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Joi (30.03.)


Zu den Standardterminen jeder unserer Sardinientouren gehört der Besuch im Canile Arzachena. So auch Anfang August 2019, wo schon wieder viele Neuzugänge auf uns warteten.

Während unseres Besuchs Anfang Juni 2019 hatten wir sechs Welpen kennengelernt. Sie waren in der Nacht vor unserem Besuch von den behördlichen Tierfängern ins Canile gebracht worden. Der Tierarzt untersuchte die Kleinen gerade und verabreichte Antiparasitika. Wie sich dann herausstellte, hatten die Tierfänger die Mutter der Kleinen zwar gesehen, aber nicht mit eingefangen, das sie "ja nur den Auftrag hatten, die Welpen zu holen" ... Wir alle waren entsetzt, aber erklärte sich dann der Canile-Mitarbeiter bereit, gemeinsam mit den Tierfängern in der folgenden Nacht nach der Mutter zu suchen. Am nächsten Morgen waren wir alle sehr erleichtert, dass die Mama eingefangen und so nun wieder mit ihren Kindern vereint werden konnte.

Doch trotz all dieser Bemühungen, das Optimum für die Hundefamilie zu erreichen, gab es kein richtiges Happy End. Die Mama und die Kleinen erkrankten alle, tagelang kämpfte man um ihr Leben. Ein kleiner Bub, dem es schon ganz besonders schlecht ging, wurde von unserer Kollegin nach Hause geholt und intensiv gepflegt. Dieser Kleine, Zak, schaffte es. Noch ein weiterer Hundebub, der im Canile geblieben war, überlebte ebenfalls: Zelik. Und auch die Mama Joi wurde wieder gesund. Wir freuten uns sehr, zumindest Joi und Zelik gesund und munter im Canile kennenzulernen. (Zak ist weiterhin bei unserer Kollegin, wir lernten in dann am Nachmittag kennen.)

Joi ist eine recht schüchterne Hündin, aber wir denken, dass sie relativ schnell Vertrauen fassen wird, wenn sie erst einmal in einer familiären Umgebung lebt. Die Quarantänebox ist ja kein wirklich heimeliger Ort.

Zelik ist ein völlig unbefangener, fröhlicher und aufgeweckter Hundebub. Allein in einer der Isolamentoboxen zu hocken, ist sicherlich sehr frustrierend für das niedliche Kerlchen. Deshalb wünschen wir uns für ihn, dass er auch schnellstmöglich abreisen und in ein endgültiges Zuhause ziehen kann.

Zak, der bei der Kollegin lebt, ist zwar nicht familiär eingebunden, aber er hat doch viel Menschenkontakt und auch vierbeinige Spielkameraden, wobei ihm Katerchen Miele (der schon nach Deutschland reisen durfte) der liebste Rauf- und Schmusekumpel war.

07. September 2019:
Joi durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.

24. Oktober 2019:

Joi hat sich gut in ihrer Pflegestelle eingelebt. Sie fasst Tag für Tag immer mehr Vertrauen zu ihrem Pflegefrauchen, baut schnell eine Bindung auf und zeigt sich als sehr brave und recht ruhige Mitbewohnerin. Mit der vorhandenen Hündin und den Katzen gibt es keine Probleme. Joi ist bereits stubenrein, sie schläft gerne in ihrem Körbchen. Das Laufen an der Leine klappt bereits recht gut, doch fremde Geräusche, Autos, Fahrradfahrer findet sie noch etwas befremdlich.

Für Joi wünschen wir uns liebe Menschen, die sie geduldig ankommen lassen. Wir hoffen sehr, dass Joi durch uns bald ihre eigene Familie findet, die ihr ein Zuhause für immer schenkt. Wenn Sie sich bewusst sind, dass eine Adoption neben viel Freude auch Verantwortung für ein glückliches und hoffentlich langes Hundeleben bedeutet, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

12. März 2020:

Nach wie vor wartet Joi auf ein Zuhause. Sie hat ihre anfängliche Scheu gegenüber der Pflegefamilie abgelegt und fühlt sich wohl. Für Streicheleinheiten muss man sie noch bewusst auffordern, aber dann kommt Joi gerne, entspannt sich und genießt sichtlich die Aufmerksamkeit, die sie bekommt.

Joi ist von Anfang an stubenrein und läuft sehr gut an der Leine. Beim Gassigehen ist sie in neuen Situationen noch unsicher, aber mit etwas Geduld und Verständnis wird sie ihre Unsicherheiten schnell ablegen. Im Pflegezuhause ist sie schon voll und ganz angekommen.

Bei Fremden ist Joi zunächst noch sehr zurückhaltend und hält erst einmal Sicherheitsabstand. Aber nach kurzer Zeit siegt die Neugierde; und wenn dann noch Leckerchen ins Spiel kommen, kommt sie auch Fremden sehr nah und freut sich über ihre Belohnung. Joi braucht Menschen, die ihr mit der nötigen Geduld, Liebe und Einfühlungsvermögen zeigen, wie schön die große weite Welt und das Leben in einer Familie sein kann.

Wenn Joi ihr Herz berührt und Sie ihr ein liebevolles Zuhause schenken möchte und wenn Sie sich bewusst sind, dass eine Adoption neben viel Freude auch Verantwortung für ein glückliches und hoffentlich langes Hundeleben bedeutet, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

30. März 2020:

Joi musste lange auf ihr eigenes Zuhause warten, doch endlich fand sich die Familie, die Joi mit viel Geduld die nötige Zeit geben wird, um ankommen zu können. Joi lebt nun im schönen Sontheim mit Frauchen und vier erwachsenen Kindern. Sie darf ein Haus mit großem Garten ihr Eigen nennen, dies teilt sie sich mit zwei neuen Katzenfreunden. In der Familie lebten schon immer Hunde und so sind nun alle sehr glücklich, die kleine bezaubernde Hündin bei sich zu haben.
 
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