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Bonaria (24.04.)


Auch im Jahr 2021 ist die Corona-Krise noch nicht vorbei. Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor kritisch, laufend muss mit neuen Verordnungen und Einschränkungen versucht werden, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Für uns bedeutet das, dass es auch in den nächsten Wochen - vielleicht sogar Monaten - nicht möglich sein wird, nach Sardinien zu reisen, um unsere Partner zu besuchen und Neuzugänge kennenzulernen. Wir hoffen, dass es bei den aktuell in Italien und damit auch auf Sardinien geltenden Ausgangsregeln überhaupt möglich sein wird, sich um die ausgesetzten Tiere zu kümmern. Im Moment funktioniert es jedenfalls noch, und so landen auch immer wieder neue Findlinge oder auch Tiere, die von Privatleuten abgegeben werden, im Rifugio der LIDA.

Ende Februar 2021 kam im Rifugio wieder mal ein besonderes „Geschenkpaket“ an. Wieder hatte sich jemand eines unerwünschten Welpenwurfs entledigen wollen und die Kleinen einfach in einen Karton gesteckt und abgestellt. Wir sind immer wieder fassungslos, wie herzlos die Menschen mit unseren Mitgeschöpfen umgehen. Nicht nur, dass sie sich schon vor der Verantwortung drücken, ihre Hunde kastrieren zu lassen. Sie übernehmen dann natürlich auch keine Verantwortung für die Folgen. Nur, dass es sich bei den Folgen ja um Lebewesen handelt ...

Videolink: https://youtu.be/V9PFpnIdWOA

Sicherlich haben die Hundekinder große Angst ausgestanden, so eingeschnürt in einem Karton zu stecken und nicht zu wissen, was vor sich geht. Glücklicherweise wurde der Karton, der auf einem Parkplatz an der Schnellstraße, die von Olbia Richtung Westen führt, von aufmerksamen Menschen entdeckt und ins Rifugio gebracht. Hier ist das Trio – bestehend aus den beiden Mädchen Bonaria und Bonarina und Brüderchen Bonario - nun erstmal in Sicherheit, und die Mitarbeiter des Rifugio bemühen sich - soweit es ihre Zeit zulässt -, den Schützlingen etwas Zuwendung zu schenken. Jedoch ist das Rifugio kein Ersatz für eine richtige Familie.

Wir wünschen uns deshalb für diese schönen, freundlichen Hundekinder, dass sie die drangvolle Enge, die allgegenwärtige Hektik, den ständig hohen Geräuschpegel, verursacht von Hunderten von Hunden, bald wieder hinter sich lassen und in eine gute Zukunft reisen können. In ein eigenes Zuhause, bei Menschen, die ihnen engen Familienanschluss bieten und ihnen viel Liebe, Sicherheit und Geborgenheit schenken. Und das für immer.

24. April 2021:

Bonaria hat ihr Zuhause in Eitorf gefunden und durfte auf direktem Wege von Sardinien kommend dort einziehen. Ihre neue Familie hat Bonnies, wie Bonaria gerufen wird, Ankunft herbei gefiebert, denn das schöne Haus mit dem großen Garten war nach dem Tod des letzten verstorbenen Vierbeiners doch zu still und leer. Frauchen und Herrchen haben viel Zeit, um Bonnie an das neue Leben heranzuführen, denn beide sind bereits im Ruhestand. Die ländliche Gegend lädt zu vielen schönen Spaziergängen ein und mit einer Fellnase macht das auch gleich wieder viel mehr Spaß! Der Besuch der Hundeschule ist fest geplant und ersten Berichten zufolge läuft das Zusammenleben der Drei bestens. Bonnie hält Frauchen und Herrchen mit ihrer neugierigen Art auf Trab und ist schon nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns sehr, dass Bonnie ein so liebevolles Heim bekommen hat und wünschen noch viele gesunde gemeinsame Jahre zusammen!
 
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