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Biana (30.08.)

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Während unserer Sardinientour Anfang August 2017 stand auch wieder ein Besuch bei unserer Kollegin Caterina in Cannigione auf dem Programm. Neben einigen schon bekannten Hunden, die wir wiedersehen wollten, gab es auch einen Neuzugang: Biana ist die Mama von Alba, Antea, Altea, Aida, Athos, Apollos und Amos, die über uns vermittelt wurden. Biana hatte sich lange allen Fangversuchen widersetzen können, aber die Kolleginnen ließen nicht locker. Erstens war die Gefahr groß, dass sie einem bezahlten Hundefänger in die Hände gerät, das hätte dann "Endstation Hundezuchthaus Canile Europa" bedeutet. Und zweitens wollte man ihrer habhaft werden, bevor sie wieder läufig und dann trächtig werden würde. Endlich glückte es dann, sie einzufangen, und natürlich ist sie auch sofort kastriert worden.

Bis vor kurzem war sie mit ihrem "Mann" Ali, dem Vater der A-Welpen, gemeinsam im Gehege bei Caterina. Aber Ali hatte das Glück, nun abreisen zu dürfen, Biana blieb allein zurück. Was für sie besonders traurig ist, denn an dem zutraulichen, aufgeweckten Ali hätte sie sich gut abschauen können, dass Menschen doch nicht nur furchterregende Wesen sind. Zu Caterina fasst sie auch langsam Vertrauen, aber ich mit meiner Kamera war ihr mehr als unheimlich, zumal ich mich extrem verrenken musste, um sie überhaupt aufs Bild zu kriegen. Denn aus ihrer Hütte wollte sie nicht heraus.

Caterina schildert Biana als ganz brav, aber eben Fremden gegenüber als sehr scheu. Wir wünschen uns nun ganz tolle Menschen für Biana, die ihr die Chance auf ein Leben in einer Familie geben möchten, die souverän und erfahren mit ihr umgehen und ihr die Sicherheit vermitteln, die sie braucht, um richtig Vertrauen zu fassen. Solche Menschen sind selten, das wissen wir. Aber es gibt sie, da sind wir auch ganz sicher. Sind Sie es? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen.

30. August 2019
Leider hat sich über die Jahre niemand gemeldet, der für Biana das passende Zuhause hätte bieten können. Inzwischen lebt Biana mit dem Rüden Brio zusammen, und die beiden mögen sich sehr. Aber Menschen verhält sich Biana nach wie vor scheu. Lediglich ihre Pflegemama findet Zugang zu ihr. Sobald man als Fremder das Grundstück betritt, verschwindet sie ihn dem Häuschen, das in ihrem Gehege steht. Deshalb ist es uns in den vergangenen zwei Jahren noch nicht mal gelungen, neue Fotos von ihr zu machen. Wir haben uns daher entschlossen, Biana aus der Vermittlung zu nehmen. Sie fühlt sich in der ihr jetzt vertrauten Umgebung wohl, sie wird dort gut versorgt. Es macht in unseren Augen keinen Sinn, sie zu "verpflanzen".


 
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