Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Und seit Wochen wird ihre Hilfe noch stärker gefragt als sonst. Denn auf Sardinien sind aktuell wieder zahlreiche Touristen unterwegs, und täglich kommen Touristen vorbei, die kranke oder verletzte Tiere gefunden haben und um Hilfe bitten. Des Weiteren gibt es nach wie vor auch die Hilferufe von Privatleuten, die ihre Tiere abgegeben wollen. Und natürlich wird niemand abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wirklich am Rande des Belastbaren ist.
Riesiges Glück hatte auch diese kleine Hündin: Touristen fanden sie spätabends, als sie an der Landstraße Richtung Tempio entlanghumpelte. Bestimmt hatte die Kleine mal ein Zuhause, solch kleine Hunde sind auf Sardinien sehr beliebt. Aber da sie offensichtlich ein Problem mit ihren Hinterbeinchen hat, hat man sich ihrer wohl entledigt. Denn mit Tieren, die nicht „perfekt“ und „schön“ sind, kann man ja nicht „angeben“. Und wenn dann noch die Gefahr besteht, dass sie vielleicht hohe Tierarztkosten verursachen könnten, ist es mit der „Liebe“ schnell vorbei …
Die Touristen brachten die Kleine glücklicherweise zum Rifugio, wo sie dann natürlich auch aufgenommen wurde.
Was genau das Problem mit den Hinterbeinchen ist, wissen wir noch nicht. Melania soll so schnell wie möglich nach Deutschland reisen. Wir möchten sie dann sofort in einer Fachklinik vorstellen, um zu sehen, ob und wie ihr Beinchen noch gerichtet werden kann. Und natürlich wünschen wir uns für den goldige Hundemädchen, dass sie in Deutschland ihr Traumzuhause findet bei lieben Menschen, die sie auch in ihre Familie aufnehmen, falls ihr Beinchen so bleibt, wie es ist. Denn ein bisschen Humpeln täte ihrem Charme ja keinen Abbruch.
Schön wäre, wenn Melania bald abreisen könnte. Dazu brauchen wir aber auch eine Familie oder zumindest eine Pflegestelle, die sie aufnimmt und auch bereit ist, die Kleine nach einer eventuellen Operation zu begleiten.
Videolink:
https://youtu.be/8E-MOLxgYNE