Während unserer Sardinientour im März 2026 stand natürlich auch der Besuch des Rifugios der LIDA in Olbia auf unserem Plan. Weil auch bei dieser Reise das Wetter sehr durchwachsen war und immer wieder starke Regenschauer unsere Fotoaktion beeinträchtigten, konnten wir nicht alle Hunde, die Marco für uns vorgesehen hatte, an einem Tag fotografieren.
Wir mussten also noch ein zweites Mal zum Rifugio fahren. Und als unterwegs wieder heftig schüttete, dachten wir schon, auch dieser Termin würde nun buchstäblich ins Wasser fallen. Aber als wir im Rifugio ankamen, hörte es auf zu regnen. Und glücklicherweise hatten sich diese große Geschwistergruppe während des Regens unter ein schützendes Dach verzogen, sodass sie doch einigermaßen trocken waren.
Bei unserer Ankunft am Gehege wurden wir schon freudig von elf Hundekindern begrüßt: Cannella, Canada, CocoChanel, Cuda, Caramella, Cheope, Chiquita, Chimera sowie Clash und Cash. Das zwölfte Geschwisterchen Clelia war woanders untergebracht, weil es in der Gruppe gemobbt worden war. Clelia lernten wir also erst später kennen.
Marco erzählte uns, dass dieses Dutzend Hundekinder bei einem Schäfer zur Welt gekommen waren. Ob sie alle die gleiche Mutter haben, ist nicht bekannt. Aber es wäre auch nicht ungewöhnlich, dass eine Maremmano-Hündin zwölf Welpen zur Welt bringt.
Man kann froh sein, dass diese Kleinen im Rifugio gelandet sind. Denn 10 von ihnen sind Weibchen ... Für wie viel Nachwuchs sie gesorgt hätten, wären sie in der Campagna bei dem Schäfer geblieben, mag man sich gar nicht ausrechnen ...
Es machte jedenfalls viel Spaß, diese Hundekinder kennenzulernen. Zum Fotografieren auf den Arm genommen zu werden, war ihnen allerdings etwas unheimlich, das waren sie ja nicht gewohnt. Ansonsten tobten aber alle vergnügt um uns herum, wollten alles genau beobachten, was wir da so machten.
Für Cannella, Canada, CocoChanel, Cuda, Caramella, Cheope, Chiquita, Chimera und Clelia sowie die Buben Clash und Cash wäre es für ihre weitere Entwicklung wichtig, dass sie das Rifugio so schnell wie möglich hinter sich lassen können. Je eher sie in ein familiäres Umfeld kommen, desto besser.
Als Maremmanomixe brauchen sie auch eine passende häusliche Umgebung. Wenn die neuen Familien schon Erfahrung mit Herdenschutzhunden haben, wäre das ideal. Aber auch Menschen, die sich mit den Merkmalen dieser wunderbaren Rasse vertraut machen und Empfehlungen umsetzen, sind herzlich willkommen.
Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen fellnasigen Familienmitglied sind und Ihnen bewusst ist, dass eine Adoption nicht nur viel Freude bedeutet, sondern auch Arbeit und große Verantwortung mit sich bringt, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
Wir vermitteln bundesweit. Ihre Ansprechpartnerin für diese Vermittlung: Alexandra Amann Mobil: 0163 6794382 E-Mail: alexandra.amann@protier-ev.de
Oder laden Sie hier gleich den Fragebogen für die Hundeadoption herunter, füllen Sie ihn aus und mailen ihn an die im Fragebogen angegebene E-Mail-Adresse.
Bitte nennen Sie dabei immer den Namen Ihres Wunschhundes.