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Lori (19.07.)


Während unserer Sardinientour Mitte März 2019 besuchten wir natürlich auch unsere Partner im Rifugio der LIDA in Olbia, wo wir wie immer sehnsüchtig erwartet wurden. Wir bemühen uns ja schon nach Kräften, den Bestand an Insassen zu reduzieren. Aber es kommen halt immer wieder neue Hunde nach, weil sich die Einstellung zu den Tieren, der Respekt vor ihrem Leben sowie das Verständnis für notwendige Geburtenkontrolle nur langsam verändert. Wir spüren nach den vielen Jahren aktiven Tierschutzes auf Sardinien durchaus Verbesserungen, aber es ist noch ein weiter Weg, und es gibt noch viel zu tun ...

Zu den Neuzugängen, die Marco uns vorstellte, gehörte dieses Quintett. Wie üblich – was man traurigerweise so sagen muss – waren die fünf Kleinen einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen worden. Wenn man sie nicht gefunden und ins Rifugio gebracht hätte, wäre dies ihr sicherer Tod gewesen. Aber so haben diese fünf entzückenden Hundekinder Lord, Lucky, Lori, Lisa und Lucia die Chance, über uns ihre eigene Familie zu finden, die ihnen das passende Zuhause schenkt.

29. Juni 2019:
Die nette Lori durfte heute auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.

04. Juli 2019:

Lori ist eine ganz bezaubernde Junghündin. Menschenbezogen, verschmust, anhänglich und immer bemüht alles richtig zu machen. Bei den augenblicklichen Temperaturen hat Lori in ihrer Pflegestelle die Möglichkeit, jederzeit ungehindert in den Garten flitzen zu können und nach nur einen Tag hat das schlaue Mädchen bereits begriffen, dass kleine und große Geschäftchen bitte immer hübsch brav draußen erledigt werden. Lori ist eifrig bei der Sache, welpentypisch verspielt und gerne aktiv, aber sie kann sich auf der anderen Seite auch runterfahren und entspannen, wenn sich die erste Aufregung gelegt hat, wenn z.B. Besucher gekommen sind.

Lori ist sehr sozial gegenüber Artgenossen. Egal ob Männlein oder Weiblein, alt oder jung, aktiv oder gechillt… Sie kann sich auf jeden Hund einstellen und begegnet ihnen ausnahmslos freundlich.

Lori ist den Menschen sehr zugetan und ist im Augenblick wie ein kleiner Schwamm, der alle Zuwendung bis auf den allerletzten Tropfen aufsaugen will. Und sie hat tüchtig Nachholbedarf, was das angeht. Sie hat ganz sicher zum Glück noch keine einzige schlechte Erfahrung mit Menschen machen müssen, muss nun aber natürlich auch lernen, nicht maßlos in ihrem Wunsch nach Aufmerksamkeit zu werden. Aber mit liebevoller Konsequenz wird sie schnell verstehen, dass sie auch dann Liebe und Streicheleinheiten entgegengebracht bekommt, wenn alle vier Pfoten den Bodenkontakt behalten. Sie würde sich bestimmt sehr wohl in einer Familie mit Kindern fühlen, mit denen sie draußen herumtoben kann. :-)

Vermutlich hat Lori einige Maremmanogene in sich. Daher suchen wir nun entsprechend geeignete Menschen, die über Herdenschutzhund-Erfahrung verfügen bzw. bereit sind, sich mit dieser Rasse auseinanderzusetzen und sich vorab über die Besonderheiten informieren. Passende häusliche Gegebenheiten sollten vorhanden sein.

19. Juli 2019:
Die zauberhafte und verschmuste Lori, hat vor Kurzem ihr Zuhause bei einer 4-köpfigen Familie und 2 Katzen in Bonn gefunden und lebt sich nach und nach dort ein. Sogar ihren ersten Urlaub hat das Hundemädchen bereits mit ihrem menschlichen Rudel am Meer verbringen dürfen, was ihr viel Spaß gemacht hat. Das Zusammenleben mit den Samtpfoten klappt ganz hervorragend. Beim Kennenlernbesuch war sie mit ihrem Pflegefrauchen schon bei der Familie, damit das Pflegefrauchen ihr direkt beim ersten Zusammentreffen zwischen ihr und den beiden Samtpfoten erklären zu können, dass es keinen Grund gibt, die Beiden anzukläffen oder gar zu jagen. Lori ist unglaublich schlau und als sie in ihr Zuhause wechseln durfte, fand sie die beiden Katzen schon gar nicht mehr spannend und hat sie seitdem eher ignoriert als beachtet. Da zeigt sich doch wieder einmal, dass die Vergesellschaftung von Hund und Katze kein großes Hexenwerk ist, wenn man dem Hund unmissverständlich klar macht, dass die Katze zum neuen Rudel dazugehört und weder verbellt, noch gejagt und/oder gebissen werden darf. Für die Familie ist Lori der erste eigene Hund und sie sind sehr motiviert, dass sie alles richtig machen. Nicht nur, was das alltägliche Zusammenleben angeht, sondern auch was Loris Erziehung angeht. Das Pflegefrauchen war zur Hilfestellung nach der Adoption noch mal bei der Familie und Lori und hat ein paar hilfreiche Tipps gegeben und Korrekturen bei der Durchsetzung von Regeln vorgeschlagen und ist sehr erfreut darüber, wie eng die Familie und Lori schon zueinander stehen. Wir wünschen Lori und ihrem Rudel eine ganz fantastische Zeit mit vielen Abenteuern, aber natürlich auch mit ganz vielen Kuscheleinheiten :-)
 
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