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Manila (10.06.)



Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Die Touristensaison ist zwar vorbei, während der immer viele Tiere abgegeben werden, die von Touristen gefunden wurden. Aber die Hilferufe von Privatleuten, die ihre Tiere abgegeben wollen, nehmen wieder zu. Denn die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, sind noch lange nicht überwunden. Manche Tiere geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und von den Helfern der LIDA werden natürlich auch weiterhin zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Die Hündin hatte einen Platz in den Klippen gewählt, um ihre Kinder zur Welt zu bringen. Glücklicherweise wurde sie entdeckt, und samt ihren erst wenige Tage alten Babys (zwei Mädchen und vier Buben) wurde sie ins Rifugio gebracht. Sie zeigte sich als wunderbare Mutter, sie ließ ihre Babys keine Minute aus den Augen, kümmerte sich äußerst liebevoll um die Winzlinge. Und da die Mama durch die gute Versorgung im Rifugio auch keinen Stress hatte, Futter für ihre Babys zu suchen, hatte sie genügend Milch, um den Babys zu geben was sie brauchten. So entwickelten sich die Kleinen prächtig. Sie sind glückliche und alterstypisch aufgeweckte, lebhafte und neugierige Hundekinder geworden.

Für Memole und ihre Kinder Manila, Manu, Memento, Memphis, Mini und Muffin soll das Rifugio aber nun nicht die Endstation sein. So schnell wie möglich möchten wir sie nach Deutschland holen, denn sie alle möchten raus aus der Enge des Geheges, die allgegenwärtige Hektik und den Stress des Rifugios hinter sich lassen: Sie sind bereit, eine neue Welt zu entdecken.

Wir wünschen uns für die Mama und ihre Kinder nun die Traumzuhause bei lieben Menschen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit schenken und sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen.



04. April 2022:

Während ihre Mama Memole bereits in Deutschland ist und es genießt, nach Strich und Faden verwöhnt zu werden, wartet Manila immer noch auf Ihre Chance, auch nach Deutschland reisen zu dürfen. Ein richtiges Zuhause bei lieben Menschen, bei denen sie ein langes und glückliches Hundeleben führen darf: Das ist es, was Manila sich wünscht. Möchten Sie ihr diesen Wunsch erfüllen?

14. Mai 2022:
Manila durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

28. Mai 2022:

Manila hat sich gut in ihrer Pflegestelle eingelebt und genießt das Familienleben. Sie ist verschmust und menschenbezogen. Die Familienhunde geben ihr viel Sicherheit und zeigen ihr, dass Menschen auch ganz nett sein können. Manila läuft schon prima an der Leine. An der Stubenreinheit wird gearbeitet, aber ab und zu passiert trotzdem noch ein Unfall. Die Nächte schläft Manila durch.

10. Juni 2022:
Manila, die jetzt Maya genannt wird, hatte das Glück und durfte Mitte Mai in ihre Pflegestelle nach Ahrensfelde reisen. Die kleine Fellnase musste nicht lange warten und durfte recht schnell in ihr Zuhause nach Berlin-Staaken ziehen. Maya kann nun Haus und Garten ihr eigen nennen, in welchem sie nach Herzenslust toben kann. Maya erwarten nun viele ausgedehnte Spaziergänge und Tobeeinheiten und vorallem viele Kuscheleinheiten. Allein bleiben muss die kleine Fellnase auch kaum, da ihre "Eltern" meistens zu Hause arbeiten. Und müssen beide mal zur Arbeit, ist ja noch die Oma da, die sich schon doll auf die Fellnase freut und dann den Verwöhnpart übernimmt. Nach ersten Rückmeldungen ist Maya recht schnell zu Hause angekommen und läuft schon sehr selbstbewußt durch die Gegend. Auch hat sie schon viele Hundekumpels kennengelernt. Auto fährt sie prima, so dass bei schönem Wetter oft an den See gefahren wird und Maya ganz selbstverständlich auch baden geht. Wir freuen uns sehr, dass Maya so ein schönes Zuhause gefunden hat und sind auf weitere Bilder und Berichte gespannt.
 
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