Nun sind wir schon weit im 2. Quartal 2021, und noch immer ist kein Ende der Corona-Krise in Sicht. Im Gegenteil, das Infektionsgeschehen ist nach wie vor kritisch, laufend werden die Verordnungen und Einschränkungen angepasst, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Für uns bedeutet das, dass es auch noch etwas dauern wird, bis wir wieder nach Sardinien reisen können, um unsere Partner zu besuchen und Neuzugänge kennenzulernen. Auf Sardinien gehen die Inzidenzwerte zwar zurück, aber bis mindestens Mitte Mai werden u. a. noch Bewegungseinschränkungen gelten. Wir hoffen, dass es trotzdem weiterhin möglich sein wird, sich um die ausgesetzten Tiere zu kümmern. Im Moment funktioniert es jedenfalls noch insoweit, dass sowohl Findlingen als auch Tieren, die von ihren Familien abgegeben werden, geholfen werden kann.
Diese Hundekinder waren bei einer Familie in Badesi zur Welt gekommen. Aber die Familie konnte die Kleinen nicht behalten, wollte sie aber auch nicht auf Sardinien vermitteln. So fragte eine Helferin an, ob wir die Geschwister übernehmen könnten. Wir sagten zu, aber die Babys waren noch sehr jung und sollten noch einige Zeit bei ihrer Mama bleiben. Damit war die Familie auch einverstanden. Leider wurden die Kleinen krank, waren hochgradig verwurmt und hatten alle Durchfall. Wir ließen sie natürlich tierärztlich behandeln, aber eines der Kleinen hat es trotzdem nicht geschafft, worüber wir sehr traurig waren.
So waren die Geschwister nur noch zu fünft, als sie nun zu unserer Partnerin nach Sassari umziehen konnten. Benita, Beppa, Beppina, Betta und Betto haben sich aber gut entwickelt, sind fröhliche, aufgeweckte und alterstypisch verspielte Hundekinder.
Wie immer soll die Unterbringung bei Sandra nur eine Zwischenstation sein auf dem Weg in eine gute Zukunft bei lieben Familien. Sobald wie möglich möchten wir Benita, Beppa, Beppina, Betta und Betto nach Deutschland holen, damit alle hier ihre guten Zuhause für immer bei lieben Menschen finden, die ihnen engen Familienanschluss schenken.
06. Juni 2021
Beppina hat ihr Zuhause in Schwabach gefunden und hört nun auf den Namen
Emmi.
Sie lebt dort in einem schönen Haus mit großem Garten bei einer
vierköpfigen Familie und bringt mit ihrer quirligen, lustigen und
aufgeschlossenen Art die Herzen ihrer Menschen wieder zum Lachen.
Denn leider hatte die Familie durch einen Unglücksfall ihren jungen,
erst letztes Jahr von proTier e.V. adoptieren, Rüden verloren
und die Trauer war und ist noch groß.
Emmi jedoch hält alle auf Trab und es bleibt kaum Zeit für trübe
Gedanken, was allen gerade richtig gut tut.
Nun heißt es wieder zurück zum Anfang, Emmi wird das Hundeeinmaleins
lernen, die Hundeschule besuchen, überall mit dabei sein dürfen und vor
allem auch ausgiebig mit den Töchtern durch den Garten toben.
Wir freuen uns, dass Emmi ein so tolles Zuhause gefunden hat und
wünschen allen zusammen nun viele glückliche und gesunde Jahre!