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Romin. (14.11.23)


14. November 2023:

Romina, die nun liebevoll Mina genannt wird, hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Um so mehr haben wir uns gefreut, dass die junge Fellnase Ende September nach Dresden auf ihren Pflegestellenplatz reisen durfte und dort nun für immer bleiben darf. Sie hat sich dort bereits gut eingelebt. Minas Auge wurde operiert, so dass sie nun auch keine Schmerzen mehr hat und das Leben in vollen Zügen genießen kann. Und das macht sie. Jeden Tag darf sie mit Frauchen auf Arbeit und passt genau auf, dass auch alles seinen rechten Gang geht. Mina ist stubenrein und läuft prima an der Leine. In den Familienkatzen hat sie Freunde gefunden, aber auch Nachbars Fellnase ist ein toller Begleiter geworden. Gemeinsam tobt man auch im Garten. Wir sind sehr froh, dass Mina nun auch die schönen Seiten des Lebens genießen darf und freuen uns über weitere Bilder und Berichte. Die Kosten für die Behandlung der Mittelmeerkrankheiten werden vom Verein getragen.


Wenn Sie Rominas Geschichte nachlesen möchten:
Während unseres Besuchs in Stintino Ende Mai 2023 stellten uns unsere Partner auch diese Hündin vor. Romina gehörte einem Jäger, von dem unsere Partner und wir schon mal einen Hund weggeholt hatten. Romina ist nämlich die Mutter von Poldino, der von seinen Geschwistern immer wieder sehr aggressiv attackiert und auch verletzt worden war. Paola und Pierpaolo hatten den sanften, freundlichen Poldino dann dort weggeholt, als der Jäger drohte, ihn zu erschießen, weil er solch einen unterwürfigen Hund natürlich nicht gebrauchen konnte. (Poldino hatte dann auch ein wunderbares Zuhause in Deutschland gefunden, was er aber nur kurze Zeit genießen konnte. Eine Krankheit war leider stärker als er.)

Tja, und so standen wir nun seiner Mama Romina gegenüber. Ihr Besitzer, der Jäger, hatte Paola und Pierpaolo gefragt, ob sie die Hündin haben wollten, er könne mit ihr nichts mehr anfangen. Sie war von einem Wildschwein angegriffen und schwer am Bauch verletzt worden, außerdem hatte ein Hund sie schwer attackiert und zerbissen, wobei ein Auge zerstört und das andere verletzt wurde. Entweder die Hündin würde abgeholt, oder er würde sie „wegschaffen“. Wie wir über Menschen denken, die so herzlos und verantwortungslos sind und sich so widerlich gegenüber einem fühlenden Wesen verhalten, kann sich sicherlich jeder selbst ausmalen.

Rominas Wunden sind inzwischen verheilt. Von dem Wildschwein-Angriff zeugt nur noch eine dicke Narbe. Das rechte Auge wurde zwar unrettbar zerstört, aber das linke Auge ist unversehrt und die Verletzungen darunter sind so gut wie komplett verheilt. Wenn man sich Rominas Bauch ansieht, erkennt man auch, dass sie sicherlich auch als Gebärmaschine missbraucht worden war. Vermutlich gehört auch Amerigo zu ihren Kindern.

Doch nun ist Romina bereit für ein neues Leben. Sie ist eine wirklich tolle Hündin, verträglich mit anderen Hunden und auch den Katzen, die mit denen sie im Haus lebt. Und auch uns Fremden gegenüber zeigte sie sich aufgeschlossen, freundlich und anhänglich und genoss unsere Zuwendung.

Zum endgültigen Happy End fehlt ihr nun noch die eigene Familie, die sie von Herzen liebt und ihr ein Traumzuhause für immer schenkt.

23. September 2023:
Romina durfte auf ihre deutsche Pflegestelle reisen.


 
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