Nach unserer Sardinientour Anfang Februar 2020 hatten wir ja schon weitere Touren für März, April und Mai 2020 geplant. Aber die wegen der Ausbreitung des Coronavirus für Italien verhängten Reisebeschränkungen hatten uns einen Strich durch unsere Planung gemacht. Und nach wie vor wissen wir nicht, wann die Beschränkungen, die inzwischen ja für die gesamte EU gelten, aufgehoben werden und wieder eine Sardinientour realisiert werden kann.
Da auch unsere Autotransporte nicht durchgeführt werden konnten, bringt uns die Coronakrise natürlich in arge Bedrängnis, denn es werden immer mehr Hunde und Katzen, die wir in unseren Pflegestellen und Auffangstationen aufnehmen und versorgen müssen. Auch im Canile Arzachena gibt es immer wieder Neuzugänge, so dass die Quarantäneboxen ständig belegt sind. Damit wir für die Neuzugänge keine Zeit verlieren, bis wir sie auf unserer Webseite vorstellen können, versorgen uns die Kolleginnen und Kollegen aus Arzachena ausnahmsweise mit Bildern und Informationen, bis wir hoffentlich bald auch wieder selbst vor Ort sein können.
Mitte Februar 2020 hatte man vor dem Canile einen Karton abgestellt, darin hockten die drei Hundemädchen. Die drei Hundemädchen waren ausgehungert und ziemlich verängstigt. Sie hatten wohl in ihrem jungen Leben noch nicht viel Gutes erfahren. Inzwischen haben sich Ramona, Rea und Rose aber gut erholt, und sie werden auch immer aufgeschlossener. Mit den Canile-Mitarbeitern und auch den Kolleginnen, die sie seit dem Ende der Ausgangsbeschränkungen einmal in der Woche besuchen, sind sie schon gut vertraut, und die Spielrunden mit den anderen Welpen genießen sie sehr.
Die bildhübsche Rose durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.
Für Rose wünschen wir uns, dass sie bald ihr endgültiges Zuhause findet. Vielleicht bei Ihnen?
10. November 2020:
Die hübsche Rose konnte direkt ihr Zuhause nach Berlin-Westend ziehen. Dort wohnt sie nun in einem kleinen Mehrfamilienhaus mit angrenzenden Garten. Rose hat das große Glück und muss nicht allein bleiben, da ihre Menschen bereits zu Hause sind. Nach ersten Rückmeldungen ist Rose noch etwas schüchtern. In der Wohnung bewegt sie sich bereits sehr sicher. Wenn sie gerufen wird, kommt sie um sich ihre Streicheleinheiten oder Leckerlies abzuholen. Nur mit dem Garten kann sie noch nichts anfangen. Da zieht Rose es eher vor, im Rasen zu liegen und zu chillen. Spaziergäne werden auch entspannter, auch das laufen an der Leine klappt mittlerweile recht gut. Wir freuen uns sehr, dass nun auch Rose ihre Menschen gefunden hat und sind auf weitere Bilder und Berichte gespannt.