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Yuri


Im Mai 2020 informierten mich die Kolleginnen aus Valledoria, dass in einem der Dörfchen in der Nähe ein völlig heruntergekommener Hund gesichtet worden sei. Glücklicherweise waren die Ausgangsbeschränkungen gerade etwas gelockert worden, und so machten sich zwei Kolleginnen auf den Weg. Was sie vorfanden erschütterte sie zutiefst: Ein bis auf die Knochen abgemagerter großer Hund mit vielen offenen oder verschorften Wunden, zerrupftem Fell, der sie aus tieftraurigen Augen anschaute. Der Hund war nicht gechippt, aber man munkelte, er habe einen Besitzer. Schließlich wurde der ausfindig gemacht, aber zunächst wollte der den Hund nicht herausgeben. Es ginge dem Hund doch gut, er hätte seine Freiheit ... Aber die Kolleginnen ließen nicht locker, und schließlich stimmte der Mann zu, dass der Hund mitgenommen werden könnte. Er meinte, der Hund gehöre eingeschläfert, er sei ja ohnehin nichts mehr wert.

Die Kolleginnen fuhren aber direkt zu einer Partnerin, die für uns Hunde versorgt und ein besonders gutes Händchen für kranke Tiere hat. Auch sie war den Tränen nahe, als sie dem Hund das erste Mal in die Augen schaute. Uns war schon vor dem Bluttest klar, dass Yuri, wie der arme Kerl heißt, Leishmaniose hat. Aber das hat uns ja noch nie geschreckt. Unsere Kollegin versuchte nun, erst einmal den Yuri ans Fressen zu bekommen. Der Arme kannte es nicht, Futter aus einer Schüssel zu nehmen. Er war ja nur gelegentlich ihm hingeworfene Brocken gewöhnt. Aber mit viel Liebe und Geduld und für einen Hund gut riechendem Futter, das ihm mehrmals täglich in kleineren Portionen angeboten wurde, schaffte unsere Partnerin es, dass Yuri anfing, "normal" zu fressen.

Die Wunden werden täglich behandelt, natürlich auch die Leishmaniose. Und in winzig kleinen Schritten erholt sich Yuri nun von seinem elenden Leben. Er ist ein wunderbarer Hund, der es so sehr genießt, nun geliebt und umsorgt zu werden. Natürlich hat er noch einen weiten Weg vor sich, bis sein geschundener Körper sich von den Strapazen erholt hat. Aber er wird dabei von unserer Partnerin durch ihre unermüdliche Zuwendung liebevoll begleitet.

Seine Behandlungen, das spezielle Futter und natürlich auch seine Unterbringung haben schon hohe Kosten verursacht. Und Yuri wird noch eine ganze Weile intensiver Versorgung bedürfen. Die Medikamente für die Leishmaniose sind dabei der geringste Anteil. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, Yuri - der ja mit seinen zwei Jahren noch ein recht junger Hund ist - ein langes und glückliches Leben zu schenken.

Wir nutzen Yuris traurige Geschichte, um auch kurz auf das Thema Leishmaniose einzugehen. Yuris Zustand ist zwar mit durch die Leishmaniose entstanden. Aber er müsste nicht so aussehen, wenn seine "Familie" nicht der Meinung gewesen wäre, dass man für Tiere kein Geld ausgibt. Und wenn sie krank werden, na ja, dann ist es eben so. Das ist Natur. (Ob sie auch so denken, wenn sie selbst erkranken, bezweifeln wir. Für die "Krone der Schöpfung" tut man ja alles ... )

Yuri ist das bedauernswerte Opfer von Gleichgültigkeit, extremer Lieblosigkeit und grenzenloser körperlicher Vernachlässigung. Um es hier ganz klar zu sagen: Wäre Yuri bei den ersten Symptomen sofort behandelt worden und hätte er zudem auch Liebe und Fürsorge und regelmäßiges Futter bekommen, würde man ihm mit hoher Sicherheit gar nicht ansehen, dass er Leishmaniose positiv ist. (Wir haben genügend Beispiele dafür.)

Yuri soll nun alles bekommen, was er in seinem zweijährigen Leben entbehren musste. Bitte, helfen Sie ihm dabei.


Videolink: https://youtu.be/45WhnCwl_CM

Wenn Sie finanziell helfen möchten, ist Ihre Spende unter dem Stichwort "Yuri" herzlich willkommen.

Spende via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Freunde/Bekannte", dann werden keine Gebühren von Ihrer Spende abgezogen.)

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Falls für ein Notfellchen mehr Spenden eingehen, als für den aktuellen Fall benötigt wird, verwenden wir Ihre Spende dort, wo der Bedarf am größten ist.

Weitere Infos und den Ansprechpartner zu Yuris Vermittlung finden Sie hier.
 
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