Endlich konnten wir wieder selbst nach Sardinien reisen, um unsere Partner und die Katzen und Hunde zu besuchen. Fast sechs Monate waren wegen des durch Corona bedingten Lockdowns und der über viele Wochen unklaren Reisesituation vergangen, seit wir zum letzten Mal auf der Insel waren. Zwar hatten uns unsere Partner zwischendurch immer wieder mit Bildern und Informationen zu Neuzugängen versorgt, aber der persönliche Kontakt und das Kennenlernen der Hunde und Katzen hatten uns sehr gefehlt.
So waren wir auch schon kurz informiert worden, als die Vigili (die Ordnungsbeamten) bei ihren Kontrollfahrten in der Gemeinde am Straßenrand einen Karton mit drei Welpen gefunden hatten. Die Kleinen waren in einem erbärmlichen Zustand, im Canile hätte man sich nicht entsprechend intensiv um sie kümmern können. Und so wurde unsere Kollegin in Arzachena, wie schon öfters zuvor auch, sofort gefragt, ob sie die Hundebabys in ihre Obhut nehmen könnte. Natürlich sagte sie nicht nein, und tat alles, um die Kleinen zu retten. Für eines der Hundebabys kam jedoch - trotz auch tierärztlicher Bemühungen - jede Hilfe zu spät. Und auch Milly und Milo, wie die Geschwister genannt wurden, hatten sehr zu kämpfen, aber nun scheinen sie über dem Berg zu sein. Als wir sie kennenlernen durften, waren sie jedenfalls quietschfidel und fröhlich. Wir hoffen nun sehr, dass es so bleibt, und wünschen uns, dass Milly und Milo bald nach Deutschland reisen können, um hier ihre eigenen Familien zu finden.
Möchten Sie einem der beiden hübschen, freundlichen Hundekinder die Chance auf ein eigenes liebevolles Zuhause geben?
Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen fellnasigen Familienmitglied sind und Ihnen bewusst ist, dass Welpen und Junghunde nicht nur viel Freude bringen, sondern auch Arbeit und große Verantwortung bedeuten, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
Milo durfte heute direkt in sein Zuhause nach Obersulm reisen. Er lebt nun bei einem netten Ehepaar mit drei erwachsenen Kindern und darf ein Haus mit Garten sein Eigen nennen. Nach dem Verlust der 13-jährigen Labradorhündin war schnell klar, dass ein Leben ohne Hund nicht geht. Alle vermissten die Hündin sehr und so sind alle nun sehr glücklich, dass Milo einziehen durfte.
Frauchen arbeitet Teilzeit, so muss Milo nicht lange alleine bleiben. Lange Spaziergänge sind geplant und für die Wasserratte gibt es auch viele Bademöglichkeiten. Gemeinsame Urlaube sind geplant, die ihm sicherlich viel Spaß bereiten werden.