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Grazietta (03.08.)


Das Rifugio der LIDA ist immer voll, aber aktuell ist die Situation wirklich extrem. Durch die nun schon über ein Jahr dauernden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind viele Sarden in dramatische wirtschaftliche Notlagen geraten. Und wenn die Menschen selbst nur noch wenig haben, ist für Tiere schon gleich gar nichts mehr da … Daher landen immer mehr Hunde und Katzen im Rifugio, und die Mitarbeiter sind noch belasteter als sonst.

Auch diese drei Hundekinder waren betroffen: In einem Alter, in dem Hundekinder noch bei ihrer Mama sein müssten, wurden sie ausgesetzt. Sicherlich waren sie bei einem Jäger unerwünscht zur Welt gekommen. Die tun sich auch zu „normalen Zeiten“ schwer, ihre Weibchen kastrieren zu lassen. Töten oder die Kleinen aussetzen ist ja billiger … Diese Kleinen hatten einfach riesiges Glück, dass sie von aufmerksamen und mitleidigen Menschen entdeckt wurden, die sich ihrer annahmen und sie ins Rifugio brachten. Die Kleinen war natürlich auch voller Parasiten und sehr hungrig. Wer weiß, wann sie zuletzt etwas zu essen hatten, bevor sie gefunden wurden …

Im Rifugio wurden die Hundekinder liebevoll versorgt. Nach und nach erholen sie sich, so dass sie vergessen können, dass ihre ersten Lebenswochen alles andere als schön waren.

Doch das Rifugio kann ein richtiges Zuhause natürlich nicht ersetzen. Die drangvolle Enge erzeugt im Rifugio noch mehr Stress und Hektik, als man es sonst schon gewohnt war, und den Mitarbeitern bleibt keine Zeit, jedem Hund und jeder Katze die Zuwendung zu geben, die sie eigentlich brauchen.

Zwei der Kleinen haben bereits ihre Familien auf dem italienischen Festland gefunden. Und die kleine Grazietta blieb allein zurück. Das tut uns natürlich in der Seele weh, und so wünschen wir uns für die niedkliche und freundliche Grazietta, dass sie ihr Käfigdasein schnell hinter sich lassen und nach Deutschland reisen darf. Hier soll sie dann ihr Traumzuhause finden bei lieben Menschen, die sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen.

19. Juni 2021:
Grazietta durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen. Zu ihrem endgültigen Glück fehlt ihr nur noch die eigene Familie, auf die sie sehnsüchtig wartet.

Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen fellnasigen Familienmitglied sind und Ihnen bewusst ist, dass eine Adoption nicht nur viel Freude bedeutet, sondern auch Arbeit und große Verantwortung mit sich bringt, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

03. August 2021:
Die kleine Grazietta hatte Mitte Juni die Möglichkeit auf ihre Pflegestelle in Regnitzlosau in Bayern zu ziehen. Dort hat sie sich so gut in das bestehende Rudel integriert, dass schnell fest stand: die kleine Fellnase zieht nicht mehr aus. Und so lebt Gretl, wie sie nun genannt wird, in einem Haus mit schönem Garten. Gemeinsam wird nun getobt, gekuschelt und um die Wette gerannt. Alles in allem ist Gretl aus der Familie nicht mehr wegzudenken. Sie ist bereits stubenrein und läuft auch schon prima an der Leine. Am liebsten kuschelt sie jedoch mit dem Sohn der Familie.
Wir freuen uns sehr, dass Gretl ein so tolles Zuhause gefunden hat und wünschen alles Gute.
 
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