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Selma


Katzenelend vor unserer Haustür
Selma (Harmonie) und Filiz (die Knospe) kamen in einem Krefelder Viertel zur Welt, in dem sich mehrere Katzenkolonien befinden. Die Katzen leben dort unter erbarmungswürdigen Umständen. Teils hausen sie in leer stehenden und verwahrlosten Häusern, teils unter Sperrmüllbergen und akut vom Einsturz gefährdeten Anbauten. Im Rahmen einer Hilfsaktion vor Ort fand eine Gruppe engagierter Helfer die beiden Winzlinge, die wir Selma und Filiz nannten.

Leider konnte die Mutter der Kleinen nicht eingefangen werden und so kamen die beiden erst wenige Wochen alten Katzenbabies auf eine unserer Pflegestellen, die viel Erfahrung mit der Flaschenaufzucht von Katzenkindern hat. Zunächst wurden die beiden alle zwei Stunden mit der Flasche gefüttert, nahmen langsam an Gewicht zu und begannen, ihr Zimmer zu erkunden.

Dann erkrankten sie plötzlich an einem schweren Infekt, der die Atemwege und die Augen befiel, und ihr Leben stand für mehrere Tage auf dem Spiel. Verschiedene Antibiotika mussten gegeben werden, die Augen mit besonderen Tropfen und Salben gepflegt werden, bis endlich eine Besserung eintrat.

Selma, die größere und stärkere der beiden Schwestern, wurde mit allem besser fertig.



Aber auch wenn sie spielt und tobt, in Wahrheit ist sie weit davon entfernt, als "gesund" bezeichnet zu werden. Immer wieder gibt es Rückfälle, und die Tierarztkosten, die wir inzwischen für Selma aufbringen mussten, haben längst eine Größenordnung erreicht, die für uns schwer zu meistern ist. Und an eine Vermittlung in ein endgültiges Zuhause ist derzeit nicht zu denken, so dass wir auch auf längere Sicht mit höheren Kosten rechnen müssen. Abgesehen von den immer wieder aufflackernden Infekten, die behandelt werden müssen, steht auf jeden Fall auch noch eine OP an, um den relativ großen Nabelbruch von Selma zu beheben.

Bitte helfen Sie uns durch eine Spende, die bereits entstandenen sowie die noch zu erwartenden Tierarzt- und Pflegekosten für Selma zu tragen.

29. Dezember 2013
Selma hat sich gesundheitlich stabilisiert, lebt aber nach wie vor in ihrer Pflegestelle, und das wird wohl auch so bleiben - wenn nicht ein Wunder geschieht und sich noch jemand meldet, der Selma adoptieren möchte.

Da sich bislang auch kein Pate gefunden hat, der uns unterstützt, Selmas Lebensunterhalt zu sichern, haben wir die Hoffnung aufgegeben, das sich das noch ändert.

Für Selma, wie schon einige andere unserer Schützlinge, übernehmen wir also die Verpflichtung, weiterhin für sie zu sorgen, auch wenn es keinen speziellen Paten oder Spender für sie gibt, und hoffen, dass sie weiterhin gesundheitheitlich stabil bleibt und ihr Katzenleben trotz einiger kleinerer Einschränkungen genießen kann.




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