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Ninnola (13.06.)



Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Tiere gefunden oder abgegeben werden. Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, nicht überwunden. Manche Leute geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und von den Helfern der LIDA werden natürlich auch weiterhin zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Aktuell ist die Situation besonders dramatisch: Wie auch unsere anderen Partner wird das Rifugio der LIDA überschwemmt mit Welpen. In diesem Fall geht es glücklicherweise nicht um Babys, die ihrer Mutter entrissen und irgendwo in einem Plastikbeutel oder einem Karton „entsorgt“ wurden. Die drei kleinen Hundemädchen wurden gemeinsam mit ihrer Mama gefunden. Aufmerksame und tierfreundliche Menschen hatten die Mama beobachtet, die ganz offensichtlich säugend war, wie sie in dichten Büschen verschwand. Man schaute nach, und siehe da: Es gab drei Babys, die dort von ihrer Mama versorgt wurden. Die Mama und ihre Kleinen wurden dann aus dem Gebüsch geholt und ins Rifugio der LIDA gebracht.

Ninna, wie die Mama genannt wurde, ist eine sehr freundliche Hündin, die es ganz offensichtlich sehr genießt, so liebevoll betreut zu werden. Sie muss sich nun keine Sorgen mehr machen, wo sie Futter für sich und ihre Babys herbekommt und wie sie die Kleinen vor Gefahren schützen kann. Die Näpfe sind immer gut gefüllt, und im Rifugio ist es sicher, warm und trocken. Und die kleinen Wonneproppen Nanna, Ninnina und Ninnola fühlen sich auf den kuscheligen Decken in ihrem Käfig auch sichtlich wohl.

Nun hoffen wir, dass sich Ninna und ihre Kleinen weiter gut entwickeln und gesund bleiben. Denn das Rifugio soll ja nur eine Zwischenstation in ihrem Leben sein. So bald wie möglich möchten wir Ninna sowie Nanna, Ninnina und Ninnola nach Deutschland holen. Denn bestimmt gibt es hier Familien, die genau auf sie warten, um ihnen das Traumzuhause für immer zu schenken.



Ein weiteres Video: https://youtu.be/6Uidsz17dOQ

11. Juni 2022:
Ninnola durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

13. Juni 2022:
Die kleine Ninnola, die nun Fanny genannt wird, durfte Mitte Juni direkt in ihr Zuhause nach Golßen im Land Brandenburg ziehen. Und das war ein Glückstreffer - hat doch auch schon unsere Paoletta 2020 ein wunderschönes Zuhause dort gefunden. Fanny kann nun gemeinsam mit Lotta den Garten unsicher machen oder man hält einfach Siesta im Gartenhaus. Man kann aber nicht nur Toben oder das Hundeeinmaleins lernen, also hat jeder der Familie eine Fellnase mit der geschmust wird. Fanny läuft schon prima an der Leine und auch die Sache mit der Stubenreinheit klappt schon gut. Wir freuen uns sehr, dass nun auch Fanny so ein schönes Zuhause gefunden hat und sind auf weitere Bilder und Berichte gespannt.
 
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