test

Pipporosso(17.03.)

Während unserer Projektreise im Oktober 2020 hatten wir natürlich auch einen Tag zum Besuch des Rifugios der LIDA reserviert. Zum einen wollten wir die Neuzugänge kennenlernen, zum anderen - und das war uns auch sehr wichtig - wollten wir "unsere" Hunde wiedersehen, die nun schon längere Zeit darauf warten, endlich die Reise nach Deutschland antreten zu dürfen.

Zu den Neuzugängen gehörte auch dieser hübsche Rüde: Pippo rosso. Er lebte mit Lilia und Zeus, die inzwischen schon in Deutschland sind, und der Hundedame Bijoux zusammen. Wir hätten ihn gern schon eher hier auf der Webseite vorgestellt, aber er ist erst jetzt, Mitte Dezember 2020, gechippt worden. Für Pippo rosso ist daher leider viel Zeit verstrichen, denn er gehört zu den Hunden, die viel Zuwendung brauchen. Aber für diese intensive Zuwendung fehlt den Mitarbeitern im Rifugio bei der Vielzahl der Hunde, die zu versorgen sind, einfach die Zeit. Wir wissen nicht, wie das Leben von Pippo rosso verlaufen ist, bevor er im Rifugio gelandet ist. Aber es wird nicht gut gewesen sein, denn er zeigte sich uns gegenüber hin und her gerissen zwischen Neugier und Misstrauen. Wobei das Misstrauen die Oberhand behielt.

Wir bedrängten ihn natürlich nicht. Und auch wenn wir davon ausgehen können, dass er spezielle Menschen braucht, die ihm geduldig die Sicherheit vermitteln, die er braucht, um Vertrauen zu fassen, möchten wir Pippo rosso ersparen, sein weiteres Leben in der Enge, der Hektik, dem stetigen Lärm und mit nur einem Mindestmaß an Zuwendung im Rifugio der LIDA verbringen zu müssen.

20. Februar 2021:
Pippo rosso durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen. Zu seinem endgültigen Glück fehlt ihm nur noch die eigene Familie, auf die er sehnsüchtig wartet.

17. März 2021:


Pippo rosso hat seine Pflegefamilie um sein Pfötchen gewickelt und ist nun in Stuttgart zuhause. Dort lebt er bei einem hundeerfahrenen Ehepaar mit zwei Töchtern in einer großen Wohnung direkt nebem dem Kurpark und dem Neckar, also in optimaler Lage für schöne Spaziergänge. Frauchen arbeitet in Teilzeit, sodass Pippo rosso nie lange alleine bleiben muss. Nach dem schmerzlichen Verlust der älteren Fellnase vor 4 Jahren wurde die Sehnsucht nach einem Vierbeiner immer größer und der Wunsch nun mit dem Hundemann erfüllt werden. Einen besonderen Dank möchten wir der Familie aussprechen, dass sie sich nicht von Pippo rossos Ängstlichkeit abschrecken ließen und ihm die Chance als Pflegestelle gegeben haben. Mit viel Arbeit, Mühe und besonders mit viel Liebe haben sie ihm ermöglicht, sich toll einzuleben und tägliche Fortschritte zu machen. Es hat sich gelohnt! Auch die Spaziergänge mit den Ponys meistert er schon mit Bravour. Wir freuen uns sehr für ihn und wünschen allen eine wunderschöne gemeinsame Zeit.
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack