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Bignè (03.10.)


Bei unserem ersten Sardinienbesuch nach dem Lockdown Ende Juli 2020 hatten zwei Mitarbeiter des Gefängnisses von Bancali uns bei unserer Kollegin Sandra sechs Welpen vorgestellt, einmal zwei Geschwister und ein Quartett. Die Welpen waren von herrenlosen Hündinnen zur Welt gebracht worden, die im Bereich des Gefängnisses von Bancali leben und dort auch versorgt werden. Wir haben über Paola schon einige Hunde dort weggeholt oder zumindest die Hündinnen kastrieren lassen. Aber es kommen leider immer wieder neue Hunde dazu.

Wir fotografierten also die sechs Welpen und sagten zu, dass wir uns darum kümmern, dass die Hunde gechippt und registriert und dann auch von unserer Kollegin in Stintino in Obhut genommen werden. Ebenso vereinbarten wir, dass die Hundemütter kastriert werden.

Tja, und dann einige Tage später, kam dann die frustrierende Nachricht, dass man die Hunde nun doch schon an Familien auf der Insel vergeben hätte. Wir waren natürlich traurig darüber, denn unsere Erfahrungen mit den Vermittlungen vor Ort sind ja leider nicht die besten. Aber unsere Partnerin gab nicht auf. Und es stellte sich dann heraus, dass es zwar für die beiden Geschwister kein Zurück mehr gab, aber aus der Vierergruppe seien noch drei Welpen vorhanden. Umgehend wurden diese drei - Babà, Biscotto und Budino - von Paola abgeholt und nach Stintino gebracht, wo sie dann in Sicherheit waren.

Und nun, zwei Wochen später, erhielt Paola die Information, dass die Familie, die den vierten Welpen übernommen hatte, ihn zurückgibt, weil sie sich "überfordert" fühlt, und wurde gefragt, ob wir denn nun doch noch auch diesem Welpen helfen würden ... Sofort fuhr Paola los und holte den süßen Bignè ab, der nun wieder mit seinen Geschwistern vereint ist.

Die vier Kleinen haben sich prima entwickelt, sie sind nach wie vor freundliche, aufgeschlossene, liebenswerte Hundekinder. Paola schreibt, dass das Quartett einfach nur entzückend sei.

Die Mama soll eine Hündin sein, die etwa Breton-Größe hat, das heißt, dass die Kinder voraussichtlich auch eine mittlere Größe erreichen werden.

Nun fehlt Babà und ihren drei Brüderchen Biscotto, Bignè und Budino nur noch das große Glück, ihre eigenen Zuhause für immer bei lieben Menschen zu finden, die ihnen engen Familienanschluss bieten.

Wenn Sie sich bewusst sind, dass eine Adoption neben viel Freude auch Arbeit und Verantwortung für ein glückliches und hoffentlich langes Hundeleben bedeutet, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

03. Oktober 2020:

Der kleine Bignè durfte direkt in sein Zuhause nach Korbach, einer kleinen Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen, ziehen. Seine Familie konnte die Ankunft von dem kleinen Mann kaum erwarten. Dort lebt er nun in einem Haus mit schönem großen Garten. Nach ersten Rückmeldungen hat der kleine Bignè alle Herzen im Sturm erobert und ist schon jetzt nicht mehr dort wegzudenken.

Eigentlich ist Bignè nie allein, denn Frauchen arbeitet hauptsächlich von zu Hause aus und wenn sie mal nicht da ist, ist immer noch die Tochter da, um auf den kleinen Kerl aufzupassen. Es wird nun viel im Garten getobt, spazieren gegangen und vieles mehr unternommen. Am Liebsten kuschelt Bignè jedoch mit seinen Frauchen und sucht die Nähe zu seiner neuen Familie. Stubenrein ist der kleine Mann bereits und das Laufen an der Leine klappt auch schon sehr gut.

Wir wünschen Bignè alles Gute und freuen uns, dass er ein so schönes
Zuhause gefunden hat. Auf weitere Bilder und Berichte sind wir gespannt.
 
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