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Morko (19.03.)


Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Tiere gefunden oder abgegeben werden. Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, nicht überwunden. Und aktuell verschärft sich die Infektionslage sogar wieder, so dass Entspannung nicht in Sicht ist. Manche Leute geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und von den Helfern der LIDA werden natürlich auch weiterhin zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Diese Hundemama und ihre Babys wurden in einem der Industriegebiete am Rande von Olbia gefunden. Es war nicht einfach, die Mama einzufangen, da sie sehr scheu war. Aber schließlich gelang es, sie zu sichern, so dass sie gemeinsam mir ihren fünf Babys ins Rifugio der LIDA gebracht werden konnte. Dort war die Familie in Sicherheit, und die Mama konnte sich endlich in aller Ruhe um ihre Babys kümmern. Sie hatte nun keinen Stress mehr, Futter zu suchen, um sich und ihre Kleinen durchbringen zu können. Und sie musste auch nicht mehr wachsam sein, um ihre Babys vor wilden Hunden oder bösen Menschen zu schützen.

Mariotto, Miranda, Mirella, Mirò und Morko entwickelten sich auch prächtig, und sie sind allesamt inzwischen ganz goldige und zudem sehr hübsche Hundekindern geworden. Sie sind aufgeweckt und fröhlich und alterstypisch neugierig und verspielt. Leider ist ihre Mama, die nun Medusa heißt, immer noch sehr scheu. Sie lässt sich noch nicht anfassen, konnte deshalb auch noch nicht gechippt werden. Die Mitarbeiter des Rifugio bemühen sich natürlich sehr um sie, damit sie Vertrauen fassen kann. Aber die Zeit für individuelle Betreuung ist sehr begrenzt, denn es gibt ja noch fast 700 Hunde und mehr als 200 Katzen, die versorgt werden müssen und sich auch Zuwendung wünschen. Medusa wird also wohl noch einige Zeit brauchen, bis sie sich entspannt und zutraulich wird.

Mariotto, Miranda, Mirella, Mirò und Morko möchten wir natürlich so schnell wie möglich nach Deutschland holen. Ob Medusa dann schon soweit ist, dass sie mitreisen kann, müssen wir abwarten.

Für Mariotto, Miranda, Mirella, Mirò und Morko wünschen wir uns, dass sie hier ihre Traumzuhause finden bei lieben Menschen, die ihnen engen Familienanschluss schenken.

19. März 2022:
Der kleine Morko, der nun Albi genannt wird, durfte direkt in sein Zuhause nach Berlin - Mitte ziehen. Sein Frauchen konnte die Ankunft der kleinen Fellnase kaum erwarten und war froh, als sie ihn Mitte März 2022 endlich in die Arme schließen konnte. Albi ist nun ein kleiner Einzelprinz, der sein Frauchen überall mit hin begleiten darf.

Nach ersten Rückmeldungen ist Albi eine freundliche kleine Fellnase, der altersbedingt viele Flausen im Kopf hat. Anderen Menschen gegenüber ist er sehr freundlich.

Albi ist mittlerweile stubenrein. Er versteht sehr schnell, was man von ihm möchte und macht für ein Leckerchen alles. Albi läuft gut an der Leine, so dass fleißig spazieren gegangen wird. Am Liebsten kuschelt Giugi jedoch mit seinem Frauchen.

Wir freuen uns sehr, dass Albi so ein tolles Zuhause gefunden hat und sind auf weitere Bilder und Berichte gespannt.


 
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