Eine tierliebe Frau aus der Gegend von Ittiri hatte eine Hundemama mit ihren Kleinen in der Campagna entdeckt. Da die Mama recht zutraulich war, ist anzunehmen, dass sie mal einen Besitzer hatte und man sie ausgesetzt hat, als sie unerwünscht trächtig geworden ist.
Die Finderin wollte die Hundefamilie auf keinen Fall ins Canile bringen und suchte nach einer Lösung. Leider fand sie das schwarzweiße Baby nicht mehr, als sie die Familie sichern wollte. Obwohl es bei unseren Partnern in Stintino schon sehr voll ist, mochten sie nicht ablehnen, als sie für die kleinen Findlinge um Hilfe gebeten wurden. So waren Ian, Icnos und Icol also nach Stintino gekommen.
Die Hundemama blieb zunächst bei der Finderin, um sie aufzupäppeln. Masha, wie sie die Mama genannt hatte, erholte sich auch gut. Eigentlich hatte die Finderin auch gesagt, dass sie Masha behalten würde. Aber sie blieb nicht dabei, wollte Masha dann doch abgeben. Sie fragte aber nicht bei unseren Partnern in Stintino um Hilfe, sondern bei unserer Partnerin Ester. Na ja, die Welt ist klein, und unsere Partner kennen sich untereinander. So stellte sich dann heraus, dass es sich bei Masha um die Mutter von Ian, Icnos und Icol handelte, die nun auf Umwegen doch noch bei uns gelandet ist.
Bei unserem Kennenlernen zeigte Masha zunächst etwas schüchtern. Es war ja auch alles noch recht neu für sie. Aber zu Ester und Massimo hatte sie schon ein gutes Verhältnis entwickelt. Mit den anderen Hunden, die im kleinen Rifugio leben, kommt Masha gut zurecht. Sie genießt die Zuwendung, die ihr Ester und Massimo schenken und blüht immer mehr auf. Das Laufen an der Leine, das regelmäßig geübt wird, klappt auch immer besser.
Masha ist also bereit, den nächsten Schritt in ihrem Leben zu gehen. Sobald wie möglich möchten wir sie nach Deutschland holen, damit sie hier - möglichst ohne Umwege über eine Pflegestelle - ihre Menschen findet, die ihr das Traumzuhause für immer mit engem Familienanschluss schenken.
Möchten Sie die liebe Masha in Ihre Familie aufnehmen?
09. November 2024:
Masha durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.
28. Februar 2025:
Sie hat es geschafft und ihre Pflegestelle um die Pfote gewickelt – ein Umzug ist nicht mehr nötig. Masha lebt nun in Dresden an der Seite eines weiteren Hundes. Sie muss nie lange alleine bleiben, denn ihr Frauchen ist immer zu Hause.
Der vorherige Hund der Familie, ebenfalls ein Schützling von proTier, hatte leider nur eine kurze Zeit in seinem Zuhause. Ein großes Dankeschön an die Familie, die ihn trotz seiner Erkrankung aufgenommen und ihm noch eine schöne Zeit geschenkt hat. Nun tritt Masha in seine Pfotenstapfen – und es ist sicher: Sie hat ein Traumzuhause gefunden!