Auch jetzt, Anfang Dezember 2020, ist nach wie unklar, wann es wieder möglich sein wird, ohne größere Einschränkungen nach Sardinien zu reisen, um unsere Partner zu besuchen und Neuzugänge kennenzulernen. Deshalb behelfen wir uns damit - wie schon während des Lockdowns im Frühjahr-Sommer -, dass uns die Partner die notwendigen Informationen senden.
So erhielten wir nun die Bitte um Hilfe für die Welpenmädchen Ambra und Asmara. Die beiden Hundekinder waren in die LIDA gebracht worden. Angeblich hatte man sie herrenlos am Stadtrand von Olbia gefunden. Die LIDA-Mitarbeiter nahmen die beiden Kleinen natürlich auf, aber man hatte erheblich Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte. Sie vermuten, dass die „Finderin“ eher die Besitzerin war, die aus einem Wurf der eigenen Hündin übriggebliebene Welpen loswerden wollte…
Wie dem auch sei, die Kleinen sind nun in Sicherheit. Aber wir wissen ja auch, dass das Rifugio der LIDA nur eine Zwischenstation sein soll. Und so wünschen wir uns nun für Ambra und Assara, dass sie die drangvolle Enge, die allgegenwärtige Hektik, den ständig hohen Geräuschpegel, verursacht von Hunderten von Hunden, bald hinter sich lassen und in eine gute Zukunft reisen dürfen. In ein richtiges Zuhause, bei Menschen, die ihnen engen Familienanschluss bieten, ihnen viel Liebe, Sicherheit und Geborgenheit schenken.
30. Januar 2021:
Die kleine Ambra durfte ihre Köfferchen packen und direkt in ihr Zuhause ins schöne Münster ziehen. Dort lebt sie bei einem jungen, sehr verantwortungsbewussten Paar, das mit einer Freundin in einer WG wohnt. Frauchen ist mit Hunden aufgewachsen und nun war die Zeit für einen eigenen Vierbeiner gekommen. Wir wünschen Ambra, dass sie sich schnell einlebt und den Dreien eine wunderbare gemeinsame Zeit :-)