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Kael (28.02.)


Während unserer Projekttour Ende Oktober 2024, bei der wir von einigen engagierten Team-Mitgliedern begleitet wurden, besuchten wir auch unsere Partnerin Sandra in Sassari. Beim Rundgang durch die Gehege fiel uns dieser Rüde auf: Er hatte kurz aus seiner Hütte herausgeschaut, sich aber sofort wieder zurückgezogen. Wir hatten aber trotzdem noch sehen können, dass mit seinem linken Auge etwas ganz und gar nicht in Ordnung war. Da wir den Hund nicht kannten und somit auch nicht einschätzen konnten, baten wir Sandra, ihn aus der Hütte zu holen. Das tat sie natürlich, und dann kam für uns die große Überraschung: Der Hund war zwar im ersten Moment etwas verschüchtert ob der vielen Fremden, die da vor seiner Hütte bzw. vor dem Gehege auf ihn warteten. Aber als er die erste Streicheleinheit bekommen hatte, entspannte er sich sofort. Er zeigte sich als sehr lieber, freundlicher, zugewandter Hund, der unsere Zuwendung auf seine sanfte Art sichtlich genoss.

Aber sein Auge sah böse aus. Wir schickten sofort ein Foto an unsere Vereinstierärztin, die gerade auf der anderen Seite der Insel in der LIDA Streunerkatzen kastrierte. Sie erkannte sofort, dass es sich um ein Glaukom handeln müsse und der erhöhte Augeninnendruck vermutlich starke Schmerzen verursachte. Dass, wie Sandra uns berichtete, sardische Tierärzte keinen Handlungsbedarf gesehen hatte, konnten wir nicht nachvollziehen. Kael, wie der Hund heißt, brauchte Hilfe, und zwar rasch.

Sandra hatte den armen Kerl schon vor einiger Zeit aus dem inzwischen geschlossenen Canile Europa geholt, um ihm bei sich im kleinen Rifugio einen sicheren Platz auf Lebenszeit zu bieten. Wir konnten sie schnell überzeugen, dass es dringend für Kael war, in gute tierärztliche Hände zu kommen. Glücklicherweise war Kael schon gechippt, registriert und geimpft, so dass wir ihn sofort noch auf unsere Reiseliste für den im Dezember anstehenden Transport nach Deutschland setzen konnten.

Am 14. Dezember kam Kael dann in Deutschland an, und da wir schon einen Termin in der Klinik reserviert hatten, konnte er wenige Tage später schon operiert werden.

Kael hat den Eingriff bestens überstanden, er ist nun schmerzfrei. Man merkt ihm an, dass er sich viel wohler fühlt, was uns sehr freut.

Zudem zeigt sich Kael weiterhin als ganz besonders lieber, sanfter Hund, der sich auch mit anderen Hunden bestens verträgt. Neues in seiner Umwelt nimmt er entspannt auf. Lediglich das Einsteigen in ein Auto ist ihm noch etwas suspekt, aber auch das wird bei jedem Mal besser. Er liebt die Gassigänge mit dem Rudel der Pflegestelle, und über sein eigenes tolles Hundekissen ist er sehr glücklich.

Für den lieben Kael wünschen wir uns nun, dass er bald seine endgültige Familie findet, die ihm sein Traumzuhause für immer schenkt und ihn an allen familiären Aktivitäten teilhaben lässt.



28. Januar 2025:

Wir trafen Kael im Oktober 2024 während unserer Projektreise, es brach uns das Herz, ihn mit seinem kaputten Auge und den offensichtlichen Schmerzen zu erleben. Wir gaben ihm ein Versprechen: Wir holen dich hier raus.

Ein großes Dankeschön geht an Birgit, die trotz belegter Pflegestelle Kael zu sich nahm, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Kurz nach seiner Ankunft wurde Kael in der Tierklinik operiert und sein Auge entfernt. Seitdem blüht er auf und genießt sein neues Leben. Kaels Pflegemama beschreibt ihn als wahr gewordenen Traum: Er liebt Menschen, Hunde und Katzen gleichermaßen und zeigt täglich, wie großartig sein Herz trotz allem geblieben ist. Und nicht zuletzt danken wir unserer Fotografin Saskia Sickenberger, die Kael in wunderschönen Bildern festgehalten hat. Kael ist der lebende Beweis dafür, wie viel Liebe und Stärke in geretteten Fellnasen steckt.

Kael hat bereits so viel auf seinem Weg ins Glück geschafft: Er ist schmerzfrei, voller Lebensfreude und ein wahrer Traumhund. Doch zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm noch eine eigene Familie, bei der er für immer ankommen darf. Wollen Sie Kaels Traum wahr werden lassen und ihm ein Zuhause schenken?



28. Februar 2025:
Kael lebt nun in Geilenkirchen an der Seite einer lieben Hündin. Sein Frauchen ist selbstständig, sodass die beiden Hunde nie lange alleine sein müssen. Der zweite Hund der Familie war altersbedingt verstorben, und schnell stand fest, dass wieder ein Vierbeiner einziehen soll. Ein großes Dankeschön an sein Frauchen, die Kael trotz seiner kleinen Behinderung und der unklaren Leishmaniose-Diagnose ohne Zögern adoptiert hat - ein echtes Tierschutzherz! Kael wohnt jetzt in einem schönen Haus mit Garten, in dem er nach Herzenslust spielen, rennen und einfach Hund sein darf. Besonders seine neue Hundefreundin genießt es, mit ihm gemeinsam durch den Garten zu toben. Für die Familie war schnell klar, dass nach dem Verlust ihres alten Hundes wieder ein Zweithund einziehen soll - und Kael war genau der Richtige. Ein riesiges Dankeschön geht an sein Frauchen, die sich nicht von seiner kleinen Behinderung oder der unklaren Leishmaniose-Diagnose abschrecken ließ. Sie hat Kael mit offenen Armen empfangen und ihm voller Liebe ein Zuhause geschenkt. Danke für das große Tierschutzherz! Doch bevor Kael seine Reise ins Glück antreten konnte, hatte er eine ganz besondere Fürsprecherin: seine Pflegemama. Dank ihrer Hilfe durfte er nach Deutschland kommen. Das Auge bereitete Kael große Schmerzen und es war klar, dass ihm nur eine Operation helfen würde. Unsere liebe Kollegin Birgit zögerte nicht lange und bot ihm eine Pflegestelle an. Kurz nach seiner Ankunft wurde das Auge entfernt - und von diesem Moment an blühte Kael richtig auf. Endlich ohne Schmerzen zeigte er, was für ein wunderbarer Hund er ist: sanft, sozial, freundlich und voller Lebensfreude. Heute ist Kael genau da, wo er hingehört - in einem Zuhause voller Liebe und Geborgenheit. Wir sind unendlich dankbar für all die Menschen, die ihm diesen Weg ermöglicht haben, und freuen uns riesig, dass er nun ein glückliches Leben führen darf. Lieber Kael, genieße dein neues Leben in vollen Zügen! Lass mal von dir hören - wir freuen uns immer, etwas von dir zu erfahren!
 
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