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Simon (06.07.)


Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, nicht überwunden. Manche Leute geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und die Touristensaison hat begonnen … es vergeht daher kaum ein Tag, an dem keine Tiere gefunden und abgegeben werden. Außerdem werden von den Helfern der LIDA ebenfalls zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Aktuell ist die Situation besonders dramatisch: Wie auch unsere anderen Partner wird das Rifugio der LIDA überschwemmt mit Welpen. Dieser kleine Fratz hatte großes Glück. Er irrte mutterseelenallein umher, als er einem Spaziergänger begegnete, der mit seinem eigenen Hund am Strand entlang wanderte. Da der Mann ihn freundlich ansprach, fasst der Kleine Mut und folgte ihm und seinem Hund. Der Mann hatte natürlich Mitleid, wollte den Kleinen nicht einfach hilflos am Strand zurücklassen. Und so nahm er in mit und brachte ihn ins Rifugio.

Simon, wie das Kerlchen genannt wurde, ist freundlich und zutraulich. Er ist sicherlich froh, dass er nun in Sicherheit ist und immer einen gut gefüllten Napf hat. Aber das Rifugio soll ja nur eine Zwischenstation in seinem Leben sein. So bald wie möglich möchten wir Simon nach Deutschland holen. Denn bestimmt gibt es hier eine Familie, die genau auf ihn wartet, um ihm das Traumzuhause für immer zu schenken.

11. Juni 2022:
Simon durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

06. Juli 2022:

Simon lebt nun mit seinem neuen Frauchen in Köln. Die beiden erwachsenen Söhne sind bereits aus dem Haus und nach dem traurigen Verlust des letzten geliebten Vierbeiners aus Spanien, der mit 14 Jahren verstorben ist, ist Frauchen nun sehr glücklich, dass Simon einziehen durfte. Er darf nun ein Haus mit Garten sein Eigen nennen und muss selten alleine bleiben, da Frauchen bereits im Ruhestand ist. Gemeinsame Urlaube sind geplant, doch sollte er einmal nicht mitkönnnen, dann freuen sich die Söhne auf das Babysitten :-)
 
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