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Tartufo


Tartufo war, als ich die Bilder am 08.02.2017 gemacht habe, seit zehn Tagen bei Paola. Zuvor war er in Oschiri. Dort ist er lange einfach falsch (ohne Test) auf Leishmaniose behandelt worden, weil seine "offenen Wunden ja so typisch sind" ... Und kürzlich hatte er sogar noch eine größere Dosis Cortison bekommen. Mir wurde wirklich anders ...

Der Anblick von Tartufo, wie er so hilfsbedürftig vor mir stand, mich aus seinen lieben Augen anschaute - ich musste mich sehr zusammennehmen, um nicht loszuheulen. Wer meint, man würde nach 14 Jahren Tierschutz abstumpfen, der irrt gewaltig. Am liebsten hätte ich Tartufo nur in den Arm genommen und ihn tausendfach dafür um Verzeihung gebeten, dass Menschen ihn in solch einen Zustand haben kommen lassen.

Glücklicherweise ist er nun bei unserer Kollegin Paola, die ihn nun liebevoll versorgt. Aber nicht nur das, sie hat veranlasst, dass nun endlich mal umfangreiche Tests gemacht wurden, um herauszufinden, was die Ursache für Tartufos schlimmen Zustand ist. Ergebnis ist, dass Tartufo keine der sogenannten Mittelmeerkrankheiten wie Leishmaniose, Ehrlichiose usw. hat. Auch, dass er nicht, wie zwischenzeitlich mal vermutet, an Diabetes leidet. Aber die Blutwerte deuten auf ein Cushing-Syndrom hin. Das ist auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, aber durch passende Medikamente gut in den Griff zu bekommen.

Natürlich machen uns auch seine durchgetretenen Fußgelenke Sorgen. Um Tartufo erstmal das Gehen zu erleichtern, bekommt er jetzt spezielle stützende Bandagen. Sobald er in Deutschland ist, werden wir ihn allerdings in einer Klinik vorstellen und prüfen lassen, inwieweit eine Operation sinnvoll wäre oder ob gut sitzende Orthesen ihm mehr nützen würden.

Tartufo ist eine Seele von einem Hund. Wir können gar nicht anders, als ihm helfen zu wollen. Aber wir können es nicht allein schaffen. Wir brauchen auf jeden Fall eine Familie, die ihn nicht nur zuverlässig "versorgt", ihm Medikamente verabreicht und Futter hinstellt. Sondern die ihm auch familiäre Geborgenheit und Liebe schenkt. Und wo er - wie es sich für einen Herdenschutzhund gehört - auch eine "Aufgabe" bekommt, die ihn erfüllt.

Weitere Infos und den Ansprechpartner zu Tartufos Vermittlung finden Sie hier.

Und natürlich brauchen wir auch die finanziellen Mittel, Tartufo bestmöglich zu helfen. Er wird lebenslang relativ teure Medikamente benötigen. Sollten Orthesen ausreichen, ihm ein schmerzfreies Gehen zu ermöglichen, gehen wir von Kosten in Höhe von 600 bis 800 Euro aus. Und falls eine Operation notwendig sein wird, um seine Gelenke zu richten, rechnen wir mit 1.000 bis 2.000 Euro.

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Für jegliche Hilfe für Tartufo sagen wir schon heute danke.

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