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Fluffy (20.03.)


Mitte November 2018 besuchten wir auch wieder das Rifugio der LIDA, denn Marco hatte schon angekündigt, dass es einige Neuzugänge gäbe, für die man sich Hilfe durch uns erhoffen würde. In den letzten Monaten waren ja wieder unendlich viele Welpen im Rifugio gelandet. Alle unerwünscht geboren, ausgesetzt, einfach ihrem Schicksal überlassen. Manche dieser Welpen noch so winzig, so hilflos – kaum auf der Welt, schon dem Tode geweiht. Weil Menschen nicht nur herzlos, sondern auch - aus den unterschiedlichsten Gründen - völlig verbohrt sind und ihre Hunde nicht kastrieren lassen. So hätten auch diese neun Geschwister nicht überlebt, wenn sie nicht gefunden und ins Rifugio gebracht worden wären. Sie waren noch zu jung, um sich selbst zu ernähren, aber glücklicherweise hat das Rifugio eine zuverlässige Helferin, die sich immer wieder bereit erklärt, Welpen mit der Flasche aufzuziehen. Wer das schon mal gemacht hat, wird ermessen können, was es bedeutet, rund um die Uhr neun Welpen zu versorgen…

Dank dieses aufopferungsvollen Einsatzes haben es alle neun Hundekinder geschafft: Fragolina und ihre acht Brüder Fritz, Filiberto, Flukky, Fiocco, Fyodor, Fidor, Franz und Fluffy haben sich gut entwickelt und konnten Mitte November ins Rifugio umziehen. Für sie war alles noch sehr fremd, und man merkte ihnen während der Fotoaktion an, dass ihnen die Enge und der ständig hohe Lärmpegel von hunderten bellender Hunde zu schaffen machte und dies alles sie sehr stresste.

Wir wünschen uns sehr, dass wir es den Geschwistern bald ermöglichen können, das Rifugio hinter sich zu lassen und nach Deutschland zu reisen, damit sie hier ihre eigenen Zuhause finden. Vielleicht bei Ihnen?

16. März 2019:
Der goldige Fluffy durfte vor kurzem auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen. Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nur noch die eigene Familie, auf die er sehnsüchtig wartet.

20. März 2019:

Der hübsche Fluffy, der nun auf den Namen Finn hört, hat seine Pflegefrauchen in Höchstgeschwindigkeit um die Pfötchen gewickelt, so dass bereits einen Tag nach seiner Ankunft feststand, dass Finn für immer in Düsseldorf bleiben darf. Er lebt nun dort zusammen mit einem Paar in einer sehr geräumigen Wohnung unweit des Rheins und darf sich über viele Spaziergänge, Ausflüge und geplante Aktivitäten freuen. Die Hundeschule wird bereits besucht, damit der manchmal etwas dickköpfige Rüde mit Hilfe in die richtigen Bahnen gelenkt wird und Frauchen, für die es der erste eigene Hund und somit Erfüllung eines Lebenstraums ist, lernt, souverän zu agieren. Wir freuen uns sehr, dass es Finn so gut angetroffen hat, wünschen den Dreien eine glückliche gemeinsame Zeit und freuen uns weiterhin über viele Fotos und Berichte!
 
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