Während unserer Gruppentour Mitte Mai 2018 stand auch ein Besuch bei unseren Partner Ester und Massimo auf dem Programm, die in der Nähe von Sassari ein kleines Refugio eingerichtet haben, um uns zu unterstützen. Während der größere Teil des Teams in den Gehegen die schon länger dort lebenden Hunde kennenlernte, sie fotografierte und Videos aufzeichnete, um die Webseiteneinträge aktualisieren zu können, kümmerte sich eine kleine Gruppe um die Neuzugänge.
Zu diesen Neuzugängen gehörten auch diese beiden Minis: Fusy und Fred(i) waren in Perfugas an der recht lebhaft befahrenen Hauptstraße herumgeirrt. Offensichtlich hatte man sie dort ausgesetzt. Aufmerksame Anwohner hatten dann aber reagiert und die Kleinen vor dem Überfahrenwerden bewahrt.
19. Juli 2018:
Bei unserem letzten Sardinienaufenthalt besuchten wir auch Fredi und Schwesterchen Fusy. Sie haben sich toll entwickelt und freuten sich über die Streicheleinheiten und die mitgebrachten Leckerchen.
04. August 2018:
Der niedliche Fredi durfte vor kurzem auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen. Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nur noch die eigene Familie, auf die er sehnsüchtig wartet.
22. Juni 2019:
Fredi hatte im September 2018 ein Zuhause gefunden. Leider kommt er nun unverschuldet in die Vermittlung zurück. In der Familie leben kleine Kinder, für die das in der Pubertät steckende Energiebündel zu wild geworden ist.
Fredi ist ein überaus lebensfroher und lustiger Hund, der sich sehr an seine Menschen bindet. Grundsätzlich liebt er es zu kuscheln, legt sich auf den Rücken und lässt sich gerne streicheln. Er ist ein toller Begleiter, der jeden Spaß mitmacht und gerne überall dabei ist. Fredi ist stubenrein, kann für eine gewisse Zeit alleine bleiben (wenn man ihm eine Beschäftigung bietet), er fährt problemlos im Auto mit und er liebt Spaziergänge und Wanderungen. Die ersten Grundkommandos hat er erlernt, auch ist er von seinen jetzigen Besitzern abrufbar, an der Leinenführigkeit muss noch gearbeitet werden. Erschnuppert er Vögel, Mäuse oder Eichhörnchen, dann sind diese auch mal interessanter.
Das kleine Kerlchen hat viel Energie. Ein Zuhause bei aktiven Menschen wäre ideal, auch wäre er als Zweithund geeignet. Im Haus verhält er sich sehr brav, er ist sehr aufmerksam und er zeigt es auch schon mal an, wenn Besuch kommt.
09. Juli 2019:
Im zweiten Anlauf gab es für den kleinen Fredi ein doppeltes "Happy End" :-) Er hat nicht nur ein tolles Plätzchen in Heidelberg gefunden, auch lebt er nun mit seinem Schwesterchen Fusy, jetzt Fussel genannt, zusammen. Sie hatte im August 2018 ihr Zuhause gefunden. Das nette Ehepaar hatte schön länger mit dem Gedanken gespielt, einen zweiten Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. Anscheinend war es Schicksal, als Frauchen und Herrchen unsere Webseite durchstöberten und ihnen direkt Brüderchen Fredi ins Auge sprang. Es wurde nicht lange überlegt, der Kontakt hergestellt und schon bald darauf durfte Fredi nach Heidelberg ziehen. Die Geschwister verstanden sich auf Anhieb so gut, als wären sie nie getrennt gewesen. Viele gemeinsame Aktivitäten warten nun auf die beiden süßen Rennsemmeln. Wir wünschen weiterhin alles Gute und sind gespannt auf weitere Bilder und Berichte.
16. Juli 2019
Fredi, der jetzt Yoda heißt, ist überglücklich und seine Familie ebenfalls: "Yoda hat sich bei uns sehr schnell eingelebt. Er ist sehr neugierig und aufmerksam und auch sehr verschmust. Mit seiner Schwester Fussel verträgt er sich sehr gut. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
Als wir Yoda übernommen haben, ist er sofort mit Fussel an der Doppelleine gelaufen und hat sofort Kontakt mit uns aufgenommen. Auf der Rückfahrt im Auto haben die beiden sich schon nach kurzer Zeit gegenseitig abgeleckt. Zu Hause hat er erst einmal seine neue Umgebung erkundet und sofort mit unserer Fussel (ehemals Fusy) gespielt.
Wir sind der festen Überzeugung, dass die Geschwister sich wiedererkannt haben.
Sie haben ein sehr inniges Verhältnis zueinander. Zu Hause und auf der Hundewiese wird ausgiebig getobt. Beide haben für den anderen einen Beschützerinstinkt und greifen auch ein, wenn sie das Gefühl haben, der andere ist in Bedrängnis.
Für uns steht jetzt schon fest, dass es die richtige Entscheidung war, Yoda bei uns aufzunehmen. Wir waren sehr erstaunt über das sofortige innige Verhältnis der beiden Hunde zueinander. Die beiden gehören einfach zusammen.
Ab Anfang/Mitte September werden wir auch mit Yoda in die Hundeschule gehen. Er hört schon recht gut, muss aber noch ein wenig lernen."