Eine Station unserer Sardinientour Ende April/Anfang Mai 2019 war natürlich bei unseren Partnern in Stintino, bei Paola und Pierpaolo. Wir wussten schon vorher, dass sie einige Neuzugänge hatten, und so waren wir auch nicht überrascht, dann auf dem Tisch eine lange Liste vorzufinden. Das sah nach einigen Stunden Arbeit aus. Und so machten wir uns zügig ans Werk ...
Zu den Neuankömmlingen im Rifugio von Paola und Pierpaolo gehörten auch Mila und Mira. Die beiden Schwestern waren als winzige Babys in der Nähe von Oschiri gefunden worden. Jemand hatte sie wohl einfach dort in ein Gebüsch geworfen. Dass sie das – so klein, wie sie waren – überhaupt überlebt haben, grenzt an ein Wunder. Eine liebe Tierschützerin nahm die beiden erst einmal für einige Wochen in ihre Obhut, um sie aufzupäppeln. Anfangs noch per Fläschchen, alle paar Stunden, dann fingen die beiden glücklicherweise an, selbständig zu futtern. Dann, Ende April, wurden Mila und Mira von Paola übernommen.
Mila und Mira waren – wie fast alle Hundekinder – erst einmal etwas schüchtern uns Fremden gegenüber. Aber dann tauten sie schnell auf und genossen die Zuwendung. Am Schluss der Fotoaktion turnten sie dann gemeinsam fröhlich auf dem Schoß von Wolfgang herum.
27. Juli 2019:
Die süße Mila durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.
05. September 2019:
Die Familie hat schon ein Fellnäschen von Protier und Mila durfte somit ohne Umwege von Sardinien direkt zu ihre neue Familie ziehen. Sehr schnell stand fest, dass die Kleine für immer bleiben soll und so wohnt sie jetzt in Nettetal. Beide Fellnasen haben sich auf Anhieb sehr gut verstanden und kuscheln sogar gemeinsam im Körbchen. Da geht uns das Herz auf! Ganz viel Spaß wünschen wir allen miteinander :)