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Ein Unfall schädigte meine Blase schwer ...
Doch dank meiner Pflegemama kann ich gut damit leben. Aber die Hilfsmittel sind teuer: Monatlich rund 100 Euro. Das ist kein Pappenstiel. Deshalb brauche ich dich als Paten. Hilfst du mir?
Danke, dein Orzo
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Mein Handicap ist nicht heilbar, aber ...
... Physiotherapie, Medikamente und gutes Futter geben mir viel Lebensqualität. Doch das kostet viel Geld. Wirst du meine Patin oder mein Pate? Danke, deine Selli
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Unschuldig hinter Gittern. 12 lange Jahre. Fast ein ganzes Hundeleben.


Milka - ein Hundeschicksal, das uns unendlich berührt. Und anspornt, niemals aufzugeben.

Im Frühjahr 2011 trat eine Mitarbeiterin des Canile in Sassari an uns heran, ob wir vielleicht auch den Hunden in ihrem Canile helfen könnten. Nach einem kurzen Besuch im Canile sagten wir natürlich grundsätzlich unsere Hilfe zu, und seitdem gab es verschiedene Anläufe, den Wunsch in die Tat umzusetzen. Jedoch wurden wir durch bürokratische Hürden immer wieder ausgebremst. Im Oktober 2011 schien es einen großen Schritt weiterzugehen, doch wieder kam alles ins Stocken. Im April 2012 konnten wir endlich mal ein paar Stunden im Canile verbringen und einige Hunde kennenlernen. Einer dieser Hunde war Milka, die unglaublich liebe, freundliche alte Maremmanodame. Es war Liebe auf den ersten Blick. Sie war so dankbar für unsere Zuwendung, schmiegte sich an uns, konnte gar nicht genug bekommen. Ich habe sie umarmt und ihr versprochen, dass sie die Chance bekommen soll, das Canile zu verlassen, um ihren Lebensabend in einer Familie verbringen zu können. Schnell sollte es gehen, aber wieder lief es nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Dann - endlich - im August 2012 wurde der Kooperationsvertrag mit der Comune unterschrieben, und nun konnten wir tatsächlich aktiv werden. Natürlich sollte Milka zu den ersten Hunden gehören, die wir nach Deutschland holen. Am 5. September 2012 war es soweit: Zwei der Mitarbeiterinnen des Canile begleiteten Milka, Orelia sowie ein paar Welpen auf ihrer Reise. Sie wollten sich persönlich überzeugen, dass sie uns vertrauen können, dass wir hier nur das Beste für ihre Schützlinge im Sinn haben.

Alles lief wunderbar. Nur für uns kam noch der große Schock. Die Canile-Mitarbeiterinnen hatten fein säuberlich alle Unterlagen über Milka mitgebracht. Zwar wussten wir, dass Milka schon alt sein musste, von ca. 8 Jahren war mal die Rede gewesen. Auch dass sie nicht mehr die Gesündeste war, war uns klar. Aber was wir nun erfuhren, traf uns wie ein Donnerschlag mitten ins Herz:

Milka lebte seit mehr als zwölf Jahren im Canile. Als Baby, mit gerade mal sechs Wochen, war sie "entsorgt" worden und im Canile gelandet. Ihr ganzes, trauriges Leben hat sich auf wenigen Quadratmetern Betonboden im Canile abgespielt. Ein Herdenschutzhund, eingezwängt im Käfig. Ohne eine Chance, dieser Tristesse zu entkommen.

Zwar sind die Canile-Mitarbeiterinnen sehr lieb zu den Tieren. Aber sie können doch niemals Ersatz für eine Familie und ein Leben in Freiheit sein.

Wir waren fassungslos vor Traurigkeit, fanden keine Worte, die Tränen liefen unaufhörlich beim Anblick ihres Bildes, das sie im April 2000 als Baby auf dem Sofa im Empfang des Canile zeigt.

Die Traurigkeit, die wir empfanden und immer noch spüren, hat jedoch nichts mit Mutlosigkeit zu tun. Im Gegenteil, das Schicksal von Milka spornt uns an, gibt uns die Kraft, weiterzumachen und so vielen Hunden wie möglich eine Chance auf ein gutes Leben zu geben: Welpen, damit ihnen ein ähnliches Schicksal erspart bleibt. Jungen und erwachsenen Hunden, um ihnen noch gute Jahre zu ermöglichen. Alten und kranken Hunden, um ihnen einen würdevollen Lebensabend in Liebe und Geborgenheit zu geben und ein wenig von dem gutmachen zu können, was andere an ihnen verbrochen haben.

Wir hoffen, dass Milka noch eine  lange Zeit in ihrer Pflegestelle genießen kann. Sie hat sich vom ersten Moment an unsagbar wohlgefühlt. Sie kann es kaum fassen, ein dickes Kissen ganz für sich allein zu haben.  Sie ist glücklich, jederzeit, wenn sie es möchte, einen kleinen Rundgang durch "ihren" Garten machen zu können oder einfach im Gras zu liegen. Und ganz besonders liebt sie es, umarmt und gestreichelt zu werden. Wie lange wir Milka noch verwöhnen dürfen - wir wissen es nicht. Aber es soll Milka an nichts fehlen, sie soll den Himmel auf Erden haben, das haben wir ihr versprochen. Wenn auch Sie Milka etwas Gutes tun möchten: Ihre Spende oder Patenschaft ist herzlich willkommen. Hier können Sie gleich online spenden, bitte nennen Sie dabei "Milka" als Verwendungszweck.

Bitte, bleiben Sie uns weiterhin treu. Unterstützen Sie unsere Tierschutzarbeit durch Ihre Mitgliedschaft, Spende oder Patenschaft und indem Sie einem unserer Schützlinge - seien es Katzen oder Hunde - ein liebevolles Zuhause geben. Herzlichen Dank.

 
 
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