test

Senior+Schwarz+Groß = Chancenlos?
Jahrelang hockte ich in einem Canile. Dann durfte ich nach Deutschland. Aber meine endgültige Familie habe ich immer noch nicht. Gibst du mir eine Chance und holst mich zu dir? Danke, dein Branco
Weiterlesen ...

Katzenkolonie Capriccioli
Geburtenkontrolle ist das A und O wirksamen Tierschutzes. Bitte, unterstützen Sie unsere Präventionsarbeit durch Ihre Spende oder Patenschaft. Die Katzen - nicht nur von Capriccioli - sagen danke.
Weiterlesen ...



Die Zeit rast: Nur noch wenige Stunden - dann ist es für Pippo und Tuco zu spät ...


Für 10 Hunde haben wir euch um Hilfe gebeten, damit sie am Freitag, 30. September, in eine gute Zukunft reisen dürfen.

9 von ihnen haben es geschafft, einen Pflegeplatz zu finden. Und das durch eure großartige Unterstützung. Herzlich danke dafür.

Doch für den schönen, lieben Pippo mit seinen wunderbaren grauen Augen hat sich niemand gemeldet. Muss er erleben, dass alle Geschwister ihn verlassen und er allein im Gehege zurückbleibt? Bitte, lasst das nicht zu.

  Pippo

Und was wird mit Tuco? Er hatte eine Adoption in Aussicht. Und nun meldet sich die Adoptantin nicht mehr. Wie kann man so herzlos sein: Uns für einen unserer Schützlinge Hoffnung auf ein gutes Zuhause machen und dann einfach abtauchen? Zu feige, noch mit uns zu reden?
Aber vielleicht rührt Tuco das Herz eines lieben und zuverlässigen Menschen, der ihm einen Pflegeplatz geben kann, damit auch er reisen darf? Sein Köfferchen ist doch schon gepackt.

  Tuco

Bitte, meldet euch, damit Tuco und Pippo nicht zurückbleiben müssen:

Karin Söllner     Sarah Bender     Julia Krempl

DANKE. DANKE. DANKE.

********************************************************************************************************************************************************
 
Müssen wir traurig hinterherschauen, wenn unsere Geschwister glücklich abreisen dürfen?


Müssen wir weiterhin in der Enge unserer Gehege ausharren?

Oder gibt es liebe Menschen, die uns in Pflege nehmen werden?


Wir warten schon so lange. Unsere ganze Kinderzeit haben wir schon in den übervollen Stationen verbringen müssen. Dabei hätten wir auch so gern wie andere Welpen gespielt, wären gern über Wiesen gerannt, hätten gern Abenteuer erlebt, wären gern von "unseren" Menschen verwöhnt worden ...

Wir möchten so gern endlich in eine schöne Zukunft starten.

Unsere Ausreisedokumente sind fertig. Und einen Platz im nächsten Transport, der sich am 30. September 2022 auf den Weg Richtung Deutschland macht, hätten wir auch.

BITTE, LASSE UNS NICHT IM STICH.

Du möchtest mehr über uns erfahren?  Klicke die Namen an, dann erfährst du unsere  Geschichten:

Pandora     Olgia     Poppy    

Pippo     Pallina    Pippa     Patty

Fresia    Francesca   Farina  

DIE ZEIT DRÄNGT. 

SCHREIBE SCHNELL EINE MAIL AN:

Karin Söllner     Sarah Bender     Julia Krempl

DANKE, DASS DU EINEM VON UNS HELFEN MÖCHTEST.


 PS: Die Kosten werden nach Bedarf von proTier e.V. getragen.


********************************************************************************************************************************************************
 
SOS - SOS - SOS: Die Lage ist katastrophal ...


WIR SIND ZUTIEFST DEPRIMIERT. DENN DIE SITUATION IST ZUM VERZWEIFELN. UND DIE AUSSICHTEN SIND MEHR ALS DÜSTER.

Die Warteschlangen unserer Schützlinge - Katzen und Hunde -, die darauf hoffen, endlich in eine gute Zukunft starten zu können, werden immer länger.

Die Zahl der herrenlosen Katzen, die sich in Kolonien zusammenfinden, die Futter brauchen, die kastriert werden müssen, um weiteres Elend zu verhindern, wächst dramatisch.

Die Kosten vor Ort für die Katzen und Hunde in unseren Pflegestellen und Auffangstationen wachsen ins Unendliche.



Wir wissen nicht, wie wir all den Findelkindern und Notfellchen noch helfen sollen. Unsere kleine Reserve schmilzt gerade wie Butter in der Sonne.



Unsere Hunde und Katzen können nicht reisen, weil Pflegestellen in Deutschland fehlen.
Und kaum jemand adoptiert derzeit eine unserer Katzen oder einen unserer Hunde.

Unsere Kosten steigen und steigen.
Einnahmen - Schutzgebühren und Spenden - sind dagegen auf nahezu Null gesunken.
 
Wie lange wir das noch schaffen? Wir wissen es nicht.
Wir brauchen ein großes Wunder. Oder auch viele kleine Wunder.

WIE IHR HELFEN KÖNNT? GANZ EINFACH:

* Als Pflegestelle in Deutschland - damit eine Katze oder ein Hund reisen darf.
* Als Adoptant - damit eine Katze oder ein Hund sein Traumzuhause findet.
* Als Spender, Pate oder Fördermitglied, damit wir die ins Uferlose steigenden Kosten bewältigen können und keinem Tier in Not die Hilfe versagen müssen.

BITTE, LASST UNSERE KATZEN UND HUNDE NICHT IM STICH.

Wir freuen uns auf Hilfsangebote per Mail an sos-2022@protier-ev.de

Spenden erbitten wir unter dem Kennwort "SOS-2022" an

unser Bankkonto proTier e.V.
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17

PayPal
karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte anklicken "für Freunde, Familie", damit keine Gebühren abgezogen werden.)

Das Team von proTier e.V. dankt euch von ganzem Herzen.


********************************************************************************************************************************************************
 
Paoleddu: Eine Seele von Hund sucht Herzensmensch


Wahrscheinlich hat er brav seine Aufgabe als Herdenschutzhund erfüllt. Aber als er krank wurde, war er "nutzlos" und wurde vermutlich vertrieben. Man griff ihn auf, als er ziellos in der Gegend von Oschiri herumirrte. Sein Zustand war erbarmunsgwürdig. Wir konnten unsere Tränen nicht zurückhalten, als wir die ersten Bilder erhielten.

Glücklicherweise waren unsere Partner in Stintino sofort bereit, den armen Kerl in ihre Obhut zu nehmen. Und bei näherer Untersuchung von Paoleddu, wie man ihn nannte, wurde man sofort an einen anderen Hund erinnert, der kaum zwei Monate zuvor in ähnlich schlimmem Zustand an fast der gleichen Stelle gefunden worden war: Bert, der liebenswürdige Hund, um dessen Leben unsere Partner vier Wochen lang gekämpft hatten und der trotz aller Bemühungen am 08.08.2021 doch über die Regenbogenbrücke ging. Auch Bert hatte eine in gleicher Weise missgebildete Hinterpfote, so dass wir davon ausgehen, dass Paoleddu ein Bruder von Bert aus einem früheren Wurf ist und beide den gleichen Besitzer hatten, der sich ihrer entledigt hat.

Auch Paoleddu ging es zunächst sehr schlecht, und wir wagten viele Monate nicht, ihn vorzustellen. Aber inzwischen hat sich Paoleddu gut erholt, er ist voller Lebensfreude, freundlich, fröhlich und aufgeschlossen.

Die Krusten um seine Augen und auf dem Nasenrücken sind so gut wie verschwunden. Auf dem Nasenrücken wächst auch etwas Fell nach. Ob auch an den kahlen Stellen um seine Augen und in dem Bereich über der Nase das Fell komplett nachwachsen wird, wissen wir nicht. Aber tut das dem Charme von Paoleddu Abbruch? Was sind ein paar kahle Hautstellen gegen eine liebenswerte Hundeseele?

Wir fragen hier nicht nach Spenden für Paoleddu. Wir haben aber einen Herzenswunsch für Paoleddu: Nämlich, dass er ein Zuhause bei Menschen findet, die ihn so lieben und schätzen werden, wie er ist.

Wo ist also der Herzensmensch oder die Herzensfamilie, die Paoleddu sein Traumzuhause für immer schenkt?

Für weitere Informationen, Bilder und Videos zu Paoleddu klicken Sie bitte hier.

********************************************************************************************************************************************************
 
Fiocco - der liebenswerte Hundebub braucht Ihre Hilfe *** ENTWARNUNG***


Anfang April hatten wir den Kleinen vorgestellt und um Ihre Unterstützung gebeten.

Der kleine Hundebub wurde gefunden, hilflos in der Campagna herumirrend. Vermutlich hatte man ihn ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen, wie es Tausenden von Welpen in jedem Jahr geschieht. Wahrscheinlich war er nicht nur unerwünscht zur Welt gekommen, er ist auch etwas beeinträchtigt. Und mit solch einem Welpen will sich von den Bauern und Schäfern keiner belasten … solche Tiere sind unnütz, also weg damit … wie Müll. Ohne einen Funken Mitleid mit einem hilflosen Hundebaby. Dieses herzlose und verantwortungslose Verhalten werden wir niemals verstehen.

Fiocco war nicht der erste Hund, der mit solch stark durchtrittigen Beinen zu kämpfen hatte. Keinen dieser Hunde haben wir im Stich gelassen, obwohl wir wussten, was an Kosten auf uns zukommen würde: Für Fioccos Operationen mussten wir mit mindestens 5.000 Euro rechnen. Kosten für Physiotherapie, Hilfsmittel, Medikamente würden dazu kommen. Und es könnte auch notwendig werden, nochmals zu operieren, wie wir es z. B. bei den Brüdern Artu und Alfio erfahren mussten. Alfio brauchte übrigens kürzlich eine erneute Operation, und allein die Nachsorgekosten sind inzwischen schon bei knapp 1.000 Euro angelangt.

Aber glücklicherweise können wir für Fiocco Entwarnung geben: Dank der Versorgung mit hochwertigem Futter und den erforderlichen Vitamingaben sowie dem Einsatz der LIDA-Helfer, die sich alle rührend um Fiocco kümmerten, unermüdlich immer wieder mit ihm spazieren gingen oder im Sonnenschein mit ihm spielten, um seinen Muskelaufbau zu unterstützen, wird Fiocco voraussichtlich keine Operationen brauchen. Er ist inzwischen in seiner Pflegestelle in Deutschland angekommen, und hier wird er weiterhin entsprechend versorgt und liebevoll unterstützt, durch viel spielerische Bewegung und moderate Spaziergänge seine Muskulatur weiter zu stärken.

Den Spendern, die uns durch ihre Zuwendungen unterstützt haben, einen Teil der Kosten für die speziellen Vitamingaben zu tragen, danken wir von ganzem Herzen.

Fiocco ist ein wunderbarer, überaus freundlicher Hundebub. Wir alle freuen uns riesig, dass er sich so gut entwickelt hat.

Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nun nur noch sein Traumzuhause.

Zu seiner Vermittlungsseite gelangen Sie, wenn Sie hier klicken.


********************************************************************************************************************************************************
 
Wir danken „Tiere suchen ein Zuhause“ für den Bericht über unsere Partner im Rifugio „I Fratelli Minori“ der LIDA in Olbia


Vielleicht haben Sie ihn am 30.01.2022 schon gesehen: den sehr informativen und emotionalen Bericht über das Tierelend auf Sardinien, der vom WDR in der Sendung Tiere suchen ein Zuhause gezeigt wurde. Schwerpunkt war der Einblick in die Schwerstarbeit, die unermüdlich, jeden Tag, bis an die Grenze des Belastbaren im Rifugio „I Fratelli Minori“ der LIDA in Olbia geleistet wird. Danke dafür an den WDR und die Verantwortlichen für „Tiere suchen ein Zuhause“.

Link zur Sendung:
https://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-suchen-ein-zuhause/sendungen/uebersicht-tiere-suchen-ein-zuhause-632.html

In Minute 9:33 und 11.46 sehen Sie übrigens die Welpen Chelsea, Clara, Clarabella, Claretta und Colombia sowie Cosireo und Crown, die wir inzwischen alle nach Deutschland geholt haben und die nun das Leben in ihren Familien genießen.

Liebe Freunde von proTier e. V., Sie alle wissen, wie sehr auch wir uns für die Katzen und Hunde des Rifugio der LIDA in Olba einsetzen. Cosetta Prontu und auch Sergio Sassi kennen wir schon lange, nämlich seit 2007. Und unseren stets erreichbaren „Kontaktmann“ Marco Campus kennen wir ebenfalls seit vielen Jahren. Seit Oktober 2015 sind wir ein verlässlicher Partner für das Rifugio. Und wir wissen, dass unsere Hilfe sehr geschätzt wird.

Dass viel mehr präventive Maßnahmen, tierschützende Regeln sowie ein Umdenken der Einheimischen notwendig wären, um all das Leid zu verhindern oder zumindest zu minimieren, mit dem unsere Partner im Rifugio und somit auch wir ständig konfrontiert werden, ist richtig. Es wird ja schon viel getan, nicht zuletzt auch durch uns. Veränderungen in der Einstellung zu Hunden und Katzen sind ebenfalls spürbar. Bis sie aber so wirkungsvoll und selbstverständlich sein werden, dass es keine ausgesetzten Welpen, keine Streuner, keine misshandelten Tiere mehr gibt, ist noch ein weiter Weg.



Und bis es soweit ist, sehen wir es als unsere vordringlichste Aufgabe, dazu beizutragen, dass das Rifugio nicht überläuft, sondern die Hunde und Katzen aus dem Rifugio – und auch von unseren anderen Partnern – die Chance bekommen, gute Zuhause zu finden. Egal ob Welpe oder Kitten, erwachsen oder Senior, mit oder ohne Handicap oder Krankheit: Sie alle haben es verdient, in Würde und in liebevollem Umfeld zu leben.

Und unsere Anstrengungen sind erfolgreich: Seit Oktober 2015 bzw. dem offiiziellen Start unserer Kooperation im Januar 2016 haben wir rund 1.400 Hunden und ca. 260 Katzen ermöglicht, das Rifugio hinter sich lassen zu können und ihre Traumzuhause zu finden.

Wir hoffen sehr, dass es uns auch in Zukunft – mit Ihrer Unterstützung – gelingen wird, so vielen Katzen und Hunden wie möglich zu helfen. Und das nicht nur durch gute Vermittlungen, sondern auch, indem wir unsere Präventionsarbeit noch verstärken. Wie viel Leid durch unerwünschte, ausufernde Vermehrung wir durch unsere bisherigen Kastrationsaktionen der vergangenen Jahre – ca. 6.500 Katzen und mehr als 600 Hunde im Großraum Arzachena, in Olbia, Valledoria, Sassari und Stintino - schon verhindert haben, ist wohl leicht nachvollziehbar.

Danke, dass Sie an unserer Seite sind.

Mehr Informationen zu unserer Kooperation mit dem Rifugio der LIDA in Olbia finden Sie in unserer Rubrik
Tierschutz-Partner.

********************************************************************************************************************************************************

 
Tierschutz Adventskalender 2021




Auch in diesem Jahr machte uns Corona einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Nicht nur unser beliebtes Sommerfest in Neuss musste erneut ausfallen, auch den schon für Juni 2020 geplanten „Treff Süd“ mussten wir wieder ad acta legen. Und die Hoffnung auf den Burglengenfelder Adventsmarkt (Bayern), auf dem wir seit vielen Jahren mit unserer Weihnachts-Tombola vertreten waren, hat sich schlussendlich auch zerschlagen.

Für uns bedeutet das nicht nur, dass wir leider viele von euch und eure Fellnasen nicht persönlich treffen konnten. Es bedeutet auch ein großes Loch in unserer Vereinskasse, da diese Aktionen immer sehr erfolgreich waren. Zwei Jahre mussten wir nun schon auf die dringend benötigten Einnahmen aus diesen Events verzichten.

Wer proTier e.V. schon länger begleitet, weiß, dass bei uns nicht oft (viele meinen sogar schon „nicht oft genug“ …) auf die Tränendrüse gedrückt wird, wenn es um die Bitte um Spenden geht. Es ist eben nicht unsere Art. Viele Kosten werden einfach getragen, weil es selbstverständlich für uns ist. Da es meist um akute Notfellchen geht, bleibt nicht immer genügend Zeit für Spendenaufrufe. Wir handeln daher sofort, um Schmerz und Leid zu lindern und Schlimmeres zu verhindern …

Auch wenn wir tolle Spender und treue Fördermitglieder haben – da die Schutzgebühren kaum noch die Kosten decken, ist der Punkt erreicht, an dem wir sagen müssen: Die Mittel reichen einfach nicht mehr aus, um in diesem Umfang weiter helfen zu können. Immense Summen zahlten wir in diesem Jahr an deutsche Tierkliniken für zahlreiche Notfall- oder sehr komplexe Operationen mit Kosten von 3.000 bis 6.000 Euro, Kastrationen, Dauersitzer in Pensionen auf Sardinien (teils über Jahre), Futter- und Tierarztkosten für die Tiere in deutschen Pflegestellen, dazu immer mehr Gnadenbrottiere, die wir lebenslang versorgen ... usw. usw.

Reserven für Wunschprojekte (Welpenspielplatz, Parasitenaktion, Hunde-/Katzenhäuschen usw.) vor Ort sind aktuell "gleich Null".

Deshalb: Wir brauchen Sie. Brauchen Ihre Hilfe. Jetzt. Bitte schauen Sie hinter die Türchen: Damit alle Fellnasen und Projekte die gleiche Chance bekommen, lassen sich bereits sämtliche Türchen öffnen. Vielleicht finden Sie ein Herzensprojekt oder einer unserer Schützlinge berührt Sie ganz besonders.

Im Namen des gesamten Teams und aller Schützlinge danken wir Ihnen jetzt schon von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung.

proTier e.V. wünscht Ihnen eine wundervolle Adventszeit. Bleiben Sie vor allen Dingen gesund.

********************************************************************************************************************************************************


 
Mehr als zehn Jahre im Canile sind genug: Wer holt Tiago in seine Familie?


Was für ein trauriges Leben.

Im Canile Arzachena liegen uns ganz besonders die "Altinsassen" am Herzen, denn unser Ziel ist es, gerade diesen Hunden noch die Chance zu geben, einen schönen Lebensabend in einem richtigen Zuhause bei lieben Menschen verbringen zu können. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum es bei einigen Hunden nie geklappt hat, sie in früheren Zeiten aus dem Canile zu holen. Manche Hunde waren über Jahre so extrem scheu, dass man ihnen keinen Gefallen getan hätte, sie aus der Umgebung, in der sie sich sicher fühlten, herauszureißen. Andere Hunde zeigten sich als schwierig, extrem dominant oder anderweitig auffällig, so dass sie als "Familienhunde", wie wir sie uns vorstellen, nicht in Frage kamen. Und wieder andere haben sich immer im Hintergrund gehalten, waren nie aufdringlich, und rückten so auf der Liste der möglichen Reisekandidaten immer weiter nach unten.

Als wir bei unserer Arbeitsreise Ende Oktober 2021 vor dem Gehege von Tiago standen, berührte uns sein Blick ganz besonders. Er schien zu fragen, warum wir ihn eigentlich immer wieder "vergessen" haben ...

Es ist kaum zu beschreiben, was in uns vorging, aber wir waren wirklich zu Tränen gerührt, als uns bewusst wurde, dass Tiago seit mehr als zehn Jahren im Canile ist.

Er kam 29.07.2011 ins Canile, kurz vor seinem ersten Geburtstag. Er war ein sehr lebhafter, stürmischer und auch dominanter junger Rüde. Gegen die Konkurrenz der freundlichen, ruhigen, sehr menschenbezogenen Hunde in den anderen Gehegen hatte er immer das Nachsehen. Über Jahre hatte er dann eine ältere, recht schüchterne Hündin mit im Gehege, die sehr an ihm hing und die er auch eifersüchtig beschützte. Natürlich bekamen Tiago und seine Freundin bei unseren Rundgängen auch immer Leckerchen von uns und ein paar freundliche Worte, aber ihn wegholen und sie allein zurücklassen, erschien uns damals nicht richtig.

Inzwischen ist die alte Hündin verstorben, Tiago blieb allein zurück. Zwar teilt er sein Gehege nun mit einer jüngeren Hündin, und die beiden verstehen sich auch gut, aber Tiago hat sich sehr verändert. Aus dem Heißsporn ist ein ruhiger älterer Herr geworden, der es sehr genoss, so viel Zuwendung durch uns zu erfahren.

Da uns bei unserem Besuch auffiel, dass Tiago recht stark humpelte, veranlassten wir, dass er - natürlich auf unsere Kosten - gründlich untersucht und auch geröntgt werden sollte. Renato, der Custode des Canile, war inzwischen mit Tiago bei einem der Tierärzte in Arzachena, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten, und nun wissen wir, dass Tiago Arthrose hat, insbesondere im rechten Kniegelenk. Das ist nicht operabel, aber mit entsprechender Medikation wird Tiago sich schmerzfrei bewegen können.

Der diesjährige November hat Sardinien mit sintflutartigen Regenfällen, Stürmen und kalten Temperaturen gegeißelt. Dieses Wetter ist Gift für Tiagos Gelenke. Der Gedanke, dass er dort im Freien völlig ungeschützt diesen Wetterunbilden ausgesetzt ist, belastet uns sehr.

Wir möchten Tiago deshalb nun nicht mehr länger im Canile lassen. Wir suchen für den schönen, freundlichen alten Herrn einen Platz bei Menschen, die ihm einen Lebensabend in liebevollem familiären Umfeld schenken. Wenn in der Familie auch eine freundliche Hündin als Gesellschaft vorhanden wäre, würde das Tiago sicherlich gut gefallen.


Sie möchten Tiago in Ihre Familie holen? Dann melden Sie sich bitte bei
karin.soellner@protier-ev.de

Sie möchten Tiago helfen, schmerzfrei zu leben? Seine Arthrose-Medikamente kosten ca. 60 Euro monatlich. Für jegliche Spende oder Patenschaft sind wir dankbar. 

Sie möchten Ihre einmalige oder regelmäßige Spende durch uns per Lastschrift einziehen lassen? Dann finden Sie hier das entsprechende Formular: als PDF oder als Word-Dokument

Wenn Sie Ihre Spende selbst unter dem Stichwort "Tiago" überweisen möchten, geht es

via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Familie/Freunde", dann werden keine Gebühren von Ihrer Spende abgezogen.)

per Überweisung:
proTier e.V.
VR Bank eG Monheim
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17
BIC GENODED1NLD

*Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Vielen Dank.

Wir danken Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung, Tiago einen schönen Lebensabend zu ermöglichen. 

Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Sollten mehr Spenden eingehen, als benötigt werden, werden wir den Überschuss für ein anderes bedürftiges Notfellchen verwenden.


 
Weitere Beiträge...
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack