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Pippi (12.06.)



Auch von unseren Partnerinnen im Raum Valledoria-Sassari erreichen uns immer wieder Meldungen zu Findelkindern oder Anfragen, ob wir Hunde von Privatleuten übernehmen können, die ihre Hunde oder Katzen nicht mehr halten können (oder wollen …).

So geschah es auch für diese fünf Welpen. Der Hilferuf kam über die Tierärztin, die die Hunde betreut, die bei Sandra in Pension untergebracht sind. In den dichten Büschen, direkt bei einem völlig verdreckten, vermüllten Platz, hatte jemand die Kleinen "entsorgt". Dass sie gefunden wurden, war - wie fast immer - purer Zufall. Aber dann lief der Hilferuf über diverse Wege und landete auch bei der Tierärztin, die nicht zögerte, uns zu fragen. Das war sicherlich lebensrettend für die fünf Winzlinge, denn wir wissen ja aus Erfahrung, dass die "Sozialen Medien" meist nicht mehr bringen als Herzen, Kussmündchen und Kommentare wie "wenn ich könnte, wie ich wollte ..." usw. Konkrete Hilfe: Fehlanzeige.

Das Quintett wurde also eingefangen und zu unserer Partnerin Sandra gebracht, die sich bereits einverstanden erklärt hatte, die Babys aufzunehmen. Bei Sandra angekommen, wurden die fünf Babys aber erst einmal separat von den anderen Hunden untergebracht, denn es sollte kein Krankheitsausbruch riskiert werden.

Nachdem die Kleinen sich gut entwickelt hatten und gut bei Kräften waren, konnten sie gechippt und geimpft werden, und dann konnten sie aus dem Quarantänekäfig umziehen in eines der Gehege.

Patty, Pauline, Pippi, Paul und Pinotto sind aufgeweckte, freundliche Hundekinder. Sie sind alterstypisch neugierig und verspielt. Aber wie immer soll der Aufenthalt bei Sandra nur eine Zwischenstation sein. Sobald wie möglich sollen die Kleinen nach Deutschland reisen und ihre Traumzuhause bei lieben Menschen finden, die ihnen engen Familienanschluss bieten und sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen möchten.




11. Juni 2022:
Pippi durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

12. Juni 2022:

Die kleine Pippi, die nun Pippi Lotta genannt wird, durfte direkt in ihr Zuhause nach Brandenburg an der Havel ziehen. Pippi Lotta darf nun Haus und Garten ihr eigen nennen. Sie erwartet nun viele Spaziergänge, Ausflüge und noch mehr Kuscheleinheiten. Nach ersten Rückmeldungen kostet Pippi ihr Familienleben aus und fordert alle heraus. Pippi Lotta muss erst einmal lernen, wie man sich in so einem Haushalt bewegt und dazu gehört nicht das Auf-den-Tisch-springen :-) Aber sie ist ein kluges Mädchen und lernt sehr schnell. Mittlerweile ist Pippi Lotta auch Erstklässlerin und hat viel Freude dabei. Sie ist schon sehr gewachsen und bereits stubenrein, außer wenn es regnet. Wir freuen uns, daß die kleine Pippi Lotta so ein schönes Zuhause gefunden hat und sind auf weitere Bilder und Berichte gespannt.
 
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