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Mario (18.06.)


Schon vor unserer Sardinientour im Januar 2020 hatte uns unsere Kollegin aus Arzachena über einige Neuzugänge informiert, vornehmlich Welpen, für die von Privatleuten um Hilfe gebeten worden war. Am 30. Januar lernten wir dann die ersten dieser Welpengruppen kennen, die nächsten folgten am 01. Februar.

Von diesen 7 Welpen hatten wir die ersten Bilder schon im Dezember erhalten, als sie gerade mal knapp drei Wochen alt waren. Inzwischen sind Mario, Margó, Marianna, Mirco, Mirtó, Manlio und Matteo zu hübschen, freundlichen Hundekindern herangewachsen. Wer der Papa ist, wissen wir nicht, die Mama ist wohl ein Settermix. Auch ihre Geschichte ist uns nicht neu … sie war "unbemerkt" läufig geworden und als man sah, was passiert war, war es zu spät ... Aber nun wird die Mama kastriert (natürlich auf unsere Kosten), damit weiterer Nachwuchs ausgeschlossen ist.

Zwar war vereinbart, dass die Kleinen bis zu Abreise bei der Mama bleiben, aber der Platz ist nicht sicher und eine gute Versorgung nicht zuverlässig zu gewährleisten. Deshalb haben wir uns entschieden, die Geschwister in unserer Auffangstation unterzubringen. Ideal wäre natürlich, sie schon mit unserem Transport Ende Februar zu holen. Aber es ist zum einen noch nicht ganz klar, ob noch Platz wäre, zum anderen haben wir auch noch keine Pflegestellen, oder gar Endfamilien in Deutschland für die beiden Mädchen Margó und Marianna, sowie die Buben Mario, Mirco, Mirtó, Manlio und Matteo.

Vielleicht möchten Sie helfen? Entweder als Endfamilie oder als Pflegestelle?

03. April 2020:

Wenn Sie eines der Kleinen als neues Familienmitglied aufnehmen möchten, sollten Sie sich bitte bewusst sein, dass ein Welpe nicht nur viel Freude, sondern auch Arbeit und vor allem Verantwortung für ein glückliches und hoffentlich langes Hundeleben bedeutet. Wenn Sie als Pflegestelle agieren möchten, begleiten Sie die Hundekinder (oder eines von ihnen) auf ihrem Weg, bis sie ihre endgültige Familie gefunden haben. Egal, wie Sie sich entscheiden: Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

06. Juni 2020:
Mario durfte auf seine deutsche Pflegestelle reisen. Wenn Sie ihm ein liebevolles Zuhause schenken möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

18. Juni 2020:

Mario, der jetzt Bertl heißt, wohnt nun in Sinzing bei einem netten Ehepaar mit erwachsener Tochter. Er darf sich nun ein Haus mit großem Garten mit seinen zwei neuen Katzenfreunden teilen. Nach dem traurigen Verlust der alten Hündin war schnell klar, dass ein Leben ohne Hund nicht möglich ist. So fiel die Wahl auf Mario, obwohl man eigentlich wieder ein Mädchen wollte.

Mario kam an: Größer als erwartet, schwerer als erwartet und er war ein richtiger Draufgänger :-) Frauchen wollte eigentlich einen etwas zarteren Hund, da sie Rückenprobleme hat und man zweifelte, ob Mario wirklich der richtige Hund sein wird. Nichts war vor ihm sicher, alles wurde geschrottet, auch die Brile von Frauchen, seine neuen Hundekissen, Kabel, Schuhe ... Letztendlich tagte der Familienrat und die Liebe siegte. Man war sich einig: "Das bekommen wir hin!"

Wir danken der Familie fürs Durchhalten und freuen uns sehr, dass Mario trotz seinen "kleinen Macken" bleiben darf :-)
 
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