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Mirka (18.11.)

Während unseres Besuchs bei unseren Partnern in Oschiri wurden wir gebeten, uns eine Hündin anzusehen, die am Tag zuvor auf der Landstraße gefunden worden war. Da man noch nicht wusste, ob sie vielleicht jemandem gehörte und auch vermisst wurde, habe ich zwar Fotos gemacht, aber sie konnte noch nicht auf der Webseite vorgestellt werden. Die Hündin rührte uns sehr. Nicht nur, dass sie sehr schüchtern reagierte, was darauf schließen ließ, dass ihre Erfahrungen mit Menschen nicht die besten waren. (Sie nahm noch nicht mal die Leckerchen, denen sonst kein Hund widerstehen kann, so vorsichtig war sie ...) Die arme Hündin war auch schwer gezeichnet von Räude und Mangelernährung, und wie man sehen konnte, war sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als Gebärmaschine missbraucht worden.

Wir gaben unserem Partner Stronghold, damit er die Hündin gegen ihren Parasitenbefall behandeln konnte ... und hofften, dass wir der Hündin irgendwann würden helfen können, ein gutes Zuhause zu finden. Inzwischen sind wir ein paar Schritte weiter: Es konnte tatsächlich ein Besitzer ausfindig gemacht werden, aber der wollte sie nicht zurückhaben, sondern war froh, sie los zu sein. Er unterschrieb sofort die Übereignungspapiere, so dass nun auch alles Rechtliche geregelt ist. In Kürze werden wir hoffentlich auch aktuelle Bilder bekommen, auf denen zu sehen ist, wie gut Mirka sich erholt hat.


Videolink: https://youtu.be/E9hOCbgMmFM

08. März 2020:
Mirka hatte sich gut erholt, jedoch überraschte sie uns mit 5-fachem Nachwuchs. Dieser Wurf war definitiv nicht gewünscht. Aber wir konnten ihn leider nicht verhindern. Und wir erfuhren auch erst davon, als die Kleinen schon geboren waren ... Natürlich sagen wir unseren Partnern immer wieder, dass Weibchen, die von ihnen aufgenommen werden, so schnell wie möglich kastriert werden sollen. So auch bei Mirka. Aber Mirka war anfangs in sehr schlechtem Gesundheitszustand, eine Operation hätte sie eventuell nicht überlebt. Es gab schon einen Termin, aber der Tierarzt lehnte ab, weil ihm das Risiko zu groß erschien. Doch dann wurde Mirka läufig. Vorsorglich hatte unser Partner ihr dann ein eigenes Gehege gebaut, dachte, da wäre sie sicher. Sie hat auch nicht besonders viel zugenommen. Jeder dachte, sie würde sich einfach nur gut erholen, allein im Gehege, ohne Stress, bei gutem Futter … Deswegen wurde die Trächtigkeit auch erst kurz vor der Niederkunft bemerkt. Und da wollte der Tierarzt nicht mehr eingreifen.

Mirka ist jedenfalls eine sehr liebe Mama, die ihre Kleinen vorbildlich versorgt. Und so haben sich die Babys auch toll entwickelt. Wir hoffen nun, dass die drei Mädchen Milù, Maggy und Mindy sowie ihre Brüderchen Matto und Misha weiterhin gesund bleiben, damit sie dann bald ihre Reise nach Deutschland antreten und hier ihre eigenen Familien finden können.

02. Mai 2020:

Mirka und ihre Kleinen haben sich wirklich toll entwickelt. Mirka ist längst nicht mehr so scheu, und ihre Kinder sind hübsche, aufgeweckte und alterstypisch lebhafte und verspielte Hundekinder. Sie sind inzwischen schon fast so groß wie die Mama, und da der Papa ja ein Maremmanomix ist, könnte es durchaus sein, dass sie noch ein paar Zentimeter zulegen.


Videolink: https://youtu.be/0BsF5fc_vDw

04. November 2020:
Mirka durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.

18. November 2020:

Die liebe Mirka musste nicht lange auf ihre Familie warten - Ein Hunde erfahrenes Paar hatte sie im Internet entdeckt und sich direkt in die hübsche Fellnase mit ihrer schüchternen Art verliebt. Mirka lebt nun in Amsberg und hat ein Haus mit großem Garten zur Verfügung. Auf den Spaziergängen durch Wald und Feld lebt sie richtig auf und vergisst ihre Ängstlichkeit. Lange alleine bleiben muss sie nicht, denn sie begleitet Herrchen mit zur Arbeit. Einem glücklichen Hundeleben steht also nichts mehr im Wege! Wir wünschen viele schöne Jahre miteinander.
 
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