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Fosca (26.02.)


Die Sommermonate waren wieder mal besonders schlimm. In der LIDA gab es keine Verschnaufpause. Fast täglich kamen Hilferufe von Touristen, wurden Fundtiere von der Guardia Ages geborgen, oder Schäfer oder Privatleute brachten ihre unerwünschten Welpen oder Kitten zum Rifugio. Quarantänebereiche, Gehege oder Käfige: Alles ist proppenvoll. Aber einem kleinen Wesen die Hilfe versagen: Das ist keine Option.

Und obwohl wir selbst schon am Rande unserer Kapazitäten sind, versuchen wir so viel wie möglich zu helfen, indem wir einige der Neuzugänge auf unserer Webseite vorstellen.

Wir hatten ja schon öfters Welpen übernommen, die aus der Zona Industriale, also dem Industriegebiet von Olbia, stammten. Dort leben seit etlichen Jahren mehrere Rudel wilder Hunde, die entweder so scheu oder so clever sind, sich jeglichen Einfangversuchen zu entziehen. So bleibt eigentlich immer nur, dieses Rudel zu beobachten und so schnell wie möglich zu reagieren, wenn eines der Weibchen wieder Welpen zur Welt gebracht hat. Diese Welpen werden dann soweit möglich weggeholt, damit sie nicht auch verwildern und ihrerseits zur weiteren Vergrößerung der Rudel beitragen.

In diesem Fall hatte man das Glück, nicht nur der Welpen, sondern auch der Mama habhaft zu werden, die selbstverständlich kastriert wird.

Wir lernten die Hundefamilie während unserer Projekttour Anfang September kennen. Sie waren zwar schon einige Zeit im Rifugio, hatten aber noch keine Namen und waren noch nicht registriert. Aber da sie glücklicherweise gut zu unterscheiden waren, konnten wir sie zumindest schon mal fotografieren. Die Mama ist auch auf einigen Bildern zu sehen. Wir sollten sie aber laut Marco noch nicht auf der Webseite vorstellen, weil man erst abwarten will, wie sie sich entwickelt. Zu uns war die Hündin jedenfalls nicht unfreundlich, sie beobachtete zwar, was wir da mit ihren Kindern veranstalteten, aber sie blieb sehr gelassen. Auch als Wolfgang sich ihr und ihren Kindern bis auf kurze Distanz näherte, zeigte sie keinerlei Aggression. Wir hoffen also sehr, dass die Mama noch weiter auftaut, damit sie irgendwann auch die Chance bekommt, ein richtiges Zuhause zu finden.

Ihre Kinder - die drei Mädchen Farrah, Felicia und Fosca und die fünf Buben Fiorello, Fiorenzo, Forio, Frederick und Frisko - waren jedenfalls schon recht aufgeschlossen und neugierig, und sie werden sich sicherlich noch weiter so positiv entwickeln.

Nachdem die Formalitäten endlich erledigt wurden, können wir die Geschwister nun auf unserer Webseite vorstellen. Denn wir möchten natürlich, dass ihr Aufenthalt im übervollen Rifugio von möglichst kurzer Dauer sein soll. Die Mitarbeiter haben so viel mit der normalen Versorgung zu tun, dass keine Zeit für individuelle Zuwendung bleibt. Dabei brauchen die Kleinen nichts mehr als Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen und bei denen sie sich geborgen fühlen können.

Wir wünschen uns sehr, dass Farrah, Felicia, Fosca, Fiorello, Fiorenzo, Forio, Frederick und Frisko bald ihre Reise nach Deutschland antreten können. Denn je eher sie das Rifugio hinter sich lassen und bei lieben Menschen einen Pflegeplatz oder ihr endgültiges Zuhause finden, desto besser für ihre weitere Entwicklung.

Möchten Sie Farrah, Felicia, Fosca, Fiorello, Fiorenzo, Forio, Frederick oder Frisko helfen und sie beim Start in ein gutes und glückliches Hundeleben begleiten?

Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen fellnasigen Familienmitglied sind und Ihnen bewusst ist, dass eine Adoption nicht nur sehr viel Freude bereitet, sondern auch Arbeit und große Verantwortung mit sich bringt, freuen wir uns über Ihre Nachricht.



14. Dezember 2024:
Fosca durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

18. Dezember 2024:

Fosca hatte das große Glück und durfte gemeinsam mit ihrem Bruder Forio auf ihre deutsche Pflegestelle reisen.

Hier angekommen zeigt sich die hübsche Hündin noch ziemlich beeindruckt von den Ereignissen der letzten Tage. Man merkt ihr an, dass sie in ihrem jungen Leben bisher nicht viel kennenlernen durfte. Mit und mit beginnt sie sich allerdings in ihrem neuen Leben zurecht zu finden und taut immer mehr auf.

Am Hunde-ABC wird selbstverständlich bereits fleißig gearbeitet und die hübsche Fosca zeigt sich sehr gelehrig. Auch mit den Kindern und Katzen der Pflegefamilie hat Fosca kein Problem, wenn es ihr zu trubelig wird, dann zieht sie sich einfach zurück.

Für Fosca suchen wir ein einfühlsames, eher ländlich gelegenes Zuhause. Gerne ein Haus mit Garten, in dem man ihr Schritt für Schritt die große weite Welt eröffnen kann. Wir sind uns sicher, dass Fosca mit etwas Zeit, Liebe und Geduld eine wundervolle Weggefährtin wird.

Möchten Sie Fosca dieses einfühlsame Zuhause bieten?



26. Februar 2025:
Fosca hat ihr Traumzuhause in Friedrichshafen gefunden! Sie lebt nun in einem Mehrgenerationenhaus, wo sie im 1. Stock bei einem liebevollen Paar wohnt. Im Erdgeschoss lebt die Mutter, und die ganze Familie freut sich sehr über ihren neuen Familienzuwachs. Das Paar hatte schon immer Hunde, die für sie immer ein wichtiger Teil der Familie waren. Die Tochter des Paares wohnt nur 6 Kilometer entfernt und freut sich darauf, Fosca zu betreuen, wenn die Eltern in den Urlaub fahren. So ist auch in dieser Zeit bestens für Fosca gesorgt! Im Haushalt lebt außerdem ein Kater, mit dem Fosca sich wunderbar versteht. Es scheint, als ob die Hündin perfekt in ihr neues Zuhause passt und in einer Umgebung voller Liebe und Aufmerksamkeit aufwächst. Wir freuen uns sehr für Fosca und sind sicher, dass sie ein wundervolles Leben bei dieser lieben Familie führen wird. Ein tolles Happy End für eine Tierschutzhündin!
 
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