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Pedra (07.12.)


Unsere Partner in Stintino helfen, wo sie können. Während der Pandemie mit all ihren Einschränkungen waren sie oft an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen, hatten aber nie aufgegeben. Es sah Anfang des Jahres so aus, als ob bald alles wieder „normal“ laufen würde. Dass es – bedingt durch den Krieg in der Ukraine mit all seinen weltweiten schrecklichen Auswirkungen - noch schlimmer kommen könnte, als zu Pandemiezeiten: Das hätte niemand erwartet. Aber was sollen unsere Partner tun? Sollen sie ignorieren, wenn ein Hilferuf sie erreicht? Sollen sie wegschauen, wenn sie selbst ein herrenloses Tier finden? Sollen sie abwinken, wenn Touristen um Hilfe für einen Findling bitten? Das bringen sie nicht übers Herz. Und sie hoffen natürlich, dass wir ihnen weiterhin zur Seite stehen und versuchen, für die Hunde und Katzen, die sie aufnehmen, gute Zuhause zu finden. Wir tun was wir können. Aber die Lage ist erdrückend …

Als wir unsere Partner in Stintino Mitte Oktober 2022 besuchten, stellten sie uns auch diese beiden Schwesterchen vor: Pedra und Ponzia. Die beiden kleinen Hundemädchen waren erst am Tag zuvor ins Rescue gekommen. Ein Schäfer hatte sie sofort loswerden wollen, drohte, die Kleinen zu töten, weil sie mit seinen Lämmern spielen wollten und sie dadurch „umbringen“ würden. Wenn man diese beiden ausgemergelten Hundemädchen in Händen hielt, konnte man diese Geschichte nur schwerlich glauben. Die Kleinen waren so zart, dass wohl eher die Lämmer sie gefährdet haben … Freundlich ist der Schäfer sicherlich auch nicht mit den beiden Hundekindern umgegangen, denn zeigten sich doch als sehr verschüchtert. Ihre Kulleraugen schienen immer nur zu fragen „tut ihr uns auch nichts?“ …

Im Rescue sind die beiden Mädchen, die nun Pedra und Ponzia heißen, jedenfalls in Sicherheit. Hier tut ihnen niemand etwas Böses. Aber trotzdem soll der Aufenthalt so kurz wie möglich sein. Für die beiden liebenswerten Hundemädchen wünschen wir uns, dass sie so bald wie möglich die Reise nach Deutschland antreten können, damit sie hier ihre Traumzuhause finden bei lieben Menschen, die ihnen engen Familienanschluss schenken möchten.

26. November 2022:

Pedra durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

07. Dezember 2022:

Die hübsche Pedra hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, ihre vierköpfige Familie so von sich zu begeistern, so dass sie nicht mehr umziehen, sondern für immer in Neu-Ulm bleiben darf. Frauchen und Herrchen sind äußerst erfahren mit Tieren aller Art und Pedra, die inzwischen Lissy gerufen wird, darf die beiden auch zur Arbeit begleiten, so dass sie nur selten mal alleine bleiben muss. Mit ihrer aufgeschlossenen und witzigen Art bringt Lissy ihr Umfeld regelmäßig zum Schmunzeln und auch mit dem Kater des Hauses kommt sie gut zurecht. Hundeschule, Spielen mit Artgenossen und viele Wanderausflüge stehen zukünftig für den Strubbel auf dem Programm und wir wünschen allen zusammen eine glückliche und gesunde Zeit!
 
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