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Ciopy (14.03.)


Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Die Touristensaison ist zwar vorbei, während der immer viele Tiere abgegeben werden, die von Touristen gefunden wurden. Aber die Hilferufe von Privatleuten, die ihre Tiere abgegeben wollen, nehmen wieder zu. Denn die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, sind noch lange nicht überwunden. Manche Menschen geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und von den Helfern der LIDA werden natürlich auch weiterhin zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Diese beiden Welpen wurden in der Campagna zwischen Olbia und Budoni gefunden. Wie sie dort hingekommen sind, wissen wir nicht. Vermutlich wurden sie dort ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Denn weit und breit war keine menschliche Behausung, zu der sie hätten gehören können. Glücklicherweise wurden sie gefunden und die LIDA um Hilfe gebeten. So kamen die Kleinen dann ins Rifugio in Sicherheit. Die beiden Babys entwickelten sich gut und sind inzwischen propere Hundekinder geworden.

Für Cipy und ihr Brüderchen Ciopy wünschen wir uns, dass auch sie das Käfigdasein bald hinter sich lassen können. Weil aktuell noch mehr Tiere als normalerweise im Rifugio sind, müssen etliche Hunde so lange in Käfigen ausharren, bis wieder ein Plätzchen in einem der Gehege frei wird. Und auch wenn die Mitarbeiter lieb zu allen Tieren sind, sie haben wegen der Vielzahl der zu versorgenden Tiere einfach nicht die Zeit, sich jedem Hund und jeder Katze so individuell zu widmen, wie es wünschenswert wäre.

Deshalb möchten wir Cipy und Ciopy so schnell wie möglich nach Deutschland holen, damit sie hier ihre Traumzuhause finden können bei lieben Menschen, die ihnen engen Familienanschluss schenken.

19. Februar 2022:
Ciopy durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen fellnasigen Familienmitglied sind und Ihnen bewusst ist, dass eine Adoption nicht nur sehr viel Freude bereitet, sondern auch Arbeit und große Verantwortung mit sich bringt, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

14. März 2022:

Der junge Ciopy ist ins ländliche Steinweiler auf einen Aussiedlerhof gezogen. Zunächst hat er dort nur als Pflegehund gelebt, aber sein Frauchen hat sich zu seinem Glück entschlossen ihn zu adoptieren. Da hatten die Katzen auch ein Wörtchen mitzureden, die haben sich ein bisschen Zeit gelassen, ihn für gut zu befinden :-)

Für Frauchen schließt Baneby, wie er nun gerufen wird, eine Lücke. Im hohen Alter musste sie Ciopys Vorgänger leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Der junge Rüde wird hoffentlich auch, wie alle Hunde zuvor, ein langes glückliches Landleben führen.

Der Start in eine sichere Zukunft ist gut gelungen. Die Hundeschule und ausgesuchter Sozialkontakt zu weiteren Hunden, werden bei der Erziehung helfen. Zum Haushalt gehören auch, wenn nicht am Studienort, die zwei erwachsenen Kinder, die sich auch um den Familienzuwachs kümmern werden. Auch alle Freunde lieben das zeitweise ganz schön freche Kerlchen, berichtet Frauchen glücklich.
 
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