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Peppo (17.01.)


Während unserer Sardinientour Anfang Juni 2019 besuchten wir natürlich auch das Rifugio der LIDA in Olbia, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden. Denn es gab einige Neuzugänge, darunter auch "schwierige Fälle" wie Ambra, Dina und Michele, die wir auch auf unserer Webseite vorstellen. Aber auch wie immer viele Welpen, denen wir helfen sollen, nicht ihr ganzes Leben in der stressigen Enge und dauernden Unruhe verbringen zu müssen, sondern bald gute Zuhause bei lieben Familien zu finden.

Zu diesen Welpen gehörten die Brüder Peppo und Pippo. Die beiden waren aufgegriffen worden, als sie ziellos in der Campagna herumirrten - vermutlich einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen, wie so viele Tausende unerwünscht geborener Welpen auch. Peppo und Pippo wurden ins Rifugio gebracht, wo sie zumindest in Sicherheit sind und ordentlich versorgt werden. Aber Familienersatz ist das Rifugio mit seiner qualvollen Enge und dem ständigen Stress natürlich nicht. Und auf Sardinien haben die beiden so gut wie keine Chance, ein gutes, familiäres Zuhause zu finden. Da können wir nur versuchen, ihnen zu ersparen, allzu lange im Rifugio bleiben zu müssen. Gern möchten wir Peppo und Pippo schnellstmöglich nach Deutschland holen, damit sie hier ein gutes Leben führen können.

12. Oktober 2019:
Der liebe Peppo durfte vor kurzem auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen. Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nur noch die eigene Familie, auf die er sehnsüchtig wartet.

Vielleicht bei Ihnen?

03. November 2019:

Peppo hat sich gut in seiner Pflegestelle eingelebt. Er zeigt sich als aufgeweckter und aktiver Junghund. An der Erziehung muss hier weiter gut gearbeitet werden, denn in seinem jungen Leben durfte er diese noch nicht genießen. Er spielt, typisch für einen Junghund, noch etwas überschwänglich, weshalb man ihn hier etwas bremsen sollte.

Er liebt es mit den anderen Hunden in der Pflegestelle zu toben. Peppo ist ein echtes Powerpaket, mit dem man sehr viel Spaß haben kann. Er ist sehr intelligent und will beschäftigt werden. Bei Menschen ist er noch etwas zurückhaltend und muss hier noch etwas an Sicherheit gewinnen. Er ist ein ganz lieber Kerl, der sein Herz am rechten Fleck trägt.

Nun sucht er eine Familie, die ihm die Welt zeigen möchte und einfühlsam das Hundeeinmaleins beibringt.

12. Dezember 2019:

Kürzlich wurden tolle Bilder geknipst, mit denen Peppo und Pippo hoffentlich bald ihr eigenes Zuhause finden. Fotografin Lisa Nehr hatte sich für ein ehrenamtliches Shooting angeboten. Ein herzliches Dankeschön an dich, liebe Lisa.

Peppo und Pippo haben sich gut auf ihrer Pflegestelle eingelebt und zeigen sich als freundliche Rüden. Gibt man ihnen ein paar Minuten Zeit von selbst zu kommen, tauen sie schnell auf und jeder möchte sich seine Streicheleinheiten abholen.

Peppo ist der ruhigere von den beiden Brüdern. Anfangs ist er zurückhaltend Menschen gegenüber, aber mit Leckerli ist das Eis schnell geschmolzen und er lässt sich bereitwillig streicheln und knuddeln. Er ist ein sehr lieber Kerl mit dem man bestimmt schnell "warm" wird und der auch sehr schnell lernt und merken wird, wie toll eine Familie ist bzw. eigene Menschen sind. Er zeigt in manchen Situationen noch eine gewisse Unsicherheit, doch lässt man ihn beobachten, dann entspannt er sich recht schnell.

Pippo ist der etwas agilere der beiden Brüder. Er ist am Anfang zwar auch etwas zurückhaltend fremden Menschen gegenüber, er taut aber schnell auf - er ist keinesfalls scheu, sondern sehr gelassen und ausgeglichen. Der hübsche Kerl hat einen ganz souveränen und vor allem freundlichen Charakter. Beide sind sehr neugierig und haben großen Spaß daran neue Dinge zu erlernen.

Wenn Sie Peppos sehnlichen Wunsch auf ein eigenes Zuhause erfüllen möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

17. Januar 2020:

Peppo hat seine Familie und sein neues tolles Zuhause in Nürnberg gefunden. Er lebt nun bei einem Ehepaar und ihrem erwachsenen Sohn, der die Adoption ins Rollen gebracht hat. Die Familie hatte bereits vor Peppo einen Hund, der aber leider altersbedingt mit 18 Jahren verstorben ist.

Peppo darf in seinem eigenen kleinen Garten tollen oder draußen in der freien Natur, denn das Haus der Familie liegt ländlich und in direkter Waldnähe. Fahrradfahren und joggen stehen auch auf dem Beschäftigungsprogramm und das findet Racker Peppo ganz sicher klasse. Ganz zu schweigen von den gemeinsamen Urlauben mit seiner Familie, die in Zukunft auf ihn warten. Wir wünschen Peppo und seiner Familie das Beste und viele schöne Abenteuer und Kuschelstunden zusammen.
 
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