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Zorro


Kurzinfo
Geboren: 20. April 2023
Geschlecht: männlich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: 60 cm
Kastriert: ja
Gechippt: ja
Mittelmeercheck: noch nicht erfolgt
Krankheiten: keine bekannt
Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: keines bekannt
Pflegestelle: LIDA Olbia

Während unserer Projekttour Ende Juli 2023 besuchten wir natürlich auch das Rifugio der LIDA in Olbia, wo man uns schon sehnsüchtig erwartete. Denn es gab zahlreiche Neuzugänge - bei Hunden und Katzen - die man uns vorstellen wollte.

Zu diesen Neuzugängen gehörten auch sieben Geschwister. Man hatte die Kleinen in Moni in einem Gebüsch entdeckt, wo man sie ganz offensichtlich ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen hatte. Woher die sieben Zwerge stammten, ließ sich nicht feststellen. Sicher ist nur, dass sie wohl von einem der Schäfer stammen, die rund um Monti ihre Schafherden haben und von denen sich die meisten weigern, ihre Hundeweibchen kastrieren zu lassen. Es offen zuzugeben, dazu haben sie aber nicht den Mumm. Es ist ja viel einfacher, bei Nacht und Nebel die unerwünscht geborenen Welpen irgendwo in der Campagna zu entsorgen.

Glücklicherweise gibt es aber doch immer mal ein paar Menschen, die auch Herz haben und solche „Funde“ dann dem Rifugio melden…

Und auch wenn das Rifugio schon übervoll ist: Die Mitarbeiter bringen es nicht übers Herz, solche Findelkinder abzuweisen.

So kamen die sieben Hundekinder – fünf Buben und zwei Mädchen – in die Obhut des Rifugios. Sie mussten erst einmal aufgepäppelt werden, und es war nicht sicher, ob alle es schaffen würden.

Doch sie entwickelten sich gut, und so konnten wir die Geschwister dann Ende Juli auch kennenlernen. Ihnen war die Fotoaktion nicht so ganz geheuer, aber sie waren alle sehr lieb.

Einer der Brüder – Zeck – hat inzwischen schon seine Familie gefunden. Aber Zelig, Zen, Zohar, Zorion, Zork und Zorro hoffen noch darauf, ebenfalls bald das Rifugio verlassen zu dürfen.

Es ist so wichtig, die Hunde so jung bzw. so schnell wie möglich aus dem Rifugio herauszuholen, denn den Mitarbeitern fehlt angesichts der vielen, vielen Hunde und Katzen, die täglich zu versorgen sind, die Zeit, jedem Hund und jeder Katze die individuelle Zuwendung zu geben, die sie so nötig brauchen.

Es wäre schön, wenn Zelig, Zen, Zohar, Zorion, Zork und Zorro bald ihre Menschen fänden, die ihnen gute Zuhause für immer schenken und sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen.

17. November 2023:

Während unserer Projekttour Mitte Oktober 2023 besuchten wir in der LIDA auch die Geschwister Zelig, Zen, Zohar, Zorion, Zork und Zorro. Sie waren mit noch weiteren Junghunden in einem Gehege, und wir konnten beobachten, dass sich alle sehr gut verstanden.

Auch uns gegenüber zeigten sie sich in keiner Weise schüchtern, im Gegenteil, wir wurden sehr neugierig begrüßt und intensiv beschnuppert. Natürlich war unsere Fotoaktion sehr spannend für alle, und sie wollten sich auch nichts davon entgehen lassen. Trotzdem reagierten sie dann, wenn sie an der Reihe waren, doch sehr unterschiedlich. Von unbefangen, aufgeschlossen, schmusig bis ein bisschen skeptisch war alles dabei.

Es wäre schön, wenn diese tollen jungen Hunde nicht mehr allzu lange im Rifugio ausharren müssten, denn dass sie gern mehr menschlichen Kontakt hätten, war deutlich zu spüren. Aber die Mitarbeiter des Rifugio können das nicht leisten. Zu viele Hunde (und auch Katzen) sind täglich zu versorgen, da bleibt keine Zeit für individuelle Spiel- oder Schmuserunden.

Zen hatte inzwischen das Glück, nach Deutschland reisen zu dürfen in eine Pflegestelle. Wir hoffen, dass ihr Schwesterchen Zelig und die Brüder Zohar, Zorion, Zork und Zorro auch bald ihre Köfferchen packen und die große Reise antreten dürfen.

21. April 2024:

Während unserer Projekt- und Kastrationstour Mitte März 2024 hatten wir uns natürlich auch etwas Zeit reserviert, um Hunde wiederzusehen, die wir schon länger kennen. Einige von ihnen standen auch auf unserer Liste für die Kastrationsaktion, und denen kamen wir dann nicht in ihren Gehegen, sondern im OP-Bereich ganz nah.

Zu diesen Hunden gehörten auch Zork und Zorro, die wir bereits bei unserer Projekttour im Juli 2023 kennengelernt hatten – damals noch als Welpen ... Während die Schwestern Zen und Zelig bereits nach Deutschland reisen durften, warten Zork und Zorro (ebenso wie ihr Brüder Zohar und Zorion) immer noch auf ihre Chancen, das Rifugio endlich verlassen zu können. Je mehr Zeit ins Land geht, desto mehr schwinden ihre Chancen …

Zork und Zorro sind sehr schöne Hunde. Während der Vorbereitungen zur Kastration zeigten sich beide entspannt und freundlich. Beide genossen die Streicheleinheiten, die wir ihnen in der kurzen Zeit geben konnten. Und als sie nach dem Eingriff im Ruheraum wieder wach wurden, begrüßten sie uns schwanzwedelnd. Es tat uns in der Seele weh, als Zork und Zorro dann wieder weggebracht wurden. Zu wissen, dass immer noch keine Pflegestelle oder gar Endfamilie in Sicht war, empfanden wir als sehr bedrückend.

Ihre ganze Welpenzeit haben sie bereits im Rifugio verbringen müssen. Und uns war klar: Es wird weiterhin ein trauriger, einsamer Tag nach dem anderen für Zork und Zorro vergehen.

Vielleicht rührt Sie das Schicksal der beiden? Vielleicht möchten Sie den beiden auf dem Weg in ein neues, besseres Leben helfen? Vielleicht als Pflegestelle? Oder möchten Sie Ihre Familie durch einen dieser tollen Hunde komplettieren?

21. November 2024:

Mitte Oktober 2024 waren wir wieder auf Team-Tour. Vier Tage lang wurden wir von engagierten Team-Mitgliedern begleitet, die unsere Partner und Hunde und Katzen kennenlernen bzw. wiedersehen wollten. Eine unserer Stationen war das Rifugio der LIDA, wo es neben schon bekannten Tieren auch etliche Neuzugänge gab.

Bei unserem Besuch in der LIDA hatten wir unsere Liste mit Hunden, die wir gerne sehen wollten abgearbeitet. Es wurde dunkel draußen und wir beschlossen den Heimweg anzutreten. Auf dem Weg zum Ausgang liefen wir noch mal an unzähligen Zwingern vorbei. Plötzlich entdeckten wir drei weiße Hunde, die uns sehr bekannt vorkamen, und wir hielten an. Tatsächlich: Ein Blick auf die Namensschilder am Gehege bestätigte uns, dass wir durch Zufall - oder auch Schicksal - inmitten von über 700 Hunden das Gehege von Zorro, Zorion und Elisa gefunden haben. Direkt war uns klar, dass wir das Canile nicht verlassen werden, ohne den dreien wenigstens einen kurzen Besuch abzustatten. Denn nur durch aktuelle Bilder und Videos haben sie eine Chance, wieder in den Fokus zu rücken.

Zorro lebt mit seinem Bruder Zorion und Hündin Elisa zusammen. Schon als wir von außen durchs Gitter Kontakt aufnahmen, freuten sich alle drei über unseren Besuch und unsere Streicheleinheiten. Neugierig steckte Zorro seine Nase durch den Zaun und schien förmlich zu grinsen, als er uns sah. Als zwei unserer Kolleginnen das Gehege betraten, waren Zorro, Zorion und Elisa zunächst etwas verwundert, dass jemand die Zeit hatte, ihr Gehege zu betreten und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Alle schauten sich das Geschehen zunächst aus etwas Entfernung an. Verständlich, wenn man bedenkt, dass sich zu den hinteren Gehegen, wo auch Zorro, Zorion und Elisa eingesperrt sind, weder Gassigänger noch Besucher verirren. So vergeht ein trister Tag nach dem anderen für die armen Hunde. Nachdem wir ein paar Minuten geduldig warteten, ließen sich Elisa und Zorion von uns streicheln. Zorro war ebenfalls sehr an uns interessiert und beschnupperte uns vorsichtig. Wir sind uns sicher, dass Zorro sich mit Einfühlungsvermögen und Geduld uns Menschen gegenüber öffnen wird und von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen kann.

Seine Geschwister Zelig, Zen, Zohar und Zork hatten bereits das große Glück und durften nach Deutschland zu lieben Familien reisen. Sie haben sich zu tollen Familienhunden entwickelt und zeigen sich als treue Begleiter fürs Leben. Gerade für Zorro wäre mehr menschlicher Kontakt und individuelle Zuwendung nötig. Aber wie soll das funktionieren, wenn die Mitarbeiter schon mit dem Füttern und Reinigen der Gehege voll ausgelastet sind? Und die wenigen Gassigänger, die sich gelegentlich einfinden, sich hauptsächlich um die kleinen, niedlichen Hunde kümmern?

Sie können helfen, das zu ändern: Werden Sie Pflegestelle und ebnen Sie dadurch Zorro den Weg in eine bessere Zukunft. Oder nehmen Sie den hübschen Rüden für immer in Ihre Familie auf und schenken Sie ihm das Tramzuhause mit engem Familienanschluss. Wenn Zorro Ihr Herz berührt hat, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme.


Wir vermitteln bundesweit.

Ihr Ansprechpartner für diese Vermittlung:
Karin Söllner
Fon: 09401 605830 (ab 17 Uhr)
Mobil: 0179 7742733
E-Mail: karin.soellner@protier-ev.de

Oder laden Sie hier den Fragebogen für die Hundeadoption herunter, füllen Sie ihn aus und mailen Sie ihn an die im Fragebogen angegebene Mailadresse.

Bitte nennen Sie immer den Namen Ihres Wunschhundes.
 
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