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Furia (24.02.)


In der LIDA gibt es wieder mal keine Verschnaufpause. Fast täglich gibt es Hilferufe von Touristen, Fundtiere, die von der Guardia Ages geborgen werden, oder Schäfer oder Privatleute bringen ihre unerwünschten Welpen oder Kitten zum Rifugio. Quarantänebereiche, Gehege oder Käfige: Alles ist proppenvoll. Aber einem kleinen Wesen die Hilfe versagen: Das ist keine Option.

Und so versuchen auch wir zu helfen, indem wir einige der Neuzugänge auf unserer Webseite vorstellen. Wie beispielweise diese sechs Geschwister. Sie waren von Touristen in der Campagna gefunden worden. Die Kleinen kamen aus einem verwilderten Grundstück an die Straße gelaufen. Weder Menschen noch eine Hundemama waren weit und breit zu sehen. Die Touristen erkundigten sich, wer helfen könnte, und so kamen sie in Kontakt mit der LIDA. Da die Hundebabys - wie so üblich - ganz offensichtlich einfach dort ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen worden waren, wurde entschieden, sie dort wegzuholen und ins Rifugio zu bringen. Die Kleinen waren hungrig und durstig und voller Parasiten.

Nachdem die Hundekinder - drei Mädchen und drei Buben - dann erst einmal gut versorgt waren, kamen sie in den Quarantänebereich. Dort verbleiben sie, bis die ersten Impfungen wirken. Danach können sie mit anderen Hundekindern vergesellschaftet werden. Das wird dann zwar recht eng, aber man kann spielen und kuscheln.

Was zur guten Entwicklung der Hundekinder jedoch dringend notwendig ist, ist intensive menschliche Zuwendung. Aber in Anbetracht der Menge an Hunden und auch Katzen, die täglich zu versorgen sind, bleibt für einzelne Tiere keine Zeit, ihnen die notwendige individuelle Aufmerksamkeit zu schenken. Deshalb ist es immer unser Wunsch, die Hunde oder Katzen so schnell wie es die Reisevorgaben ermöglichen nach Deutschland zu holen. Hier sollen sie dann ihre Menschen finden, die ihnen ein gutes Zuhause mit engem Familienanschluss schenken. Es wäre so wichtig, zumindest noch einen Teil der Welpenzeit und der so wichtigen Prägephase bereits in familiärem Umfeld verbringen zu können.

Möchten Sie Fabiano, Flaviana, Floriana, Fosco, Furia oder Fusco diese Chance geben? Möchten Sie Ihre Familie um einen dieser kleinen Schätze bereichern?



24. August 2024:

Zwei unserer Teamkolleginnen machten sich Mitte August spontan auf den Weg nach Sardinien, um unsere Schützlinge persönlich kennenzulernen und zu fotografieren.

Sie besuchten auch Fabiano, Flaviana, Floriana, Fosco, Furia und Fusco, die sich mit weiteren 12 Hundekindern (allesamt unsere Schützlinge) ein Gehege teilen. Es ist sehr traurig, dass sie immer noch keine Familien gefunden haben und ihre Kindheit hinter Gittern verbringen müssen.

Die sechs Geschwister haben sich sehr über den Besuch gefreut und wollten am liebsten alle gleichzeitig gekuschelt und gestreichelt werden. Das Gewusel war sehr groß und vier Hände natürlich viel zu wenig.

Trotz des tristen Lebens im Canile haben sie sich toll entwickelt und es war schön zu sehen, wie aufgeschlossen sie waren. Wir hoffen sehr, dass sie bald ihre eigenen Familien finden und nach Deutschland reisen dürfen.



09. November 2024:
Furia durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

10. November 2024:

Furia brauchte nicht lange, um in der Pflegestelle anzukommen. Sie ist ein aufgewecktes, freundliches Hundemädchen, das gerne mit den anderen Hunden in der Pflegestelle durch den Garten tobt. Sie besticht mit ihrer guten Laune und ihrer offenen Art.

Furia ist gerne ganz nah bei ihren Menschen zum Kuscheln oder Spielen und möchte mit ihnen möglichst viel Neues und Abenteuer erleben. Das alleine bleiben und die Leinenführigkeit wird bereits geübt. Ihre Erziehung steht noch ganz am Anfang, durfte sie ja erst vor kurzem ihre Reise nach Deutschland antreten. Für Furia suchen wir aktive Menschen, die mit ihr herausfinden, woran sie Spaß haben wird.

09. Februar 2025:

Leider wartet Furia immer noch auf ihr eigenes Zuhause. Mittlerweile ist sie richtig angekommen und genießt ihr Hundeleben. Furia hat auch schon viel dazugelernt. Die Grundkommandos sitzen schon sehr gut, auch kann sie für eine gewisse Zeit alleine bleiben, Furia ist stubenrein und fährt gerne Auto.

Rundum eine tolle Junghündin, die eine treue Begleiterin fürs Leben sein wird.

24. Februar 2025:
Wir freuen uns, dass Luna, ehemals Furia, ein liebevolles Zuhause in einem Mehrgenerationenhaus gefunden hat. Nach dem Verlust ihres vorherigen Hundes bringt Luna nun wieder Leben und Freude in die Familie. Lange Spaziergänge und Ausflüge in die Natur, wo sie die Welt erkunden kann stehen nun auf dem Plan. In ihrem neuen Zuhause wird sie selten alleine bleiben, da meistens jemand Zuhause ist. Wir freuen uns sehr für unseren Schützling und wünschen viele wundervolle gemeinsame Erlebnisse.
 
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