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Morty (30.05.)


Von griechischen Streuner zum "Gesellschafter"
Wieder einmal erhielten wir von einer Deutschen, die in Griechenland ein wenig versucht, das Katzenelend zu lindern, einen Hilferuf. Ja, eigentlich liegt der Schwerpunkt unseres Tierschutzprojekts auf Sardinien, aber wir helfen ja auch Katzen in Deutschland. Und wir haben auch bei griechischen  Notfälle schon mehrfach geholfen. So auch diesmal: Morty und Vince hatten eigentlich schon Pflegeplätze in Deutschland, und die waren dann wenige Tage vor der geplanten Abreise abgesagt worden. Sollten wir die beiden im Elend lassen?

So kamen also Vince und Morty in eine unserer Pflegestellen. Nach wenigen Tagen stellte sich schon heraus, dass Morty auf andere Katzen gut verzichten kann, aber unglaublich menschenbezogen ist. Die Pflegemama konnte sein Schmusbedürfnis gar nicht stillen. Wie es der Zufall wollte, hatte unsere Pflegemama Kontakt zu einem im Nachbarort liegenden Seniorenheim. Dort war gerade die von allen Bewohnern innig geliebte Hauskatze verstorben, und die Damen und Herren wünschten sich so sehr wieder einen Schmusekater.

Das ganz normale Vermittlungsprocedere wurde in Gang gesetzt, mit Fragebogen und Vorkontrolle. Und da alles äußerst positiv war, konnte Morty in sein neues Zuhause umziehen.

Ich persönlich bin sehr glücklich über diese Vermittlung. Es war schon länger mein Traum, Tiere von uns - entweder adoptiert oder als Pflegetiere - in Seniorenheime oder ähnliche Einrichtungen zu geben. Die wohltuende und sogar heilsame Wirkung von Tieren auf alte, auch demente Menschen sowie auf Menschen mit Behinderung ist ja längst erwiesen. Nur leider stehen dem Wunsch der Heimbewohner oft unverständlicherweise bürokratische Hindernisse im Weg.

Daher haben wir uns sehr gefreut, diese Einrichtung kennenzulernen, die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern mit Achtung, Respekt und Wertschätzung begegnet und in der geistige und seelische Belange einen hohen Stellenwert einnehmen. Die lieben Zeilen, die wir aus dem Seniorenheim erhielten, sprechen für sich:

Hallo, mein Name ist Pauli. Okay, ich hieß mal Morty. Aber meine neuen Dosenöffner haben mir den Namen Pauli gegeben. Und den finde ich auch schön.

Leute, ich kann Euch sagen, ich hatte vielleicht ein Glück.Mein neues Zuhause ist ein kleines Pflegeheim. Jetzt habe ich 29 Bewohner und Bewohnerinnen und dazu noch die Mitarbeiter, die mich füttern, streicheln und mit mir spielen. Irgendwer ist für mich immer da. Und ein großes Haus mit Garten zum Toben, Verstecken und Entdecken habe ich auch. Hey, hier zieh ich nie mehr aus. Mein Job ist es nur, den Heimbewohnern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder auch mal zu trösten.

Na, und wer kann meinem Charme wiederstehen?!

Schauen Sie sich Pauli und seine neue Großfamilie an: Dann erkennen auch Sie, wie viel Lebensfreude der hübsche, freundliche Kater in diesen Kreis bringt und wie sehr er es genießt, der Hahn im Korb zu sein.


Übrigens: Wir haben für diese Vermittlung keine Schutzgebühr genommen. Morty-Pauli war eine "Spende" von uns an die Bewohner des Seniorenheims, weil wir absolut überzeugt sind, dass Mensch und Tier zusammengehören und das Leben lebenswert machen.


Wenn auch Sie ein Heim für Senioren, pflegebedürftige und/oder behinderte Menschen leiten und ebenfalls gern Ihren Bewohnern die Möglichkeit geben möchten, mit Tieren zu leben, oder wenn Sie eine Einrichtung kennen, die diesem Konzept offen gegenübersteht, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Vielleicht kann dann schon bald wieder eine unserer Katzen oder auch ein Hund Lebensfreude schenken.
 
 
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