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Spike (02.11.)



Unsere Partner in Stintino helfen, wo sie können. Während der Pandemie mit all ihren Einschränkungen waren sie oft an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen, hatten aber nie aufgegeben. Es sah Anfang des Jahres so aus, als ob bald alles wieder „normal“ laufen würde. Dass es – bedingt durch den Krieg in der Ukraine mit all seinen weltweiten schrecklichen Auswirkungen - noch schlimmer kommen könnte, als zu Pandemiezeiten: Das hätte niemand erwartet. Aber was sollen unsere Partner tun? Sollen sie ignorieren, wenn ein Hilferuf sie erreicht? Sollen sie wegschauen, wenn sie selbst ein herrenloses Tier finden? Das bringen sie nicht übers Herz. Und sie hoffen natürlich, dass wir ihnen weiterhin zur Seite stehen und versuchen, für die Hunde und Katzen, die sie aufnehmen, gute Zuhause zu finden. Wir tun was wir können. Aber die Lage ist erdrückend …

Für diese Hundegruppe wurden sie von einem sehr tierlieben Mann um Hilfe gebeten, der in der Nähe von Porto Torres lebt. In seinem Umfeld passiert es immer wieder, dass Hund und auch Katzen unerwünscht zur Welt kommen, trotz aller Bemühungen seinerseits und auch unserer Unterstützung, was Kastrationen angeht. Die Welpen landen dann auf der Straße, und der Mann bemüht sich um Schadensbegrenzung, in dem er die Welpen erstmal zu sich nach Hause nimmt. Da er aber selbst auch etliche Tiere hat, wendet er sich dann immer an unsere Partner. Und – sofern bei ihnen Platz ist – übernehmen sie die Hunde.

So nun auch für Samira, Santina, Serafina und Sonia sowie die beiden Buben Sando und Spike.

Die jungen Hunde fühlen sich sehr wohl im Rescue, sie sind sehr fröhlich und verspielt. Lediglich bei fremden Personen zeigen sie sich noch ein bisschen schüchtern.

So bald wie möglich sollen Samira, Santina, Serafina, Sonia, Sando und Spike nach Deutschland reisen, damit sie ihre eigenen Familien finden, die ihnen die Sicherheit geben, richtig Vertrauen zu fassen, sich zu entspannen und ihr junges Hundeleben zu genießen.

01. Oktober 2022:
Spike durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

22. Oktober 2022:

Spike hat sich auf seiner Pflegestelle sehr schnell eingelebt. Er ist stubenrein, läuft schön an der Leine und hört auf seinen Namen. Er mag Katzen und kann mit den beiden Hunden der Pflegestelle gut drei Stunden alleine bleiben, ohne Blödsinn zu machen.

Fremden Menschen und Hunden gegenüber ist er anfänglich etwas vorsichtig, aber stehts freundlich und taut schnell auf. Das Einsteigen ins Auto wird fleißig trainiert, da ist er noch etwas unsicher - sitzt er einmal im Auto, ist alles gut.

Spike liebt lange Spaziergänge und nutzt dabei seine Nase gut und gerne. Er liebt es zu toben aber mag genauso gekuschelt werden. Auf dem Hundeplatz der Pflegestelle hat Spike viel Spaß, er läuft durch den Tunnel, über die Plane und freut sich seines Lebens.

02. November 2022:
Spike brauchte nicht lange auf seine Familie zu warten. Er lebt nun in Remscheid bei einer Familie mit Tochter. Zu ihr hat Spike ein besonders inniges Verhältnis. Die Familie ist total begeistert von ihm und seiner liebenswerten Art. Er lernt schnell und ist Zuhause sehr entspannt. Wir wünschen viele schöne Jahre miteinander und freuen uns sehr.
 
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