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Pippi (06.12.)


Unsere Partner in Stintino helfen, wo sie können. Während der Pandemie mit all ihren Einschränkungen waren sie oft an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen, hatten aber nie aufgegeben. Es sah Anfang des Jahres so aus, als ob bald alles wieder „normal“ laufen würde. Dass es – bedingt durch den Krieg in der Ukraine mit all seinen weltweiten schrecklichen Auswirkungen - noch schlimmer kommen könnte, als zu Pandemiezeiten: Das hätte niemand erwartet. Aber was sollen unsere Partner tun? Sollen sie ignorieren, wenn ein Hilferuf sie erreicht? Sollen sie wegschauen, wenn sie selbst ein herrenloses Tier finden? Sollen sie abwinken, wenn Touristen um Hilfe für einen Findling bitten? Das bringen sie nicht übers Herz. Und sie hoffen natürlich, dass wir ihnen weiterhin zur Seite stehen und versuchen, für die Hunde und Katzen, die sie aufnehmen, gute Zuhause zu finden. Wir tun was wir können. Aber die Lage ist erdrückend …

Während unseres Besuchs in Stintino Mitte Oktober 2022 wurde uns diese Geschwistergruppe ans Herz gelegt: Pesca, Peppa, Piuma, Puccio, Primo, Pippi, Palmia, Plinia.

Diese acht Welpen waren von einer der wilden Streunerinnen zur Welt gebracht worden, die sich seit Jahren im Gebiet von Pozzo San Nicola erfolgreich jedem Einfangversuch widersetzen. So bleibt den Tierschützern dort immer wieder nur, die Streunergruppe zu beobachten und möglichst schnell einzugreifen, wenn Welpen zur Welt gekommen sind. Damit wird verhindert, dass auch diese Welpen verwildern und dann im Laufe der Zeit für weiteren unerwünschten Nachwuchs sorgen. Bei dieser Geschwistergruppe waren die Helfer, die sie gefunden haben, sehr glücklich. Denn sechs der acht Geschwister sind Weibchen … was das bedeutet hätte, wenn man sie nicht aus der Campagna geholt hätte, kann sich jeder leicht ausrechnen …

So landeten die Hundekinder also im Rescue in Stintino. Uns Fremden gegenüber waren sie bei der Fotoaktion ein wenig zurückhaltend, aber das wundert uns nicht, denn sie kannten bislang ja auch nur unsere Partner. Und wir möchten nun dafür sorgen, dass ihr Aufenthalt im Rescue nur eine kurze Zwischenstation auf dem Weg in ein gutes, langes Hundeleben sein wird. Es wäre schön, wenn die Geschwister bald nach Deutschland reisen könnten, damit sie hier ihre Traumzuhause bei lieben Menschen finden, die ihnen engen Familienanschluss schenken wollen.

26. November 2022:
Pippi durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

06. Dezember 2022:

Pippi lebt nun in Frankenhardt bei einem Ehepaar in einem Haus mit Garten. Der Wunsch nach einem Hund war schon länger da, eine Tochter hat bereits einen Hund von unserem Verein, die andere Tochter wollte als Pflegestelle helfen. Da sah man plötzlich Pippi und schnell war klar: "Die Kleine ist perfekt für uns". Sie kommt mit allen Zwei- und Vierbeinern klar, mit den Hunden der einen Tochter mit der Katze der anderen Tochter, alles top! Wir freuen uns sehr für Pippi und ihre tierliebe Familie und wünschen viele schöne Jahre miteinander.
 
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