Mama Guenda und Sohn Rudi waren im Oktober 2019 im Canile Arzachena gelandet. Weil dort zum einen die Quarantäneboxen voll waren und zum anderen gerade wieder viele der Neuankömmlinge erkrankt waren, baten die Canile-Mitarbeiter unsere Kollegin vor Ort, die Mama und ihren kleinen Sohn doch privat unterzubringen. Das ist immer leichter gesagt als getan. Denn wir haben einfach nicht so viele private Pflegeplätze. Und auch die beiden Gehege unserer Auffangstation waren belegt.
Natürlich wollte unsere Kollegin die beiden Hunde nicht der Gefahr aussetzen, auch zu erkranken. Aber so blieb auch nur die Möglichkeit, Guenda und ihren Sohn Rudi in einem kleinen Käfig unterzubringen. Und da hocken sie nun leider immer noch ...
Zwar lässt unsere Kollegin die beiden tagsüber immer mal wieder durch den Garten toben, aber das ist auf Dauer trotzdem kein Zustand.
Guenda und Rudi sind beide etwas schüchtern - wer weiß, was sie erleben mussten, bevor sie im Canile bzw. bei unserer Kollegin landeten. Aber Guenda und Rudi sind trotz anfänglicher Zurückhaltung doch freundlich und auch neugierig. Wir sind sicher, dass sie schnell auftauen und Vertrauen fassen, wenn sie erst einmal in ihren eigenen Familien angekommen sind.
14. Dezember 2019:
Rudi durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen. Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nur noch die eigene Familie, auf die er sehnsüchtig wartet.
07. Januar 2020:
Rudi musste nicht lange auf sein Zuhause warten und lebt nun in Neumarkt. Über Freunde, die auch ein proTier-Fellnäschen adoptiert hatten, kam die Familie auf unseren Verein und beim Durchstöbern unserer Webseite blieben alle bei dem kleinen Rudi hängen. :-) So lebt er nun bei einer netten 4-köpfigen Familie in einer schönen Wohnung mit Garten und darf sich dort als Einzelprinz verwöhnen lassen. Nach dem traurigen Verlust des geliebten Vorgänges sind nun alle sehr glücklich, dass sie einem weiteren Hund aus dem Tierschutz ein schönes Zuhause geben können.