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Flukky (29.04.)


Mitte November 2018 besuchten wir auch wieder das Rifugio der LIDA, denn Marco hatte schon angekündigt, dass es einige Neuzugänge gäbe, für die man sich Hilfe durch uns erhoffen würde. In den letzten Monaten waren ja wieder unendlich viele Welpen im Rifugio gelandet. Alle unerwünscht geboren, ausgesetzt, einfach ihrem Schicksal überlassen. Manche dieser Welpen noch so winzig, so hilflos – kaum auf der Welt, schon dem Tode geweiht. Weil Menschen nicht nur herzlos, sondern auch - aus den unterschiedlichsten Gründen - völlig verbohrt sind und ihre Hunde nicht kastrieren lassen. So hätten auch diese neun Geschwister nicht überlebt, wenn sie nicht gefunden und ins Rifugio gebracht worden wären. Sie waren noch zu jung, um sich selbst zu ernähren, aber glücklicherweise hat das Rifugio eine zuverlässige Helferin, die sich immer wieder bereit erklärt, Welpen mit der Flasche aufzuziehen. Wer das schon mal gemacht hat, wird ermessen können, was es bedeutet, rund um die Uhr neun Welpen zu versorgen…

Dank dieses aufopferungsvollen Einsatzes haben es alle neun Hundekinder geschafft: Fragolina und ihre acht Brüder Fritz, Filiberto, Flukky, Fiocco, Fyodor, Fidor, Franz und Fluffy haben sich gut entwickelt und konnten Mitte November ins Rifugio umziehen. Für sie war alles noch sehr fremd, und man merkte ihnen während der Fotoaktion an, dass ihnen die Enge und der ständig hohe Lärmpegel von hunderten bellender Hunde zu schaffen machte und dies alles sie sehr stresste.

Wir wünschen uns sehr, dass wir es den Geschwistern bald ermöglichen können, das Rifugio hinter sich zu lassen und nach Deutschland zu reisen, damit sie hier ihre eigenen Zuhause finden. Vielleicht bei Ihnen?

16. März 2019:
Der süße Flukky durfte vor kurzem auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen. Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nur noch die eigene Familie, auf die er sehnsüchtig wartet.

02. April 2019:

Wenn man sich „den perfekten Hund“ vorstellt, sollte er „schön“ sein, er sollte freundlich im Umgang mit Menschen, mit Artgenossen und vielleicht auch mit Katzen sein, es wäre toll, wenn er schnell und gerne lernt, wenn er Interesse an neuen Dingen hat und wenn auch er es genießen kann, wenn man ihm durch sein puscheliges Fell strubbelt.

Dann dürfen wir also vorstellen: Flukky!

Es macht einfach Freude ihn um sich zu haben, es macht Flukky so viel Spaß durch den Garten zu toben, mit den anderen Hunden der Pflegestelle zu raufen, den Wald zu erkunden und alles Neue zu entdecken. Ganz fix hat er kapiert, mit Anspringen werde ich nix, also lieber Sitz befolgen. Wenn der Mensch „Hiiiiiiiiiiiiieeeeer“ ruft gibt es ganz tolle Leckerlies. Autofahren und alleine bleiben, kein Problem, hab‘ ich schon gelernt! Und wenn er gleich nach dem Schlafen, Fressen, Toben rauskommt, gibt’s auch kein Malheur im Haus.

Und wo ist da der Pferdefuß? Eigentlich gibt es den nicht – nur der Mensch, der sollte schon souverän sein und ihn bei mancher Unsicherheit hindurch helfen. Busse von hinten, im Dunkeln, sind ja schon gruselig und wenn da auf einmal große schwarze Tonnen stehen, die den Tag zuvor dort nicht standen, dann muss Hund schon mal bellen und große Artgenossen, naja die sind schon ganz schön groß und da muss Flukky auch noch lernen zu vertrauen, dass das sein Mensch schon für ihn regelt.

29. April 2019:

Flukky, der nun auf den Namen Bosse hört, hat sein Zuhause in Itzehoe gefunden. Er lebt dort in einem Haus mit großem Garten am Stadtrand zusammen mit einem Kater und der Wald, der mit vielen ausgiebigen Spaziergängen lockt, ist nicht weit entfernt. Herrchen hatte früher bereits Hunde und das Paar hat die Entscheidung einer gemeinsamen Fellnase 2 Jahre reifen lassen, bis sie Bosse fanden und sofort begeistern waren. Der hübsche Rüde muss nur selten alleine bleiben, da er entweder Herrchen zur Arbeit begleiten darf oder Frauchen zu Hause ist. Beide nehmen sich viel Zeit für Bosse, genießen gemeinsame Aktivitäten und planen den Besuch der Hundeschule. Wir wünschen den Dreien eine fröhliche und gesunde gemeinsame Zeit!
 
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