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Sereno (30.03.)


Auch im Jahr 2021 ist die Corona-Krise noch nicht vorbei. Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor kritisch, laufend muss mit neuen Verordnungen und Einschränkungen versucht werden, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Für uns bedeutet das, dass es auch in den nächsten Wochen - vielleicht sogar Monaten - nicht möglich sein wird, nach Sardinien zu reisen, um unsere Partner zu besuchen und Neuzugänge kennenzulernen. Wir hoffen, dass es bei den aktuell in Italien und damit auch auf Sardinien wieder verschärften Ausgangsregeln überhaupt möglich sein wird, sich um die ausgesetzten Tiere zu kümmern. Im Moment funktioniert es jedenfalls noch, und so landen auch immer wieder neue Findlinge im Rifugio der LIDA.

So auch dieser kleine Rüde. Er lebte in einem Dorf bei Olbia an einem Abbruchhaus. Mitleidige Menschen warfen ihm gelegentlich etwas Futter hin. Aber niemand kümmerte sich richtig um den kleinen Kerl oder gab ihm gar ein Zuhause. Wir kennen seine Vergangenheit nicht, aber er ist kein typischer Streuner. Wahrscheinlich hatte er mal eine Familie. Aber vielleicht ist sein Besitzer verstorben und die Erben hatten kein Interesse an ihm. Oder seine Familie ist wegen Corona in Not geraten und hat ihn ausgesetzt.

Wie auch immer, jetzt ist der Kleine, der Sereno genannt wurde, erst einmal in Sicherheit. Im Rifugio werden Hunde und Katzen gut versorgt, und die Mitarbeiter des Rifugio bemühen sich - soweit es ihre Zeit zulässt -, den Schützlingen etwas Zuwendung zu schenken. Jedoch ist das Rifugio kein Ersatz für eine richtige Familie.

30. März 2021:
Sereno hat sein Zuhause in Trebbin gefunden. Er lebt in einem Haus mit Garten bei einem Ehepaar und Tristano, der im Jahr 2018 über uns adoptiert wurde und einen Hundefreund bekommen sollte. Das hat auch auf Anhieb funktioniert, die beiden haben sich sofort gut verstanden. Die beiden Hundekumpel dürfen immer mit in den Urlaub und wir freuen uns schon jetzt auf spannende Abenteuerberichte und Fotos.
 
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