Während unserer Sardinientour im März 2026 stand natürlich auch der Besuch des Rifugios der LIDA in Olbia auf unserem Plan, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden. Denn – wie immer – gab es etliche Neuzugänge, die man uns vorstellen wollte.
Zu diesen Neuzugängen gehörte auch dieser nette Hundebub: Anellino. Er war Ende Januar 2026 aufgegriffen worden, als er mutterseelenallein in Olbia herumirrte.
Das arme Kerlchen war mit Sicherheit von der Hündin eines Jägers zur Welt gebracht worden. Denn bei denen – und oft auch bei Schäfern – ist es brutale Praxis, den Hunden die Rute mit Draht oder einem Gummiring einzuschnüren, um auf diese Weise den unteren Teil der Rute zum Absterben zu bringen. Was geht in diesen Menschen vor? Und warum malträtiert man ein Hundebaby auf diese Weise und setzt es dann auch noch aus und überlässt es seinem Schicksal? Es ist für uns immer wieder unfassbar, wie barbarisch in unserer angeblich so zivilisierten Welt mit hilflosen Lebewesen umgegangen wird.
Für Anellino war es zu spät, seine Rute zu retten. Aber sein Leben war gerettet, denn im Rifugio wurde liebevoll für ihn gesorgt, damit er sich erholen und zu Kräften kommen konnte.
Wir freuten uns jedenfalls sehr, diesen liebenswerten Hundebub kennenzulernen. Auch wenn ihm die Fotoaktion wahrscheinlich nicht ganz geheuer war, so zeigte Anellino sich jedoch sehr lieb und freundlich.
Für seine weitere Entwicklung wäre es vorteilhaft, wenn er das Rifugio so schnell wie möglich hinter sich lassen könnte. Je eher Anellino in ein familiäres Umfeld kommt, desto besser.
Möchten Sie dem liebenswerten Anellino das Traumzuhause für immer mit engem Familienanschluss schenken?
Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen fellnasigen Familienmitglied sind und Ihnen bewusst ist, dass eine Adoption nicht nur viel Freude bedeutet, sondern auch Arbeit und große Verantwortung mit sich bringt, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.