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Lania (02.03.)


Nach einem Jahr war es Ende Oktober 2021 endlich wieder soweit: Eine kleine Gruppe unseres Teams machte sich auf zur gemeinsamen Projekttour. Alle unsere Partner erwarteten uns schon sehnsüchtig. Und wir freuten uns natürlich darauf, unsere „alten Bekannten“ wiederzusehen sowie die zahlreichen Neuzugänge kennenzulernen, die man uns schon avisiert hatte.

Zu den Neuankömmlingen, die man uns in der LIDA vorstellte, gehörten auch diese Geschwister: Lania und Lagos. Die beiden teilen das Schicksal mit Tausenden Hunden, die auf Sardinien jedes Jahr unerwünscht geboren oder als „nicht nützlich“ erachtet werden. Wer nicht gleich nach der Geburt getötet wird, wird dann einfach irgendwo ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen. Insbesondere die ländliche Bevölkerung hat es „immer so“ gemacht, warum sollte man daran etwas ändern? Kastration – selbst wenn sie von uns bezahlt wird – erachtet man als überflüssig, wider die Natur oder hat andere Ausreden. Es ist schwer, dagegen anzugehen, insbesondere wenn man sich nicht als Besserwisser aufspielen will …

So hatten Lania und Lagos zumindest das Glück, in der Campagna aufgegriffen und dann ins Rifugio der LIDA in Sicherheit gebracht zu werden. Die beiden sind wirklich tolle junge Hunde, noch ein bisschen schüchtern, aber das wird sich sicherlich schnell ändern, wenn sie erst einmal bei ihren endgültigen Familien angekommen sein werden. Im Rifugio fehlt den Mitarbeitern einfach die Zeit, sich individuell den Tieren zu widmen und ihnen die Zuwendung zu geben, die sie sich wünschen.

Deshalb möchten wir Lania und Lagos so schnell wie möglich nach Deutschland holen. Hier sollen sie dann ihre Traumzuhause für immer finden bei Menschen, die ihnen mit Geduld und Liebe die Sicherheit vermitteln, die sie brauchen, um völliges Vertrauen zu fassen.

22. Januar 2022:
Lania durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

28. Januar 2022:

Lania hat sich schnell auf ihrer Pflegestelle eingelebt und versteht sich mit allen Vier- und Zweibeinern. Ihrer Pflegemama folgt sie bereits auf Schritt und Tritt. Die Maus fährt problemlos im Auto mit und ist Nachts auch schon stubenrein. Das Hundeeinmaleins muss noch geübt werden, aber Lania ist gelehrig und möchte lernen.

Die tolle Fellnase ist anfangs etwas zurückhaltend fremden Menschen gegenüber, aber bringt man Leckerchen ins Spiel, ist das Eis schnell gebrochen und Lania lässt sich streicheln. Man gewinnt bestimmt schnell ihr Vertrauen, wenn man sie anfangs einfach erstmal kommen lässt.

Lania wird bestimmt eine tolle Begleiterin, die mit ihren Menschen durch dick und dünn gehen wird. Lange Gassirunden und viele Unternehmungen in der Natur stehen auf ihrem Wunschzettel. Ein eingezäuntes Grundstück, das sie „bewachen“ kann wäre toll.

Vermutlich ist Lania ein Maremmanomix, das heißt, zum einen sollte ihr häusliches Umfeld entsprechend sein, zum anderen ist Erfahrung mit Herdenschutzhunden vorteilhaft. Zumindest sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sich mit den Rassemerkmalen zu befassen und Empfehlungen umzusetzen.


02. März 2022:
Als die vorherige Hündin über die Regenbogenbrücke ging, war sofort klar, dass wieder eine Fellnase aus dem Tierschutz einziehen darf. Sofort begann die Suche und man entdeckte die Zeitungsanzeige eines Vierbeiners unseres Vereins. Nach eingehendem Gespräch und Infos kristallisierte sich heraus, dass Lania besucht wird. Und sie wickelte ihre Familie sofort um ihre Pfoten. Somit war klar, Lania darf mit nach Ansbach ziehen. Hier bewohnt sie in einem Ortsteil ein schönes Haus mit großem eingezäuntem Garten. Eine Hundeschule ist auch schon fest gebucht. Ansonsten darf Lania bei allen Freizeit-Aktivitäten ihrer Zweibeiner dabei sein. Frauchen arbeitet halbtags und falls Not am „Vierbeiner“ wäre, ja dann wohnt die Oma im Nachbarhaus und freut sich schon sehr als „Hundesitter“ einzuspringen
 
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