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Manu (06.09.)


Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Die Touristensaison ist zwar vorbei, während der immer viele Tiere abgegeben werden, die von Touristen gefunden wurden. Aber die Hilferufe von Privatleuten, die ihre Tiere abgegeben wollen, nehmen wieder zu. Denn die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, sind noch lange nicht überwunden. Manche Tiere geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und von den Helfern der LIDA werden natürlich auch weiterhin zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Die Hündin hatte einen Platz in den Klippen gewählt, um ihre Kinder zur Welt zu bringen. Glücklicherweise wurde sie entdeckt, und samt ihren erst wenige Tage alten Babys (zwei Mädchen und vier Buben) wurde sie ins Rifugio gebracht. Sie zeigte sich als wunderbare Mutter, sie ließ ihre Babys keine Minute aus den Augen, kümmerte sich äußerst liebevoll um die Winzlinge. Und da die Mama durch die gute Versorgung im Rifugio auch keinen Stress hatte, Futter für ihre Babys zu suchen, hatte sie genügend Milch, um den Babys zu geben was sie brauchten. So entwickelten sich die Kleinen prächtig. Sie sind glückliche und alterstypisch aufgeweckte, lebhafte und neugierige Hundekinder geworden.

Für Memole und ihre Kinder Manila, Manu, Memento, Memphis, Mini und Muffin soll das Rifugio aber nun nicht die Endstation sein. So schnell wie möglich möchten wir sie nach Deutschland holen, denn sie alle möchten raus aus der Enge des Geheges, die allgegenwärtige Hektik und den Stress des Rifugios hinter sich lassen: Sie sind bereit, eine neue Welt zu entdecken.

Wir wünschen uns für die Mama und ihre Kinder nun die Traumzuhause bei lieben Menschen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit schenken und sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen.



12. April 2022:

Während seine Mama Memole bereits in Deutschland ist und es genießt, nach Strich und Faden verwöhnt zu werden, wartet Manu immer noch auf seine Chance, auch nach Deutschland reisen zu dürfen. Ein richtiges Zuhause bei lieben Menschen, bei denen er ein langes und glückliches Hundeleben führen darf: Das ist es, was Manu sich wünscht. Möchten Sie ihm diesen Wunsch erfüllen?

Videolink: https://youtu.be/uYfS1fW_2wM

20. August 2022:
Manu durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

06. September 2022:

Manu lebt nun in Waldershof bei einer alleinstehenden Dame in einem Haus mit sehr großem Garten. Zum Haushalt gehören noch fünf Katzen, drei Hühner und drei Laufenten und so ist immer etwas los. :) Frauchen hatte schon in ihrer Kindheit und Jugend immer Hunde und nun ist es durch flexible Arbeitszeiten endlich die richtige Zeit für einen eigenen Hund. Wir wünschen den beiden eine schöne gemeinsame Zeit und freuen uns immer über Nachrichten und Fotos.
 
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