Während unserer Sardinientour Ende August 2020 wurden wir auch im Rifugio der LIDA schon wieder sehnsüchtig erwartet. Denn seit unserem vorherigen Besuch hatten sich schon wieder zahllose Neuankömmlinge eingefunden. Welpen, Welpen, Welpen … wohin ich auch schaute, die Gehege waren mehr als voll. Und natürlich erhofften sich unsere Partner, dass wir wie immer möglichst vielen der neu angekommenen Hunde helfen würden.
Zu den Geschwistergruppen, die uns vorgestellt wurden, gehörten auch diese sieben Welpen, sechs Mädchen und ein Bube: Fiametta, Fiamma, Fioretta, Fedra, Freya, Feodora und Felix. Wie so viele Tausend andere Welpen auch, waren sie ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen worden. Glücklicherweise hatte man sie entdeckt und ins Rifugio der LIDA gebracht. Die Hunde sind dort in Sicherheit und werden auch gut versorgt. Aber wie wir alle wissen, ist es bei der Vielzahl der Hunde unmöglich, sich individuell um sie kümmern. Das Rifugio ist nun mal kein Ersatz für eine eigene Familie.
Deshalb hoffen wir, auch für diese lebhaften und freundlichen Hundekinder gute Zuhause in Deutschland zu finden, damit sie so schnell wie möglich der drangvollen Enge des Rifugios entkommen können.
03. Oktober 2020: Fedra durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.
Wenn Sie also Ihre Familie durch diesen wunderbaren Junghund bereichern möchten und Ihnen bewusst ist, dass neben aller Freude und allem Spaß viel Erziehungsarbeit auf Sie zukommt und Sie Verantwortung für ein hoffentlich langes Hundeleben übernehmen, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
05. November 2020:
Fedra musste nicht lange auf ihr Glück warten. Sie lebt jetzt in Köln bei einer Familie mit Haus und Garten, direkt am Waldrand. Anfänglich war die kleine Maus sehr schüchtern, aber sie hat sich schnell eingewöhnt. Die Familie ist sehr glücklich mit ihr und wir wünschen allen eine schöne gemeinsame Zeit mit vielen tollen Abenteuern und Erlebnissen.