Wie anlässlich jeder unserer regelmäßigen Sardinientouren besuchten wir auch Ende Juli/Anfang August 2019 unsere Partner Paola und Pierpaolo in Stintino. Und wie schon befürchtet, hatten sie in den Wochen seit unserem letzten Treffen wieder etliche neue Hunde aufnehmen müssen, die sonst keine Chance auf ein gutes Leben gehabt hätten oder vielleicht sogar hätten sterben müssen.
Zwei dieser Hunde, die ohne Hilfe verloren gewesen wären, waren Pimpa und Pampa. Die beiden Welpen waren von Tierschützern in einem Treibhaus in Alghero gefunden worden, und sie waren in einem extrem bedrohlichen Zustand, denn sie hatten sich dort an Schneckenkorn vergiftet ... Nur dem schnellen Handeln der Tierschützer und dem Einsatz der Tierärzte in der Klinik in Sassari ist es zu verdanken, dass die beiden Hundekinder überlebt haben. Inzwischen geht es ihnen gut, und wir hoffen nun sehr, dass sie über uns bald ihre lieben Familien für immer finden werden.
Pimpa und Pampa sind hübsche Hundemädchen, aber noch ein bisschen schüchtern Fremden gegenüber. Aber wird sind sicher, dass sie schnell zutraulich werden, wenn sie erst einmal in ihren endgültigen Familien angekommen sind.
07. September 2019:
Die süße Pampa durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.
21. September 2019: Pampa hat ihr Zuhause in Leverkusen gefunden. Sie lebt dort in einem Haus mit Garten bei einer Familie mit vier Kindern und einer Katze, und alle haben sich schon lange einen Hund gewünscht. Herrchen ist mit Hunden aufgewachsen, die Kinder sind alt genug, um auch die Betreuung zu unterstützen und so darf sich die kleine Pampa auf ein turbulentes Leben freuen, wo sie immer mittendrin und dabei sein darf. Ersten Rückmeldungen zufolge läuft es gut, Katze und Hund nähern sich an und wir wünschen allen eine schöne und gesunde gemeinsame Zeit.