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Rombo (08.11.)


Das Rifugio ist immer voll, ein Aufatmen kennen sie in der LIDA nicht. Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Probleme, in die viele Sarden durch die Corona-Maßnahmen geraten sind, nicht überwunden. Manche Leute geben ihr Tier persönlich ab und bitten um Hilfe, manche stellen sie einfach im Karton vor das Tor der LIDA oder binden sie dort an. Und die laufende Touristensaison sorgt ebenfalls für massiven Zustrom - es vergeht daher kaum ein Tag, an dem keine Tiere gefunden und abgegeben werden. Außerdem werden von den Helfern der LIDA ebenfalls zahlreiche Streuner aufgelesen. Niemand wird abgewiesen, auch wenn man im Rifugio wie immer am Rande des Belastbaren ist.

Für diese beiden Hunde - Rombo, den reinrassigen Pastore Scozzese, sowie Petra, die reinrassige Lupa Cecoslovacca - waren die LIDA-Mitarbeiter schon vor einiger Zeit um Hilfe gebeten worden. Der Besitzer konnte sich aus Krankheitsgründen nicht mehr angemessen um seine Tiere kümmern. Als man die beiden Hunde abholen wollte, war jedoch niemand mehr im Haus anzutreffen. Die Hunde waren eingeschlossen, wurden auch versorgt, das konnte man erkennen, aber ansonsten war die Situation sehr unklar. Man konnte aber auch nicht einschreiten, weil es dafür keine rechtliche Handhabe gab. Die Hunde waren ordnungsgemäß gechippt und registriert, sie wurden auch nicht misshandelt.

Es vergingen mehrere Monate, bis es dann endlich weiterging und die Hunde schließlich mit Einwilligung des Besitzers offiziell übernommen werden konnten.

Nun leben Petra und Rombo in einem Zwinger im Rifugio der LIDA. Wir konnten diese wunderbaren Hunde während unserer Projettour Anfang September persönlich kennenlernen, und wir waren begeistert. Rombo ist ein unglaublich liebenswürdiger, freundlichen uns sehr menschenbezogener Rüde, der unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung sehr genoss. Petra ist rassetypisch ein richtiges Powerpaket, auch sie ist freundlich und zugewandt, zeigt aber auch, dass sie gern die "erste Geige" spielen möchte.

Gern möchten wir Petra und Rombo ersparen, allzu lange im Rifugio ausharren zu müssen, denn sie waren ja gewohnt, in einem familiennahen Umfeld zu leben.

Wir wünschen uns für beide die passenden Familien, die ihnen den entsprechenden häuslichen Rahmen geben können.

29. Oktober 2022:
Rombo durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

06. November 2022:

Rombo hat sich sofort in seiner Pflegestelle eingelebt. Er hat in seinem bisherigen Leben schon einiges erlebt und das gilt es zu berücksichtigen, wenn man sich für ihn interessiert. Er ist ein sensibler Hund, dem wir ein Ankommen und ein festes Für-immer-Zuhause wünschen. Dort sollte es eher ruhig zugehen, geregelte Tagesabläufe und vorhersehbare Routinen würden ihm sehr guttun. Kinder sollten schon etwas älter sein, da Rombo gerne versuchen würde die Liebe seiner Menschen für sich allein zu beanspruchen.

Der wunderhübsche Strubbel ist äußerst anhänglich und liebesbedürftig, er genießt ausgiebige Kraul- und Schmuseeinheiten mit seiner Bezugsperson sehr. Gerne liegt Rombo im Garten und beobachtet seine Umgebung. Insgesamt möchte er alles richtig machen und achtet sehr auf die Signale der Menschen.

Er ist stubenrein, gut leinenführig, er kann eine kleine Weile alleine bleiben und fährt auch problemlos und entspannt im Auto mit. Er ist verträglich mit seinen Artgenossen.

08. November 2022:
Rombo lebt nun bei einer Familie mit zwei Kindern in Olching. Er hat es schlau gemacht und die Pflegestelle um die Pfote gewickelt, er muss nicht mehr umziehen. Er darf nun ein Haus und einen Garten sein Eigen nennen. Der Wunsch nach einem Hund war schon lange da, durch die Nachbarn, die einen Collie haben, wuchs die Liebe zu dieser Rasse. Rombo kam vorerst zur Pflege in die Familie um zu sehen ob das Zusammenleben mit Hund funktioniert, schnell stand fest - Rombo bleibt! Die Familie macht immer Urlaub mit dem Wohnwagen, und ist viel in der Natur unterwegs - Rombo wird immer mit dabei sein! Wir wünschen viele schöne Jahre miteinander.

 





 
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