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Gardenia (05.11.)



Vom einsamen Straßenhund zum geliebten Familienhund
Gardenia wurde Mitte Juni 2009 in Tortoli aufgegriffen, als sie alleine durch die Straßen lief. Sie schien noch vor kurzem Welpen gehabt zu haben. Wer weiß, wie oft sie schon um ihr Leben und das Leben Ihrer Babys bangen musste?

Gardenia rührte uns sehr, zumal sie sich sehr menschenbezogen und anhänglich zeigte. Glücklicherweise fanden wir schnell ein Ehepaar, dass die Kleine adoptieren wollte. Leider konnten wir Gardenia erst Anfang September nach Deutschland holen. Was in den wenigen Monaten, die sie im Canile verbringen musste, mit ihr geschehen ist, wissen wir leider nicht. Aber Gardenia war nicht wiederzuerkennen: Aus der fröhlichen kleinen Hündin war ein völlig verängstigtes Wesen geworden. Sie zuckt bei jeder etwas schnelleren Bewegung zusammen, lautere Geräusche erschrecken sie zutiefst. Durch den Besuch der Hundeschule sollen diese Ängste nun abgebaut werden.

Zu allem Unglück wurde Gardenia hier vom Tierarzt nicht nur für deutlich älter geschätzt, als es der Tierarzt vor Ort getan hatte, es zeigten sich auch noch diverse Krankheiten, von denen wir vorher nichts wussten: Gardenia wurde positiv auf Leishmaniose getestet, sie hat ein Loch im Trommelfell, außerdem leidet sie unter einem sehr hartnäckigen Pilz in den Ohren, der intensiv behandelt werdenm muss.

Wir sind nun den neuen "Eltern" von Gardenia sehr dankbar, dass sie trotz allem an der Kleinen, die sie inzwischen liebevoll Lena nennen, festhalten und ihr ein schönes Leben schenken wollen.

Lena, mach es gut. Wir wünschen dir und deiner Familie von Herzen alles Liebe und hoffen, dass du bald wieder zu deiner alten Fröhlichkeit und Unbekümmertheit zurückfindest.

 
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